Alle Schweizerinnen draussen
Nach Golubic scheitert in Rom auch Bencic

Weil Viktorija Golubic im ersten und im dritten Satz chancenlos bleibt, ist beim Masters in Rom in der 3. Runde Endstation. Weil danach auch Belinda Bencic verliert, sind in Rom nun alle Schweizerinnen ausgeschieden.
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Viktorija Golubic unterliegt Mirra Andrejewa in drei Sätzen. (Archivbild aus Madrid)
Foto: imago/AFLOSPORT
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Carlo SteinerRedaktor Sport

Viktorija Golubic (WTA 90) scheitert beim Masters in Rom in der 3. Runde. Die Zürcherin kämpft sich gegen die russische Weltnummer 7, Mirra Andrejewa, zurück ins Spiel, muss sich am Ende aber im dritten Satz deutlich geschlagen geben.

Den ersten Satz auf dem römischen Sand verliert Golubic in nur 31 Minuten mit 1:6. Auch der Start in den zweiten Durchgang misslingt: Schon im ersten Game gibt die Schweizerin ihren Aufschlag zum dritten Mal ab. Doch nach dem 0:2 kommt die Weltnummer 90 besser auf. Sie bringt ihren Service durch und holt sich ihrerseits das erste Break. Als sie dann bei 5:3 zum Satz aufschlägt, bringt sie den Satzausgleich noch nicht ins Trockene, dafür gelingt ihr das direkt im Anschluss. Mit ihrem dritten Break im Satz stellt Golubic nach 54 Minuten auf 6:4.

Nützen tut es am Ende aber nichts. Nach dem hart erkämpften Satz ist bei Golubic die Luft draussen. Wieder startet sie mit einem Aufschlagverlust. Nur diesmal folgt keine Wende. Gleich mit 6:0 gewinnt Andrejewa, die im Achtelfinal nun auf die Belgierin Elise Mertens (WTA 22) trifft. 

Auch Bencic scheitert

Nach Golubic scheidet mit Belinda Bencic (WTA 12) auch die letzte verbleibende Schweizerin aus. Gegen Anna Kalinskaja (WTA 24) zieht sie mit 4:6 und 3:6 den Kürzeren.

Das Spiel ist zu Beginn ein Break-Festival: In den ersten fünf Games gewinnt nur einmal die Aufschlägerin. Weil dann aber auch Bencic erstmals ihren Service durchbringt, ist beim Stand von 3:3 alles wieder in der Reihe. Beinahe gelingt der 29-Jährigen sogar das Break zum 4:3, doch Kalinskaja verhindert dies. Und so muss Bencic bei 4:5 schliesslich gegen den Satzverlust aufschlagen – und das geht gehörig schief. Ohne Punktgewinn gibt sie den Aufschlag und damit den ersten Durchgang mit 4:6 ab.

Der Start in den zweiten Satz gelingt der Ostschweizerin. Sie geht mit 2:0 in Front, verliert dann aber den Faden. Sie verliert fünf Games in Folge – drei davon bei eigenem Aufschlag – und sieht sich nach 80 Minuten Spielzeit fast aussichtslos im Rückstand.

Doch Bencic gibt sich noch nicht geschlagen. Zu mehr als einem Game reicht es aber nicht mehr. Nachdem Kalinskaja einen Breakball abgewehrt hat, bringt die Russin den Sieg mit 6:3 ins Trockene. Im Achtelfinal trifft sie auf die Lettin Jelena Ostapenko (WTA 36).

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