Roger Federer bei Zeremonie komplett aufgelöst
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Nach Rede von Frau Mirka:Roger Federer bei Zeremonie komplett aufgelöst

Bei Aufnahme in die Hall of Fame
Emotionale Rede seiner Frau rührt Roger Federer zu Tränen

Roger Federer ist in die Hall of Fame aufgenommen worden. Um ihren Mann zu ehren, gibts einen seltenen Auftritt seiner Ehefrau Mirka. Die beiden sorgen für viele Emotionen.
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Roger Federer ist jetzt Mitglied der Hall of Fame.
Foto: AFP

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Roger Federer ist mit einer Zeremonie in die Hall of Fame aufgenommen worden
  • Die Rede seiner Ehefrau Mirka Federer rührt den Maestro zu Tränen
  • Danach spricht Federer emotional über seine Karriere und Weggefährten
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Ramona BieriRedaktorin Sport

Grosse Ehre für Roger Federer (45). Der Tennis-Maestro wurde in die Hall of Fame aufgenommen – als zweiter Schweizer nach Martina Hingis (45). 

Während seiner einmaligen Karriere hat Federer für zahlreiche emotionale Momente gesorgt. Nun ist er es, der zu Tränen gerührt wird. Denn bei der Zeremonie hält Ehefrau Mirka Federer (48) die Rede. Bei all seinen Erfolgen sass sie auf der Tribüne, hat mitgefiebert, mitgelitten und mitgejubelt. Neben dem Court gab es gemeinsame Auftritte, nur das Reden hat sie meist ihrem Mann überlassen.

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Nun macht Mirka eine seltene Ausnahme. In ihrer Rede blickt sie auf ihre Liebe und seine Karriere zurück. Kennengelernt haben sie sich 2000 – damals habe er noch keinen Turniersieg auf dem Konto gehabt, betont Mirka mit einem Augenzwinkern. Dass sie die Ältere sei, habe ihn nie gestört. «Er hat mich trotzdem umworben, und zum Glück war er hartnäckig.»

«Seine Familie steht an erster Stelle»

Mirka blickt auch auf den Moment zurück, als sie von ihrer ersten Zwillingsschwangerschaft erfahren hat. Sie sei davon ausgegangen, dass sie fortan nicht mehr mit ihrem Mann um die Welt reisen wird. Doch das kam für Roger Federer nicht infrage. Er habe sofort gesagt, dann beende er seine Karriere. Das habe er durchaus ernst gemeint, betont seine Frau. «So ist Roger eben. Seine Familie steht an erster Stelle.»

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Während Mirkas Rede sitzt ihr Mann neben den vier Kindern und seinen Eltern in der ersten Reihe. Lauscht aufmerksam ihren Worten, wischt sich hie und da verstohlen über die Augen. Auch seine Mama Lynette vergiesst Tränen, als Mirka von ihrem Sohn schwärmt. Seine Eltern hätten einen Champion und wirklich guten Menschen erzogen und bevor die Welt den Tennisspieler Federer kennenlernte, «gaben sie mir jemanden, den ich noch mehr bewundern würde». All diese Eigenschaften schätzt sie besonders an ihm. «Am stolzesten macht es mich, wer er ist, wenn niemand dabei zuschaut.»

Als sie abschliessend ihren Mann als neustes Mitglied der Hall of Fame auf die Bühne bittet, kämpft auch Mirka mit den Emotionen, ihre Stimme ist brüchig. Roger hat Tränen in den Augen, als er seine Frau umarmt. 

Rede seiner Frau überrascht Federer

«Sie ist eine gute Rednerin, das wusste ich gar nicht», sagt ein immer noch emotional berührter Federer anschliessend ins Mikrofon. Über seine Aufnahme in die Hall of Fame meint er: «Ein Teil dieser Geschichte zu sein, einen Platz hier zu haben, bedeutet mir enorm viel.» Auch wenn er das nie erreichen wollte. «Fame bedeutet Ruhm, aber das war nie mein Ziel», sagt er. «Ich wollte einfach Spass haben.» Dazu passt auch, dass sich Federer nicht mit Trophäen sieht, wenn er die Augen schliesst und an Tennis denkt, sondern als Balljunge an den Swiss Indoors.

Danach bedankt er sich bei zahlreichen Weggefährten, die ihren Teil zu seiner Karriere beigetragen haben. Erst gegen Ende kommt er noch einmal auf Mirka zu sprechen. Sie als seine Frau zu bezeichnen, sei die grösste Untertreibung, meint er. Sie sei auch seine Trainerin, Sparringspartnerin oder Stylistin. «Mirka ist die Person, die mir gezeigt hat, wie ich mich mehr auf Tennis konzentrieren und Freude an allem anderen haben kann.» Daneben sei sie eine wundervolle Mutter und habe das Unmögliche möglich gemacht. Die Liebeserklärung lässt kaum ein Auge trocken. «Sie und ich nehmen uns an den Händen und stürmen durch Mauern», meint Federer mit brüchiger Stimme. Und fügt abschliessend an: «Mirka ist all das und das ist meine Hall of Fame.»

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