Nach schwierigster Phase seines Lebens
Ösi-Star Feller feiert emotionale Kitzbühel-Erlösung

Der Slalom-Sieg am Ganslernhang bleibt in Österreich. Manuel Feller triumphiert und zeigt danach viele Emotionen. Mit Tränen in den Augen spricht er von einer schwierigen Phase und er dankt seiner Frau.
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Manuel Feller holt endlich seine erste Kitzbühel-Gams.
Foto: Sven Thomann

Darum gehts

  • Manuel Feller gewinnt den Kitzbühel-Slalom 2026 im elften Anlauf
  • Er kämpfte mit schwierigen Lebensphasen und dankt emotional seiner Frau
  • Erster Kitzbühel-Sieg für Österreich seit Marcel Hirscher 2017
Die künstliche Intelligenz von Blick lernt noch und macht vielleicht Fehler.
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Ramona BieriRedaktorin Sport

Was lange währt, wird endlich gut. Diese Erfahrung macht Manuel Feller (33) in Kitzbühel (Ö). Im elften Anlauf klappts endlich mit dem Sprung aufs Podest. Und das gleich als Sieger. «Es ist schwierig, in Worte zu fassen. Ich habe so oft davon geträumt», sagt er mit feuchten Augen ins ORF-Mikrofon.

15 Minuten vom Ganslernhang entfernt ist er zu Hause. Familie und Freunde sind zahlreich vor Ort, fiebern Jahr für Jahr mit ihm mit. Und können nun den langersehnten Erfolg bejubeln. Die Hassliebe zum Kitzbühel-Slalom ist zu einer Lovestory geworden. «Schöner kanns nicht sein», meint Feller. «Wenn es gleich funktioniert hätte, würde es nicht so viel bedeuten.»

Nachdem die Abfahrer am Samstag eine historische Klatsche kassiert haben, erlöst er Österreich. Nicht nur, weils der erste Slalom-Podestplatz in diesem Winter ist, sondern auch, weils der erste Kitzbühel-Sieg seit dem Triumph von Marcel Hirscher (36) 2017 ist.

Grosses Danke an seine Frau

Für Feller ein emotionaler Moment. Denn noch vor einem Monat liess er mit Aussagen über Probleme aufhorchen. Nach Platz 11 in Alta Badia (It) meinte er: «Es ist einfach ein bisschen schwierig im Moment – auf und abseits der Piste.» Darauf geht er auch in Kitzbühel noch einmal ein. «Es war allgemein eine sehr schwierige Phase, eine schwierige Saison», sagt er. Und spricht gar von der «schwierigsten Phase in meinem Leben».

Dann wird er so richtig emotional, sagt mit Tränen in den Augen: «Ich möchte meiner Frau ein grosses Danke aussprechen.» Er und Selina sind seit Jahren ein Paar, feiern im Frühling ihren ersten Hochzeitstag. Auf die Nachfrage, was so schwierig war, geht Feller nicht ein. «Im Grossen und Ganzen ist sehr viel passiert.» Mehr sagt er nicht, will stattdessen den Sieg geniessen. Aber: «Es zeugt wieder mal davon, einfach nicht aufzugeben – egal in welcher Situation, immer weitermachen. Das habe ich mein Leben lang gemacht und heute hat es sich bezahlt gemacht.»

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