Darum gehts
- Casper Ruud sagt US Open 2026 wegen Rückenproblemen kurzfristig ab
- Ruud war 2022 US-Open-Finalist
- Arthur Gea rückt als Lucky Loser ins Turnier nach
Nächste verletzungsbedingte Absage für die US Open. Casper Ruud (27, ATP 20) kann nicht am Turnier teilnehmen, das am Sonntag gestartet ist. Dies teilt der Norweger wenige Tage vor seinem für Dienstag angesetzten Erstrundenmatch gegen den Argentinier Juan Manuel Cerundolo (24, ATP 51) mit.
«Leider ist mein Rücken nicht so schnell genesen, wie wir gehofft hatten», nennt Ruud den Grund für die kurzfristige Absage auf Instagram. «Wir waren optimistisch, dass ich rechtzeitig wieder fit werden würde. Aber mein Team und ich haben beschlossen, dass wir langfristig denken und meinem Körper die Zeit geben müssen, die er braucht», so der 27-Jährige. Für ihn sei es nie leicht, ein Grand-Slam-Turnier zu verpassen, aufgrund der grossen Rückenschmerzen sei es aber die richtige Entscheidung.
Franzose rückt für Ruud nach
Ruud schaffte vor vier Jahren bei den US Open 2022 noch den Finaleinzug, wo er Carlos Alcaraz (23, ATP 2) unterlag. Dem Sandplatz-Spezialisten gelang zudem zweimal der Sprung ins Finale der French Open (2022 Niederlage gegen Nadal, 2023 Niederlage gegen Djokovic).
Für Ruud rückt an den US Open nun der Franzose Arthur Gea (21, ATP 85) als Lucky Loser nach. Mit dem Norweger fällt der nächste Topspieler für das letzte Grand-Slam-Turnier des Jahres aus. Die Weltnummer 1 Jannik Sinner (25) verpasst das Turnier in New York wegen Knieproblemen, der brasilianische Youngster Joao Fonseca (20, ATP 26) aufgrund einer Bauchmuskelverletzung.