Darum gehts
- Viktorija Golubic siegt in Rom gegen Urgesi 6:1, 6:1 nach 65 Minuten
- Golubic erstmals in diesem Jahr in zweite der Runde eines Masters
- Masarova ebenfalls weiter, Waltert-Spiel unterbrochen
Viktorija Golubic (WTA 90) gibt sich zum Auftakt des Masters-1000-Turniers in Rom (It) keine Blösse. Gegen Federica Urgesi (21, WTA 410) steht die 33-Jährige nur 65 Minuten auf dem Platz, ehe sie ihren ersten Matchball zum 6:1, 6:1 verwertet. Die beiden Games, die Golubic der italienischen Qualifikantin zugestehen muss, sind Breaks, die sie kassiert. Gleichzeitig nimmt sie Urgesi alle sieben Aufschlagspiele ab.
Für Golubic ist der Einzug in die zweite Runde eine Premiere. Nachdem sie in diesem Jahr dreimal in der Startrunde eines Masters ausgeschieden ist, nimmt sie diese Hürde nun erstmals. Am Donnerstagmittag steht sie bereits wieder im Einsatz. Sie trifft auf Maya Joint (34, WTA 34). Gegen die Australierin hat sie die bisherigen zwei Duelle verloren.
Golubic ist nicht die einzige Schweizerin, die ihre erste Partie in Rom siegreich gestaltet. Auch Rebeka Masarova (26, WTA 160), die sich über die Qualifikation ins Hauptfeld gespielt hat, zieht in die zweite Runde ein. Sie bezwingt die Russin Oksana Selechmetjewa (23, WTA 84) in rund zweieinhalb Stunden 7:5, 5:7, 6:1. Nun wartet auf Masarova mit Leylah Fernandez (23) die Weltnummer 23.
Waltert-Partie unterbrochen
Neben den beiden könnte noch eine weitere Schweizerin in die zweite Runde einziehen. Simona Waltert (25, WTA 91) fehlen dafür noch zwei Games. Ihre Erstrundenpartie gegen die Ukrainerin Julija Starodubtsewa (26, WTA 57) muss am Abend wegen einbrechender Dunkelheit beim Stand von 7:5, 4:6, 4:1 unterbrochen werden.
Setzt sich die Bündner Qualifikantin durch, wäre die Schweiz vierfach in der zweite Runde vertreten. Belinda Bencic (29, WTA 12), die als Nummer 12 gesetzt ist, ist in der Startrunde in den Genuss eines Freiloses gekommen. Ihre erste Aufgabe heisst am Donnerstagnachmittag Bianca Andreescu (25, WTA 137). Die beiden treffen erstmals seit vier Jahren aufeinander. Im Head-to-Head steht es 1:1.