Hitze, Regen, wieder Hitze?
Jetzt übernimmt das Atlantik-Hoch das Kommando

Nach einer turbulenten Wetterphase kommt der Sommer zurück, um zu bleiben. Am Wochenende stellt sich perfektes Ausflugswetter ein. Die Temperaturen klettern zu Wochenbeginn wieder auf 30 Grad.
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Hitze-Hotspot kommende Woche ist das Tessin.
Foto: Meteo Schweiz

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Die Schweiz erwartet am Wochenende sonniges Wetter mit bis zu 28 Grad
  • Am Dienstag beim WM-Achtelfinal der Nati sind keine Gewitter vorhergesagt
  • Im Wallis gilt Waldbrandgefahrenstufe 5, Pegelstände der Gewässer sinken weiter
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Janine EnderliRedaktorin News

Auf die historische Hitzewelle in der Schweiz folgten Anfang Woche heftige Unwetter. Nun stabilisiert sich die Lage am Himmel, und diese kennt nur eine Richtung: Sommer.

Wie Roger Perret, Meteorologe bei Meteo News, auf Anfrage von Blick erklärt, setzt sich zunehmend ruhiges Hochdruckwetter durch. «Die Sonne übernimmt das Kommando. Es wird ganz schön und warm.» Die Schweiz befindet sich gemäss dem Experten im Nordosten eines ausgeprägten Atlantik-Hochs. 

Am Wochenende klettert das Thermometer verbreitet auf 26 bis 30 Grad. «Wir haben perfektes Ausflugswetter», so Perret. In den Bergen könnten zwar einige Quellwolken auftreten, Schauer dürfte es tagsüber aber keine geben. Im Flachland dominiert meist strahlender Sonnenschein mit nur wenigen Wolkenfeldern. 

Kommt Monster-Hitze zurück?

Zum Wochenbeginn wird es erneut ein wenig heisser. Verbreitet klettert das Thermometer auf 30 Grad – lokal sind auch 32 Grad möglich. Am heissesten wird es im Tessin. Eine Hitzewelle mit Temperaturen bis zu 35 Grad und mehr ist jedoch nicht im Anmarsch.

Der Grund: Da das Hochdruckgebiet nicht direkt über der Schweiz liegt und wir uns nur am Rand befinden, strömt nicht mehr ganz so heisse Luft ins Land. Auch die Luftfeuchtigkeit ist nicht allzu hoch. Dadurch wirkt die Hitze weniger drückend – die hohen Temperaturen sind damit deutlich besser erträglich. Und: In der Nacht kühlt es deutlich ab. «Wir werden keine Tropennächte mehr haben. Das ist gut, um richtig durchzulüften.»

Wer zusätzliche Abkühlung sucht, könnte einen Ausflug in die Höhe planen. Auf 1500 Metern über Meer werden in den kommenden Tagen Werte um angenehme 20 Grad erwartet. Alternativ könnte sich ein Bad in einem der Seen lohnen. Im Durchschnitt liegen die Temperaturen dort zwischen 22 und 26 Grad.

Gewitter am Nati-Spiel?

Wer sich fragt, wie die Lage am Dienstag aussieht – der Tag, an dem die Schweizer Nati ihren WM-Achtelfinal-Match (Anpfiff um 22 Uhr) bestreitet –, muss sich keine Sorgen machen. «Es sind keine Regengüsse oder Gewitter in Sicht.» Nur gegen Abend könnte es in den Bergen vereinzelt Schauer geben. Dem Mitfiebern steht also nichts im Weg. 

Nach wie vor ein grosses Thema ist die Trockenheit. Der Regen der vergangenen Tage hat die Lage nicht gross verbessert, so Perret. Auch die Pegelstände der Gewässer dürften wieder sinken, und die Waldbrandgefahr dürfte sich zumindest gebietsweise wieder erhöhen. 

In einigen Regionen der Schweiz herrscht grosse Waldbrandgefahr. Im Wallis wurde sogar die Gefahrenstufe 5 (grosse Gefahr) ausgerufen. Das bedeutet, dass sehr heisse Bodenfeuer entstehen können sowie brennende Baumkronen möglich sind. 

Auch andere Regionen Europas kämpfen mit Trockenheit. In den Ferienländern Spanien und Frankreich sind heftige Waldbrände ausgebrochen. Hunderte Menschen mussten evakuiert werden. 

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