Baufirma hat «ZH 25» gekauft
126'000-Franken-Nummernschild hängt an Betonmischer

Der Kanton Zürich versteigerte im letzten Sommer das Kontrollschild «ZH 25». Für 126'000 Franken ging es damals weg. Jetzt ist die Nummer auf den Strassen aufgetaucht – angebracht an einem Fahrmischer der Zürcher Firma Kibag.
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Der Kanton Zürich versteigerte anlässlich der Frauenfussball-EM 2025 das Nummernschild «ZH 25». Im Bild Sicherheitsdirektor Mario Fehr vor dem Letzigrund.
Foto: Kanton Zürich

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Kibag besitzt nun das Kontrollschild «ZH 25» für ihre Betonmischer
  • Das Schild wurde im Dezember von einer Privatperson für Kibag gekauft
  • Bei der Versteigerung 2025 erzielte «ZH 25» einen Preis von 126'000 CHF
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Michael HotzTeamlead Wirtschafts-Desk

Der Zürcher Regierungsrat Mario Fehr (67, parteilos) witterte im letzten Sommer den grossen PR-Coup. Und ein einträgliches Geschäft. Er liess das Kontrollschild «ZH 25» versteigern – im Rahmen der Fussball-EM der Frauen, die hierzulande stattfand. Das Nummernschild brachte bei der Auktion 126'000 Franken ein. Ein stolzer Preis, aber kein neuer Rekord. Jetzt ist klar, wer die «ZH 25» aktuell besitzt: die Zürcher Baufirma Kibag, wie «20 Minuten» berichtet.

Die teure Nummer ist also nicht an einem auffälligen Sportwagen angebracht – sondern an einem Betonmischer-Fahrzeug von Kibag. Das Schild hat sich das Unternehmen jedoch nicht bei der Versteigerung im Juni 2025 geschnappt, präzisiert eine Sprecherin gegenüber der Zeitung. Eine Privatperson aus dem Unternehmensumfeld hat «ZH 25» im Dezember gekauft. Wer genau, bleibt offen. Dafür ist der Beweggrund bekannt: Man wolle den Chauffeurinnen und Chaffeuren «eine Freude machen». Diese sind «wirklich sehr, sehr stolz», so die Sprecherin zu «20 Minuten».

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Kibag wäre eine andere Nummer noch lieber

Der Kibag-Betonmischer ist eines der Aushängeschilder der Stadtzürcher Firma. Der 40-Tonnen-Fahrmischer ist fünfachsig, verfügt über vier Motoren, bringt 680 PS auf die Strasse – und fährt komplett elektrisch. Entwickelt haben das Fahrzeug der Marke Futuricum der deutsche Baumaschinenhersteller Liebherr und die Winterthurer E-Fahrzeugentwickler Designwerk. Seit dem Frühling 2021 setzt Kibag diese emissionsfreien Fahrzeuge für den Betontransport ein. 

Mit dem neuen Nummernschild ist der Betonmischer noch mehr ein Hingucker. Eigentlich wäre Kibag die Nummer «ZH 26» noch lieber gewesen. Denn das 1926 gegründete Unternehmen feiert dieses Jahr sein 100-jähriges Bestehen. Dieses Schild ist bisher aber noch nicht versteigert worden. Im Gegensatz zu «ZH 25» – und «ZH 24». Dieses Kontrollschild ist derzeit das teuerste der Schweiz. Im Sommer 2024 ging es nach einem irren Bieterkampf für 299'000 Franken weg. Im Vergleich dazu war «ZH 25» ein Schnäppli.

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