Darum gehts
- Andri Ragettli (27) erstmals in Bilanz-Liste der 100 Reichsten unter 40
- Freestyler besitzt 2 bis 5 Millionen Franken dank Sport, Kleidermarke und Social Media
- Die Sportler-Liste führt NBA-Spieler Clint Capela an
Ski Freestyle eine vernachlässigbare Randsportart? Das war einmal. Mit der vierfachen Olympia-Medaillengewinnerin Mathilde Gremaud (26) stieg bei den Winterspielen 2026 erstmals in der Geschichte eine Nicht-Ski-alpin-Fahrerin in den Kreis der grössten Schweizer Schneesportlerinnen auf.
Und das Wirtschaftsmagazin Bilanz publiziert nun noch einen weiteren stichhaltigen Hinweis, dass Ski Freestyle definitiv bei den Grossen angekommen ist.
Sie haben erfolgreich Unternehmen aufgebaut, kassieren mit ihrem Talent Millionengagen oder hatten einfach das Glück, reich geboren zu werden. Sie schwimmen im Geld – und das alles, bevor sie das 40. Lebensjahr erreicht haben. Wer zählt zu den 100 Reichsten unter 40 in der Schweiz? Du kannst alle 100 aufgeführten Personen in einer Kurzbiografie kennenlernen. Hier geht es zur Bilanz-Liste.
Sie haben erfolgreich Unternehmen aufgebaut, kassieren mit ihrem Talent Millionengagen oder hatten einfach das Glück, reich geboren zu werden. Sie schwimmen im Geld – und das alles, bevor sie das 40. Lebensjahr erreicht haben. Wer zählt zu den 100 Reichsten unter 40 in der Schweiz? Du kannst alle 100 aufgeführten Personen in einer Kurzbiografie kennenlernen. Hier geht es zur Bilanz-Liste.
Der Grund: Freestyle-Star Andri Ragettli (27) taucht erstmals in der neuen Bilanz-Liste der 100 Reichsten unter 40 Jahren auf. Das Multitalent aus Flims GR mit seinem diversifizierten Portfolio aus sportlichen Erfolgen, Kleidermarke und riesiger Reichweite auf Social Media wird auf ein Vermögen von 2 bis 5 Millionen Franken eingeschätzt. Ragettli ist einer von 19 neuen Namen in der exklusiven Liste.
Bilanz schränkt zwar ein, dass die Angaben mit Vorsicht zu geniessen sind, weil besonders bei jungen Unternehmern die Vermögen kaum präzise einzuschätzen sind. Aber dass der Bündner Überflieger in den Kreis der Sport-Millionäre aufgestiegen ist, bestätigte er letztes Jahr vor der Heim-WM gleich selber. Im bemerkenswert offenen Blick-Interview sagte Ragettli damals: «Ja, ich bin Millionär. Etwas freut mich daran ganz besonders. Ich habe damit gezeigt, dass man auch als Athlet aus einer Randsportart gut Geld verdienen kann. Darauf bin ich stolz.»
Dass dahinter das Gegenteil vom lässigen Freestyler-Klischee steckt, mehr abzuhängen als zu trainieren, macht Ragettli auch gleich klar: «Ich habe das dank harter Arbeit geschafft. Es braucht viel, um im Freestyle-Sport und auf Social Media sehr gut zu sein. Dank dieser Kombination bin ich für Sponsoren so interessant. Weil ich beides unglaublich gerne mache, fällt es mir bestimmt auch leichter als anderen.»
Ragettli taucht in erlauchtem Kreis des Sport-Geldadels auf
Ein Ski-Freestyler beim jungen Geldadel – das ist im Schweizer Sport bahnbrechend. Denn bei den 100 unter 40 waren bisher die offensichtlichen Topverdiener aus dem Fussball wie die Nationalspieler Granit Xhaka, Manuel Akanji (beide 20 bis 50 Mio.), Gregor Kobel (10 bis 20 Mio.) oder Nico Elvedi (10 bis 20 Mio.), NHL-Schweizer wie Kevin Fiala, Roman Josi und Nino Niederreiter (alle 20 bis 50 Mio.), Rennfahrer wie Sébastien Buemi (5 bis 10 Mio.) und Tennis-Vertreterin Belinda Bencic (10 bis 20 Mio.) unter sich.
Nun fliegt auch Ski-Flugkünstler Ragettli erstmals in diesen illustren Kreis. Ansonsten ist mit einem gewissen Marco Odermatt (10 bis 20 Mio.) nur noch ein weiterer Ski-Millionär in der Liste zu finden. Die Nummer 1 der Aktivsportler? NBA-Schweizer Clint Capela mit geschätztem Vermögen von 50 bis 100 Millionen Franken.