Enges Rennen um grosse Kugel
Shiffrin lässt Abfahrt am Saisonfinale definitiv aus

Du bist ein Ski-Fan? Dann ist dieser Ticker der genau richtige Ort für dich. Hier findest du News und Storys rund um den Ski-Weltcup – auf und abseits der Piste.
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14:26 Uhr

Mikaela Shiffrin lässt letzte Abfahrt der Saison aus

Das Rennen um den Gesamtweltcup bei den Frauen ist eng: Leaderin Mikaela Shiffrin geht mit einem Polster von 140 Punkten auf Emma Aicher ins Weltcup-Finale im norwegischen Lillehammer. Trotzdem verzichtet sie auf einen Start in der Abfahrt vom Samstag, wie sie in den Sozialen Medien mitteilt: «Ich werde im Super-G, im Riesenslalom und im Slalom starten.» Wirklich überraschend kommt die Ankündigung nicht: Shiffrin, die schon vier Weltcup-Abfahrten gewonnen hat, hat seit über zwei Jahren keine Rennen in der schnellsten Disziplin mehr bestritten. Da sie in dieser Saison über 500 Weltcup-Punkte eingefahren hat, wäre sie am Weltcup-Finale trotzdem startberechtigt gewesen.

Keine Abfahrt in Lillehammer für Mikaela Shiffrin.
Foto: USSA/Getty Images
11:49 Uhr

Stefanie Grob gewinnt Europacup-Abfahrtswertung

Zum Auftakt ins Europacup-Saisonfinale gibt es auch bei den Frauen einen Sieg für die Schweiz: Stefanie Grob ist in der Abfahrt von Saalbach die Schnellste und setzt sich am Ende vor Lisa Grill (Ö) und Haley Cutler (USA) durch. Weil die Österreicherin Anna Schilcher, die bislang Führende in der Disziplinenwertung, nur auf Rang vier fährt, macht sich Grob damit bei letzter Gelegenheit auch zur besten Europacup-Abfahrerin dieses Winters. Der Fix-Startplatz im Weltcup für die kommende Saison ist ihr damit sicher.

Mit Jasmin Mathis (7.) und Elena Sanna Stucki (9.) landen zwei weitere Swiss-Ski-Vertreterinnen in den Top Ten.

Beste Europacup-Abfahrerin der Saison: Stefanie Grob.
Foto: keystone-sda.ch
10:43 Uhr

Schweizer Dreifach-Sieg im Europa-Cup

Pure Schweizer Dominanz in der letzten Abfahrt im Europacup. Der Schwyzer Sandro Manser gewinnt das Rennen in Saalbach (Ö) vor seinen Landsmännern Lenz Hächler (+0.09) und Philipp Kälin (+0.18). Doch damit nicht genug: Arnaud Boisset, Delio Kunz und Loïc Chable belegen alle zeitgleich mit 34 Hundertstelsekunden Rückstand den 6. Platz – einzig die beiden Italiener Max Perathoner (+0.29) und Marco Abbruzzese (+0.30) sind schneller als das Schweizer Trio.

Einen kleinen Dämpfer gibt es für Rennsieger Manser aber trotzdem. 15 Punkte fehlen dem 20-Jährigen in der Abfahrts-Schlusswertung auf Gewinner Ken Caillot (Fr). Auf dem dritten Platz in der Wertung liegt der Waadtländer Gaël Zulauf (25). Beide sichern sich damit einen fixen Startplatz für die Weltcup-Abfahrten im kommenden Winter.

Sandro Manser gewinnt die letzte Abfahrt der Europacup-Saison. (Archiv)
19.03.2026, 16:13 Uhr

Pia Hauzenberger zieht sich Knieverletzung zu

Bittere Nachricht für Pia Hauzenberger: Die zweifache Bronzemedaillengewinnerin der Junioren-WM in Narvik ist beim zweiten Abfahrtstraining im Rahmen des Europacup-Finales in Saalbach gestürzt und hat sich dabei das rechte Knie verletzt. Bei einer MRT-Untersuchung wurden ein Riss des vorderen Kreuzbandes und des Meniskus diagnostiziert. Die 20-jährige Oberösterreicherin wird morgen in Graz operiert.

18.03.2026, 13:12 Uhr

Hintergründe zu Suters Kuh-Unfall

Jasmina Suter (30) hat keinen einfachen Winter hinter sich. Die 30-Jährige fuhr beim Speed-Auftakt in St. Moritz GR im Dezember zwar auf die Ränge 16 (Abfahrt) und 12 (Super-G), weiter nach vorne schaffte sie es aber nicht. Seit Ende Februar ging gar nichts mehr. Der Grund? Sie verrät ihn auf Instagram: «Kurz vor den Rennen in Andorra wurde ich von einer Kuh am Kopf getroffen.» Dies sei kein Witz, erklärt sie mit einem lachenden Smiley. «Mein Kopf braucht jetzt etwas Zeit, um sich zu erholen, also mache ich eine kleine Pause.» 

