Darum gehts
- Kilchberger Schwinget am 5. September als Saisonhöhepunkt
- Punkte für Jahreswertung abhängig von Festtyp und Gegnerklasse
- Meiste Zähler für Sieg an eidgenössischen Anlässen wie Kilchberger oder ESAF
Bis zum Saisonhighlight vom 5. September, das dieses Jahr der Kilchberger Schwinget ist, dauerts noch mehrere Monate. Bis dahin stehen Woche für Woche Berg-, Teilverbands- und Kantonalfeste an, an denen nebst Kränzen auch Punkte für die «Schlussgang»-Wertung, offizielle Jahrespunkteliste des Schwingerverbandes, verteilt werden. Nach den jüngsten Festen übernimmt Lars Voggensperger die Führung.
Die aktuelle Jahreswertung 2026 mit den besten 50 Schwingern
- Voggensperger Lars: 89 Punkte
- Alpiger Nick: 84 Punkte
- Lüscher Sinisha: 83 Punkte
- Odermatt Adrian: 79 Punkte
- Walther Adrian: 77 Punkte
- Gwerder Michael: 74 Punkte
- Bieri Marcel: 73 Punkte
- Frank Marius: 72 Punkte
- Roth Tim: 72 Punkte
- Heinzer Lukas: 62 Punkte
- Lang Sven: 62 Punkte
- Reichmuth Roland: 60 Punkte
- Thöni Reto: 60 Punkte
- Scherz Valentin: 59 Punkte
- Steffen Gustav: 56 Punkte
- Bruhin Fredi: 55 Punkte
- Giger Samuel: 55 Punkte
- Ott Damian: 55 Punkte
- Bissig Lukas: 54 Punkte
- Staudenmann Fabian: 53 Punkte
- Hügli Kaj: 49 Punkte
- Burger Matthieu: 48 Punkte
- Moser Michael: 48 Punkte
- Schwegler Dominik: 48 Punkte
- Lustenberger Marc: 47 Punkte
- Roth Martin: 47 Punkte
- Rutsch Remo: 45 Punkte
- Schmutz Simon: 45 Punkte
- Schurtenberger Sven: 45 Punkte
- Staub Severin: 45 Punkte
- Bucher Thomas: 44 Punkte
- Kämpf Bernhard: 44 Punkte
- Schwander Severin: 44 Punkte
- Orlik Curdin: 43 Punkte
- Klossner Adrian: 42 Punkte
- Russo Giulio: 42 Punkte
- Burger Etienne: 41 Punkte
- Galli Sandro: 41 Punkte
- Gasser Dominik: 41 Punkte
- Hiltbrunner Fabio: 41 Punkte
- Müller Luca: 41 Punkte
- Thöni Ivan: 41 Punkte
- Walther Reto: 41 Punkte
- Zemp Christian: 41 Punkte
- Wüthrich Thomas (2): 40 Punkte
- Wüthrich Jonas (1): 40 Punkte
- Zimmermann Nicolas: 40 Punkte
- Aeschbacher Matthias: 39 Punkte
- Schönbächler Martin: 39 Punkte
- Bachmann Janos: 38 Punkte
Eidgenössische Anlässe als Punkteschlager, doch auch Berg- und Teilverbandsfeste lohnen sich besonders
Wie beim Tennis fliessen nicht alle Turniere beziehungsweise Kranzfeste in die Wertung ein, sondern nur eine bestimmte Anzahl. Normalerweise sind es die besten sieben, 2026 aufgrund des Kilchbergers jedoch acht. Die meisten Punkte (42) gibts denn auch wenig überraschend bei einem Sieg am Kilchberger oder anderen eidgenössischen Anlässen (ESAF, Unspunnen, Kilchberger, Jubiläum usw.). Wem es «nur» zum Kranzgewinn reicht oder sich bei eidgenössischen Anlässen innerhalb der fiktiven Kranzquote befindet, erhält immerhin noch 27 Punkte.
Davon abgesehen lohnen sich auch Berg- und Teilverbandsfeste, deren Sieg ebenfalls mit 27 Zählern vergütet wird. Für einen Kranz gibts 18, gleich viel wie für einen Sieg an einem Kantonal-/Gauverbandsfest. Mit zwölf Punkten wird dabei ein Kranz honoriert.
Zusätzliche Punkte gibts je nachdem, auf welche «Gegnerklasse» ein Schwinger trifft. Dies wird über die Anzahl Sterne auf dem Notenblatt gekennzeichnet. Pro Stern neben dem Namen des Gegners erhält man einen Punkt, wobei ein Stern einen Kranzgewinner eines Kantonalen markiert. Zwei Sterne erhält, wer einen Kranz bei einem Teilverbands- oder Bergkranzfest gewinnen konnte. Die höchste Anzahl Sterne beträgt drei und wird nur an eidgenössische Kranzgewinner vergeben.
Sollten am Ende einer Saison zwei oder mehr Schwinger dieselbe Anzahl Punkte aufweisen, kommt ein simpler Schlüssel zum Zug. In ungeraden Jahren wird alphabetisch von Z bis A bevorzugt, in geraden Jahren von A bis Z.