Fazit: Die grosse Show blieb aus
Das war der Slopestyle-Final der Männer bei Olympia. Ein bitterer Geschmack bleibt – und die Gewissheit, dass es für Andri Ragettli erneut nicht gereicht hat. Die ganz grosse Flugshow mit spektakulären Tricks blieb uns verwehrt. Früh setzte sich Birk Ruud an die Spitze, und die Konkurrenz konnte nicht nachziehen. Herzerwärmend war allerdings der junge Neuseeländer Harrington, ebenso wie der «beinahe»-Schweizer Hall, der sich die Silbermedaille sicherte. Aus Schweizer Sicht bleibt es ein bitterer Tag, doch nun dürfen wir gespannt auf den Big-Air-Wettbewerb blicken.
Tormod Frostad (Nor) und Birk Ruud (Nor)
Frostad verkantet nach einem Sprung, damit ist klar: Harrington, Hall und Ruud gewinnen die Medaillen. Für den 21-jährigen Harrington ist es eine Überraschung; sichtlich gerührt nimmt er unter Tränen die Gratulationen entgegen. Für Birk Ruud steht nun die Kür an. Dabei wollte er nochmals mehr Punkte erreichen, doch nach einem Sturz bricht er ab und zeigt abschliessend noch eine kleine Showeinlage, bevor er unten von den Fans empfangen wird.
Jesper Tjader (Swe)
Drei von drei – denkt sich der Schwede Tjader bei den Backflips in der Railsection, doch diesmal bleibt der Erfolg aus. Sein Ski löst sich auf den Rails, und so bleibt er auf Rang fünf, hinter Ragettli.
Was für eine Enttäuschung
Nationalcoach Greg Tüscher und auch Ragettli wirken im Ziel niedergeschlagen. Für den Social-Media-Star, der am Ende sieben Punkte hinter Harrington bleibt, war dies das grosse Ziel und es hat diesmal erneut nicht gereicht.
Andri Ragettli (Sui)
Die ganze Schweiz zitterte als er kam. Ragettli braucht einen riesigen Exploit – doch schon bei den Rails bleibt dieser aus, er bricht ab und somit reicht es am Ende nur für den vierten Rang, was den Bündner sichtlich ärgert. Schade...
Alex Hall (Usa) und Ben Barclay (Nzl)
Hall, der in der Schweiz gelebt hat, kann seinen Titel nicht verteidigen und bleibt auf Rang zwei. Auch Barclay schafft es nicht, sich zu verbessern, und bleibt auf Rang sieben.
Luca Harrington (Nzl)
Der Big-Air-Weltmeister Harrington legt einen beeindruckenden Lauf auf den Rails hin – zwei Drehungen, und SRF-Kommentator Ambühl ist erneut aus dem Häuschen. Auch auf den Kickern zeigt er eine gewaltige Trickfolge, die ihn von Rang 11 auf Rang drei katapultiert, mit 85,15 Punkten. Ragettli rutscht damit vom Podest.
Sebastian Schjerve (Nor) und Konnor Ralph (Usa)
Der Drittplatzierte der aktuellen Slopestyle-Weltcuprangliste zeigt sein Können im letzten Lauf. Mit einem grossen Sprung erreicht er 76,20 Punkte – nur zwei Punkte hinter Ragettli, der nun zittern muss. Ralph schliesst seine Läufe mit einem lockeren Backflip ab und wirkt im Ziel ein wenig genervt. Er verweilt weiter auf Rang Sieben.
Kim Gubser (Sui)
Was für eine Steigerung! War Gubser nach den ersten beiden Läufen noch am Ende des Klassements, zeigt er nun enorme Fortschritte – SRF-Kommentator Elias Ambühl wird richtig euphorisch. Schade, dass er diese Leistung nicht früher im Lauf zeigen konnte: Mit 57,68 Punkten bleibt er aufgrund eines fehlenden Grabs an einem Kicker etwas zurück. Und rückt auf Rang Sieben vor.
Slopestyle Geschichte an Olympia
Slopestyle entstand in den 1990er-Jahren als Teil der Freestyle-Skiing-Disziplinen. International beliebt wurde er durch Wettkämpfe im World Cup und bei X-Games. Olympisch ist Slopestyle seit den Winterspielen 2014 in Sotschi. Seitdem gilt die Disziplin als Highlight für Zuschauerinnen und Zuschauer, da jeder Run eine Mischung aus Risiko, Technik und Stil zeigt.
