Darum gehts
- Kilchberger Schwinget am 5. September als Saisonhöhepunkt
- Punkte für Jahreswertung abhängig von Festtyp und Gegnerklasse
- Meiste Zähler für Sieg an eidgenössischen Anlässen wie Kilchberger oder ESAF
Bis zum Saisonhighlight vom 5. September, das dieses Jahr der Kilchberger Schwinget ist, dauerts nur noch etwas mehr als einen Monat. Bis dahin stehen noch einige Berg-, Teilverbands- und Kantonalfeste an, an denen nebst Kränzen auch Punkte für die «Schlussgang»-Wertung, offizielle Jahrespunkteliste des Schwingerverbandes, verteilt werden. So auch am vergangenen Wochenende, an dem Michael Moser mit Blick auf die Rangliste der grosse Sieger war.
Die aktuelle Jahreswertung 2026 mit den besten 50 Schwingern
- Moser Michael: 244 Punkte
- Staudenmann Fabian: 233 Punkte
- Alpiger Nick: 230 Punkte
- Ott Damian: 227 Punkte
- Orlik Armon: 224 Punkte
- Gwerder Michael: 219 Punkte
- Collaud Romain: 218 Punkte
- Lüscher Sinisha: 212 Punkte
- Bieri Marcel: 211 Punkte
- Frank Marius: 209 Punkte
- Schlegel Werner: 207 Punkte
- Bissig Lukas: 205 Punkte
- Voggensperger Lars: 204 Punkte
- Burger Matthieu: 201 Punkte
- Schneider Domenic: 201 Punkte
- Kramer Lario: 199 Punkte
- Walther Adrian: 184 Punkte
- Roth Martin: 171 Punkte
- Bruhin Fredi: 164 Punkte
- Kämpf Bernhard: 162 Punkte
- Schwyzer Samuel: 162 Punkte
- Aeschbacher Matthias: 154 Punkte
- Appert Silvan: 154 Punkte
- Bachmann Janos: 151 Punkte
- Heinzer Lukas: 148 Punkte
- Lustenberger Marc: 148 Punkte
- Roth Tim: 148 Punkte
- Gasser Dominik: 146 Punkte
- Schneider Mario: 146 Punkte
- Strebel Joel: 146 Punkte
- Tornare Laurent: 141 Punkte
- Schönbächler Martin: 140 Punkte
- Reichmuth Roland: 139 Punkte
- Odermatt Adrian: 136 Punkte
- Betschart Patrick: 131 Punkte
- Tschumi Daniel: 131 Punkte
- Burger Etienne: 130 Punkte
- Heinzer Benno: 129 Punkte
- Wandeler Roman: 126 Punkte
- Amrhyn Jonas: 124 Punkte
- Baeriswyl Christoph: 124 Punkte
- Bissig Luc: 124 Punkte
- Signer Andy: 124 Punkte
- Scherz Valentin: 123 Punkte
- Schläfli Hugo: 123 Punkte
- Borcard Johann: 122 Punkte
- Doppmann Urs: 122 Punkte
- Habegger Andrin: 122 Punkte
- Zemp Christian: 122 Punkte
- Lüscher Elias: 121 Punkte
Eidgenössische Anlässe als Punkteschlager, doch auch Berg- und Teilverbandsfeste lohnen sich besonders
Wie beim Tennis fliessen nicht alle Turniere beziehungsweise Kranzfeste in die Wertung ein, sondern nur eine bestimmte Anzahl. Normalerweise sind es die besten sieben, 2026 aufgrund des Kilchbergers jedoch acht. Die meisten Punkte (42) gibts denn auch wenig überraschend bei einem Sieg am Kilchberger oder anderen eidgenössischen Anlässen (ESAF, Unspunnen, Jubiläum usw.). Wem es «nur» zum Kranzgewinn reicht oder sich bei eidgenössischen Anlässen innerhalb der fiktiven Kranzquote befindet, erhält immerhin noch 27 Punkte.
Davon abgesehen lohnen sich auch Berg- und Teilverbandsfeste, deren Sieg ebenfalls mit 27 Zählern vergütet wird. Für einen Kranz gibts 18, gleich viel wie für einen Sieg an einem Kantonal-/Gauverbandsfest. Mit zwölf Punkten wird dabei ein Kranz honoriert.
Zusätzliche Punkte gibts je nachdem, auf welche «Gegnerklasse» ein Schwinger trifft. Dies wird über die Anzahl Sterne auf dem Notenblatt gekennzeichnet. Pro Stern neben dem Namen des Gegners erhält man einen Punkt, wobei ein Stern einen Kranzgewinner eines Kantonalen markiert. Zwei Sterne erhält, wer einen Kranz bei einem Teilverbands- oder Bergkranzfest gewinnen konnte. Die höchste Anzahl Sterne beträgt drei und wird nur an eidgenössische Kranzgewinner vergeben.
Sollten am Ende einer Saison zwei oder mehr Schwinger dieselbe Anzahl Punkte aufweisen, kommt ein simpler Schlüssel zum Zug. In ungeraden Jahren wird alphabetisch von Z bis A bevorzugt, in geraden Jahren von A bis Z.