Suter will nicht mehr darüber erzählen, das sei noch zu früh. Fakt ist: Sie half beim Stall der Eltern auf dem Stoos SZ aus, als es passierte. Eine Kuh schlug mit den Hufen aus. Suter war hinter ihr – der Schlag traf sie im Gesicht. Sie macht derzeit Therapie und trainiert. Ob sie in diesem Winter noch einmal Rennen fahren wird, ist unklar. Die Schweizer Meisterschaften in St. Moritz GR sind eine Option. Die Abfahrt im Engadin steigt am 9. April, der Super-G am 11. April. 

Wurde von einer Kuh ins Gesicht getreten: Jasmina Suter.
Foto: keystone-sda.ch
18.03.2026, 08:53 Uhr

Ski-Exotin erklärt Rücktritt

Nach 101 Weltcuprennen ist Schluss. Die Japanerin Asa Ando erklärt mit 29 Jahren ihren Rücktritt vom Skisport. «Es gab viele grossartige Momente, aber auch viele Herausforderungen – vor allem in den letzten Jahren, sowohl mental als auch körperlich», schreibt Ando auf Instagram. Und fügt an: «Dennoch hat es mir alles bedeutet, meinen Träumen weiter nachgehen zu können und im Weltcup zu fahren.»

Als Japanerin gehörte Ando zu den Exotinnen im Ski-Weltcup. Ihr Bestresultat erreichte die Technikspezialistin im Dezember 2020 mit Rang 15 im Semmering-Slalom. Insgesamt fuhr Ando 26-mal in die Punkte. Aus dem Weltcup verabschiedet sie sich mit Platz 24 in Are (Sd). 

«Um die Welt zu reisen und diese Reise mit Athleten aus so vielen verschiedenen Ländern zu teilen, hat mir Erfahrungen und Freundschaften beschert, die ich für den Rest meines Lebens in Ehren halten werde», blickt sie auf ihre Karriere zurück. Und betont, ohne die Unterstützung aus ihrem Umfeld und von ihren Trainern hätte sie das nie geschafft. Wie es für Ando weitergeht, lässt sie offen. Nur so viel verrät sie: «Von nun an werde ich alle Sportlerinnen anfeuern.»

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16.03.2026, 18:04 Uhr

Hintermann und ein Neuling im Schweizer Aufgebot für Weltcupfinal

Zwei Namen stechen beim Schweizer Aufgebot für den Weltcupfinal in Norwegen besonders heraus: Niels Hintermann und Giuliano Fux.

Hintermann hat am Freitag im französischen Courchevel auf die Abfahrt verzichtet und gleichzeitig seinen ​Rücktritt vom alpinen Skirennsport verkündet.​ Bei der Abfahrt am Samstag in Kvitfjell, die der 30-Jährige 2022 und 2024 jeweils für sich entschied, steht der Zürcher dennoch am Start. Dann wird er offiziell vom Ski-Zirkus verabschiedet. Dafür nimmt Hintermann die rund 1500 Kilometer lange Anreise extra mit dem Auto in Angriff. Er wird die Olympia-Abfahrt von 1994 eher symbolisch als im Renntempo in Angriff nehmen.

Während in den kommenden Tagen eine Weltcup-Karriere eines Schweizers zu Ende geht, nimmt diejenige von Giuliano Fux ihren Anfang. Als ​frischgebackener Slalom-Junioren-Weltmeister​ kommt der 20-jährige Oberwalliser am 25. März in Hafjell zu seiner Weltcup-Premiere.

Aufgebot Männer
Luca Aerni, Giuliano Fux, Niels Hintermann, Loïc Meillard, Alessio Miggiano, Alexis Monney, Justin Murisier, Tanguy Nef, Marco Odermatt, Stefan Rogentin, Thomas Tumler, Franjo von Allmen, Daniel Yule.

Programm Männer
21. März: Abfahrt in Kvitfjell
22. März: Super-G in Kvitfjell
24. März: Riesenslalom in Hafjell
25. März: Slalom in Hafjell

Aufgebot Frauen
Malorie Blanc, Eliane Christen, Jasmine Flury, Wendy Holdener, Vanessa Kasper, Mélanie Meillard, Camille Rast, Janine Schmitt, Corinne Suter.

Programm Frauen
21. März: Abfahrt in Kvitfjell
22. März: Super-G in Kvitfjell
24. März: Slalom in Hafjell
25. März: Riesenslalom in Hafjell

In Kvitfjell wird Niels Hintermann offiziell verabschiedet.
Foto: keystone-sda.ch
15.03.2026, 11:57 Uhr

Ilka Stuhec tritt zurück

Ilka Stuhec (35) beendet kommendes Wochenende ihre Karriere. Die Slowenin bestreitet noch die Speed-Rennen in Kvitfjell und stellt ihre Skier anschliessend in den Keller. «Ich kann bestätigen, dass das Weltcupfinale in Norwegen die letzte Station meiner Ski-Karriere sein wird», erklärt sie am Samstag gegenüber slowenischen Medien.