Ist das bitter! Vier Jahre nachdem Andri Ragettli das Podest in Peking knapp verpasste, wird der Bündner auch in Livigno Vierter im Slopestyle. Damit klappt es erneut nicht mit der lang ersehnten Olympia-Medaille. Weil auch Kim Gubser, der am Ende Neunter wird, kein Exploit gelingt, gibt es bei den Männern, anders als bei den Frauen, kein Schweizer Edelmetall.
Dabei gelingt Ragettli der Auftakt in den Wettkampf. Er zeigt in seinem ersten Run eine gute Leistung, bis auf ein paar Wackler bei den Landungen der Sprünge gibt es nicht viel auszusetzen. Entsprechend setzt sich der Bündner mit 78,65 Punkten an die Spitze. Diese hält, bis Top-Favorit Birk Ruud mit seinem ersten Run 86,28 Punkte hinlegt, die am Ende für den Olympia-Titel reichen.
Weil sich Ragettli in seinem zweiten und dritten Run nach je zwei frühen Fehlern auf den Rails nicht verbessern kann, ist er auf Patzer seiner Konkurrenten angewiesen, um seinen Platz auf dem Podest zu halten. Das passiert allerdings nicht. Der US-Amerikaner Alex Hall verbessert sich mit 85,75 Punkten in seinem zweiten Run auf Rang zwei, der Neuseeländer Alex Harrington springt dank 85,15 Punkten in seinem letzten Run auf den Bronze-Platz.
Fazit: Die grosse Show blieb aus
Das war der Slopestyle-Final der Männer bei Olympia. Ein bitterer Geschmack bleibt – und die Gewissheit, dass es für Andri Ragettli erneut nicht gereicht hat. Die ganz grosse Flugshow mit spektakulären Tricks blieb uns verwehrt. Früh setzte sich Birk Ruud an die Spitze, und die Konkurrenz konnte nicht nachziehen. Herzerwärmend war allerdings der junge Neuseeländer Harrington, ebenso wie der «beinahe»-Schweizer Hall, der sich die Silbermedaille sicherte. Aus Schweizer Sicht bleibt es ein bitterer Tag, doch nun dürfen wir gespannt auf den Big-Air-Wettbewerb blicken.
Tormod Frostad (Nor) und Birk Ruud (Nor)
Frostad verkantet nach einem Sprung, damit ist klar: Harrington, Hall und Ruud gewinnen die Medaillen. Für den 21-jährigen Harrington ist es eine Überraschung; sichtlich gerührt nimmt er unter Tränen die Gratulationen entgegen. Für Birk Ruud steht nun die Kür an. Dabei wollte er nochmals mehr Punkte erreichen, doch nach einem Sturz bricht er ab und zeigt abschliessend noch eine kleine Showeinlage, bevor er unten von den Fans empfangen wird.
Jesper Tjader (Swe)
Drei von drei – denkt sich der Schwede Tjader bei den Backflips in der Railsection, doch diesmal bleibt der Erfolg aus. Sein Ski löst sich auf den Rails, und so bleibt er auf Rang fünf, hinter Ragettli.
Was für eine Enttäuschung
Nationalcoach Greg Tüscher und auch Ragettli wirken im Ziel niedergeschlagen. Für den Social-Media-Star, der am Ende sieben Punkte hinter Harrington bleibt, war dies das grosse Ziel und es hat diesmal erneut nicht gereicht.
Andri Ragettli (Sui)
Die ganze Schweiz zitterte als er kam. Ragettli braucht einen riesigen Exploit – doch schon bei den Rails bleibt dieser aus, er bricht ab und somit reicht es am Ende nur für den vierten Rang, was den Bündner sichtlich ärgert. Schade...
Alex Hall (Usa) und Ben Barclay (Nzl)
Hall, der in der Schweiz gelebt hat, kann seinen Titel nicht verteidigen und bleibt auf Rang zwei. Auch Barclay schafft es nicht, sich zu verbessern, und bleibt auf Rang sieben.
Luca Harrington (Nzl)
Der Big-Air-Weltmeister Harrington legt einen beeindruckenden Lauf auf den Rails hin – zwei Drehungen, und SRF-Kommentator Ambühl ist erneut aus dem Häuschen. Auch auf den Kickern zeigt er eine gewaltige Trickfolge, die ihn von Rang 11 auf Rang drei katapultiert, mit 85,15 Punkten. Ragettli rutscht damit vom Podest.
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Slopestyle entstand in den 1990er-Jahren als Teil der Freestyle-Skiing-Disziplinen. International beliebt wurde er durch Wettkämpfe im World Cup und bei X-Games. Olympisch ist Slopestyle seit den Winterspielen 2014 in Sotschi. Seitdem gilt die Disziplin als Highlight für Zuschauerinnen und Zuschauer, da jeder Run eine Mischung aus Risiko, Technik und Stil zeigt.
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