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Meteorologen schlagen Alarm
Droht jetzt der Horror-Sommer?

Die Schweiz und Europa leiden unter extremer Trockenheit. Meteorologen warnen vor einem Rekordsommer 2026 und besorgniserregend tiefen Grundwasserständen. Ohne Wetterumschwung bleibt die Lage für Natur und Menschen kritisch.
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Die Schweiz kommt nicht aus dem Trockenmodus: Meteorologen warnen vor einer möglichen Fortsetzung der aussergewöhnlichen Wetterlage.
Foto: GEORGIOS KEFALAS

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Der Schweiz drohen nach kurzer Abkühlung erneut extreme Hitze und Trockenheit
  • Experten warnen vor historischer Trockenlage und möglichen Überflutungen durch Gewitter
  • Langfristmodelle: Sommer 2026 könnte der wärmste Sommer seit Messbeginn werden
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Gina Grace ZurbrüggRedaktorin News

Nach der Rekordhitze Ende Juni konnten wir kurz durchatmen – die Betonung liegt allerdings auf kurz. Neue Wettermodelle lassen aufhorchen: Drohen schon bald wieder brütende Hitze und anhaltende Trockenheit?

In Deutschland schlagen Meteorologen bereits Alarm. Der Wetterexperte Karsten Brandt sagt zu «Bild»: «Die Situation ist eine Katastrophe, wir haben eine historische Trockenlage.» Weiter warnt er: «So gesehen haben wir 2026 einen echten Scheisssommer. Man könnte ihn auch tödlich nennen.»

«Die Trockenheit ist auf einem nie da gewesenen Niveau»

Auch für die Schweiz gibt es wenig Grund zur Entwarnung. «Im Süden sind zwar Gewitter möglich. Diese werden die Trockenheit aber kaum entschärfen», bestätigt Klaus Marquardt von Meteo News gegenüber Blick. Die Gewitter könnten sogar negative Folgen haben – lokal könnten sie zu Überflutungen und Vermurungen führen.

Besonders Sorgen bereitet ihm die anhaltende Trockenheit. «Vom Ausmass her ist sie schon sehr aussergewöhnlich, die Basis wurde mit einem trockenen Frühling gelegt. Und die erste Sommerhälfte ist noch nicht einmal vorbei», sagt Marquardt.

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«Besorgniserregend tief»

Auch die Grundwasserstände seien «besorgniserregend tief». Die langfristigen Wettermodelle stimmen ihn ebenfalls wenig optimistisch. «Momentan wird auch der August auf europäischer Ebene von den Langfristmodellen zu warm berechnet. Natürlich sind solche Prognosen mit Unsicherheiten behaftet. Aber es wäre ein Glück, wenn dieses Wettermuster endlich brechen würde.»

Was die Natur jetzt brauche, sei kein Starkregen. «Ein paar verregnete Tage mit moderatem Regen würden guttun. Wenn aber alles auf einmal herunterkommt, fliesst das Wasser grösstenteils oberflächlich oder in die Kanalisation ab. Bis Mitte nächster Woche ist jedenfalls kein Wetterwechsel absehbar, danach finden sich in den Modellen zum Teil erste Varianten für andere Strömungsmuster.»

Marquardts Bilanz fällt deutlich aus: «Wenn sich an der Wetterlage nichts Grundlegendes ändert, steuern wir auf den wärmsten Sommer seit Messbeginn zu.»

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