Trotz des Abschieds aus dem Ski-Sport will Stuhec in Norwegen auf einen besonderen Abschiedsauftritt verzichten und angreifen. «Ich möchte in den letzten beiden Rennen so abschneiden wie immer – maximal vorbereitet und wettbewerbsfähig, um die schnellste Zeit zu erzielen. Nach dem kommenden Sonntag wird für alles andere noch genügend Zeit sein», erklärt die Speed-Spezialistin.

In ihrer Karriere konnte Stuhec insgesamt elf Weltcup-Rennen gewinnen. In ihrer besten Saison 2026/17 holte sie sowohl die Abfahrtskugel als auch die Disziplinenwertung in der Kombination und belegte im Gesamtweltcup sowie in der Super-G-Wertung den zweiten Rang. 2017 kürte sich die 35-Jährige zudem in St. Moritz zur Abfahrtsweltmeisterin. Den Titel konnte sie zwei Jahre später in Are erfolgreich verteidigen. In diesem Winter erzielte sie im Dezember bei der Abfahrt in Val d'Isère ihr bestes Saisonresultat. Als Vierte verpasste sie das Podest damals knapp.

Noch zwei Rennen, dann sagt sie Tschüss: Ilka Stuhec.
Foto: Getty Images
15.03.2026, 11:28 Uhr

Französin gibt nach Riesenslalom Karriereende bekannt

Bei den Männern haben im französischen Team bereits Adrien Théaux und Alexis Pinturault ihren Rücktritt vom Ski-Sport verkündet. Nun gibt es auch bei den Französinnen einen Abschied zu vermelden. So war der Riesenslalom in Are am Samstag das letzte Weltcup-Rennen für Clara Direz (30), die sich nach dem zweiten Durchgang in Schweden vor dem Publikum ein letztes Mal im Zielraum verbeugte.

Das Rennen beendet die Französin zwar mit Rang 25 noch in den Punkten. In der Wertung verpasst die beste Riesenslalom-Fahrerin der Französinnen aber die Top 25 und somit das Weltcupfinale in Lillehammer (No) als 26. nur knapp.«Ich beende meine Karriere hier, unter den wunderschönen goldenen Lichtern, einem Herzen voller Emotionen und tränenvollen Augen», schreibt Direz später auf Instagram.

In diesem Winter fuhr Direz mit Platz fünf in Tremblant (Kd) das zweitbeste Riesenslalom-Ergebnis ihrer Karriere ein, 2023 resultierte am selben Ort zuvor ein vierter Rang als bestes Resultat. Ihr einziges Weltcuprennen gewann sie 2020 im Parallel-Riesen von Sestriere. Mit 30 Jahren zieht sie nun einen Schlusstrich unter ihre Ski-Karriere.

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14.03.2026, 12:35 Uhr

Simon Maurberger zieht Schlussstrich unter Ski-Karriere

«Die Zeit ist gekommen, um ein Kapitel, das mein ganzes Leben geprägt hat, zu schliessen» – mit diesen Worten verkündet der italienische Technik-Spezialist Simon Maurberger am Freitagabend auf Instagram seinen Rücktritt vom Ski-Sport. Dieser hat sich abgezeichnet: Ein zählbares Weltcup-Resultat schaute für den 31-Jährigen zuletzt im Dezember 2024 heraus. Deutlich weiter zurück liegt sein Bestresultat auf höchster Stufe: Vor rund sechs Jahren fuhr er im Nachtslalom von Schladming auf Rang 5 – eine seiner vier Top-10-Klassierungen in Weltcup-Slaloms. Dazu kommt eine WM-Medaille: 2019 gabs in Are Bronze im Team-Event.

Beendet seine Karriere: Simon Maurberger.
Foto: Getty Images
13.03.2026, 16:13 Uhr

Swiss-Ski-Aufgebot für Courchevel

Am Samstag und Sonntag stehen in Courchevel (Fr) nach der Abfahrt vom Freitag zwei Super-G-Rennen auf dem Programm. Das Schweizer Männer-Team wird mit acht Athleten vertreten sein. Neben dem Führenden der Super-G-Wertung Marco Odermatt (28) und dem Olympiasieger Franjo von Allmen (24) stehen Alexis Monney (26), Stefan Rogentin (31), Justin Murisier (34), Alessio Miggiano (23), Lars Rösti (28) und Arnaud Boisset (27) im Swiss-Ski-Aufgebot. Nicht mehr dabei sein wird Niels Hintermann (30), der seine Karriere nach dem Verzicht auf die Abfahrt am Freitag per sofort beendet hat

Marco Odermatt geht mit einem Vorsprung von 158 Punkten auf den Österreicher Vincent Kriechmayr (34) in die letzten drei Weltcuprennen im Super-G. 

Sichert sich Marco Odermatt in Courchevel die nächste Kristallkugel?
Foto: Getty Images
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