Schlegel setzt sich im Schlussgang im Bodenkampf durch
0:25
Am St. Galler Kantonalen:Schlegel setzt sich im Schlussgang im Bodenkampf durch

Rätselhafter Auftritt in St. Gallen
König Orlik entgeht einer Blamage nur knapp

Während Werner Schlegel am St. Galler Kantonalen brillierte, zeigte König Armon Orlik einmal mehr eine durchzogene Leistung.
Kommentieren
1/6
Tut sich aktuell noch etwas schwer: Schwingerkönig Armon Orlik musste hart für seinen Kranz am St. Galler arbeiten.
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Armon Orlik ist nur knapp einer Blamage am St. Galler Kantonalen entgangen
  • Der Schwingerkönig Nachwuchstalent Martin Schönbächler nach 35 Sekunden vor Schluss
  • Orlik belegt Rang 3, Schlegel gewinnt trotz Verletzungspause
RMS_Portrait_AUTOR_1051.JPG
Nicola AbtReporter Sport

König Armon Orlik (31) verpasste im Schwing-Ranking von Blick die Top 5. Argumente für eine Aufstufung sammelte er am Sonntag keine. Am St. Galler Kantonalen entging der Bündner sogar nur knapp einer Blamage.

Wie schon am Thurgauer verabschiedete sich Orlik bereits vor dem Mittag aus der Schlussgang-Entscheidung. Nach dem Gestellten gegen ESAF-Schlussgänger Werner Schlegel verzweifelte er auch an Defensivspezialisten Andrin Habegger. Durch die zwei sieglosen Kämpfe geriet der König unter Druck.

Orlik mit einem Zittersieg

So richtig ins Schwitzen kam Orlik dann im fünften Gang. Dort forderte ihn Martin Schönbächler (19) heraus. Der Doppelmeter aus der Innerschweiz liess einmal mehr seine grossen Qualitäten aufblitzen. Er wehrte sich gegen Orlik bravourös.

Bei einem weiteren Gestellten wäre einer der Topfavoriten womöglich ohne Kranz nach Hause gegangen. Und das bei einem qualitativ überschaubaren Teilnehmerfeld. Eine Blamage, die Orlik gerade noch so abwenden konnte. Knapp 35 Sekunden vor Schluss brachte er Schönbächler zu Boden, hob ihn hoch und knallte die Nachwuchshoffnung auf den Rücken.

Schlegel beeindruckt nach Verletzungspause

Am Ende resultierte auch dank diesem Zittersieg und den Maximalnoten am Nachmittag der dritte Schlussrang. Trotzdem wird auf den Tribünen gerätselt, was bei Orlik zurzeit das grösste Problem ist. Er selbst sagt: «Wir trainieren aktuell sehr viele Umfänge. Deshalb bin ich nicht immer perfekt erholt an den Wettkämpfen.» Seine Topform will er erstmals am Berner Kantonalen Anfang Juni erreichen und dann wieder für das Saisonhighlight, dem Kilchberger am 5. September.

Zu den grossen Favoriten wird dann auch Schlegel zählen. Er bodigte im Kampf um den Festsieg am St. Galler seinen Freund Damian Ott. Und das, obwohl er wegen einer muskulären Blessur im Rippenbereich gut zwei Wochen lang nicht schwingen durfte. «Ich konnte mich zum Glück auf mein Gespür verlassen», sagte Schlegel nach seinem Triumph. Dieses wird er in zwei Wochen auf dem Stoos erneut zur Schau stellen.

Externe Inhalte
Möchtest du diesen und weitere externe Beiträge (z.B. Instagram, X und anderen Plattformen) sehen? Wenn du zustimmst, können Cookies gesetzt und Daten an externe Anbieter übermittelt werden. Dies ermöglicht die Anzeige externer Inhalte sowie von personalisierter Werbung. Deine Entscheidung gilt für die gesamte App und ist jederzeit in den Einstellungen widerrufbar.
In diesem Artikel erwähnt
Was sagst du dazu?
Heiss diskutiert
    Meistgelesen