Es läuft auch ohne Sinner
Italiener schreiben an den French Open Geschichte

Die French Open biegen auf die Zielgerade ein: Am prestigeträchtigen Grand-Slam-Turnier in Paris stehen packende Viertelfinal-Duelle an.
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Top-Favoritin Aryna Sabalenka bleibt an den French Open weiterhin makellos.
Foto: Getty Images

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Aryna Sabalenka erreicht Viertelfinal der French Open ohne Satzverlust
  • Top-6-Spielerinnen wie Rybakina und Swiatek bereits aus dem Turnier ausgeschieden
  • Drei Italiener im Herren-Viertelfinal, Zverev trifft auf Spaniens Jodar
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Davide MalinconicoRedaktor Sport

Aryna Sabalenka (28, WTA 1) präsentiert sich in Paris weiterhin makellos: Am Montagabend schlägt sie Naomi Osaka (28, WTA 16) glatt in zwei Sätzen (7:5, 6:3) und zieht damit ohne einen einzigen Satzverlust im gesamten Turnier souverän in den Viertelfinal ein. Dort trifft sie auf Diana Shnaider (22, WTA 23).

Ihre Favoritenrolle wird nun noch deutlicher, da mit Elena Rybakina (26, WTA 2), Iga Swiatek (25, WTA 3), Coco Gauff (22, WTA 4), Jessica Pegula (32, WTA 5) und Amanda Anisimova (24, WTA 6) die am höchsten gesetzten Konkurrentinnen bereits ausgeschieden sind. Die nach Sabalenka am besten platzierte Spielerin im Feld ist nun Bencic-Bezwingerin Elina Svitolina (31, WTA 7). Diese trifft im Viertelfinal auf ihre Landsfrau Marta Kostjuk (23, WTA 15), die ihrerseits zuvor Viktorija Golubic (33, WTA 82) aus dem Turnier geworfen hatte.

Komplettiert wird die Runde der letzten Acht durch die Partien zwischen Teichmann-Bezwingerin Mirra Andreeva (19, WTA 8) und Sorana Cirstea (36, WTA 18) sowie Anna Kalinskaya (27, WTA 24) und der Überraschungsfrau Maja Chwalinska (24, WTA 114).

Italiener schreiben Geschichte

Bei den Männern schreiben derweil die Italiener Geschichte – und das ganz ohne die Weltnummer 1 Jannik Sinner (24), der bereits in der zweiten Runde dramatisch ausschied.

Mit Flavio Cobolli (24, ATP 14), Matteo Berrettini (30, ATP 105) und Matteo Arnaldi (25, ATP 104) stehen gleich drei Tennis-Spieler unseres südlichen Nachbars im Viertelfinal. Da sich alle drei in derselben Tableauhälfte befinden, stehen die Chancen gut, dass es ein Italiener bis ins Endspiel schafft. Etwas dagegen haben dürfte der Kanadier Felix Auger-Aliassime (25, ATP 6), der in der Runde der letzten Acht auf Cobolli trifft.

Berrettini und Arnaldi machen derweil das rein italienische Viertelfinal-Duell unter sich aus. Arnaldi hatte sich erst in der Nacht auf Dienstag in einem fünfeinhalbstündigen Fünfsatz-Krimi (7:6, 6:7, 3:6, 7:6, 6:4) gegen Frances Tiafoe (28, ATP 25) sensationell durchgesetzt.

Junge Wilde fordern Favorit Zverev

In der anderen Tableauhälfte fordern die jungen Wilden den neuen Favoriten von Roland Garros, Alexander Zverev (29, ATP 3), heraus. Im Viertelfinal trifft der Deutsche, für den es der erste Grand-Slam-Titel wäre, auf Spaniens Shootingstar Rafael Jodar (19, ATP 29).

Zudem kommt es zum Duell zwischen der brasilianischen Tennis-Hoffnung Joao Fonseca (19, ATP 30), der zuvor Tennis-Legende Novak Djokovic (39, ATP 4) ausgeschaltet hat, und dem Tschechen Jakub Mensik (20, ATP 27).

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