Darum gehts
- Kilchberger Schwinget am 5. September als Saisonhöhepunkt
- Punkte für Jahreswertung abhängig von Festtyp und Gegnerklasse
- Meiste Zähler für Sieg an eidgenössischen Anlässen wie Kilchberger oder ESAF
Bis zum Saisonhighlight vom 5. September, das dieses Jahr der Kilchberger Schwinget ist, dauerts noch mehrere Monate. Bis dahin stehen Woche für Woche Berg-, Teilverbands- und Kantonalfeste an, an denen nebst Kränzen auch Punkte für die «Schlussgang»-Wertung, offizielle Jahrespunkteliste des Schwingerverbandes, verteilt werden. So auch am vergangenen Wochenende, an dem Marius Frank mit Blick auf die Rangliste der grosse Sieger war.
Die aktuelle Jahreswertung 2026 mit den besten 50 Schwingern
- Frank Marius: 149 Punkte
- Alpiger Nick: 145 Punkte
- Lüscher Sinisha: 136 Punkte
- Ott Damian: 132 Punkte
- Gwerder Michael: 129 Punkte
- Voggensperger Lars: 122 Punkte
- Bieri Marcel: 121 Punkte
- Moser Michael: 110 Punkte
- Odermatt Adrian: 109 Punkte
- Orlik Armon: 106 Punkte
- Collaud Romain: 105 Punkte
- Kramer Lario: 105 Punkte
- Roth Tim: 105 Punkte
- Heinzer Lukas: 100 Punkte
- Schneider Domenic: 95 Punkte
- Heinzer Benno: 94 Punkte
- Doppmann Urs: 93 Punkte
- Schönbächler Martin: 91 Punkte
- Reichmuth Roland: 90 Punkte
- Schlegel Werner: 90 Punkte
- Bruhin Fredi: 89 Punkte
- Kämpf Bernhard: 88 Punkte
- Scherz Valentin: 88 Punkte
- Appert Silvan: 85 Punkte
- Orlik Curdin: 85 Punkte
- Bissig Lukas: 84 Punkte
- Lang Sven: 84 Punkte
- Walther Adrian: 83 Punkte
- Thöni Reto: 82 Punkte
- Habegger Andrin: 81 Punkte
- Amrhyn Jonas: 79 Punkte
- Schneider Mario: 79 Punkte
- Giger Samuel: 78 Punkte
- Hügli Kaj: 78 Punkte
- Borcard Johann: 76 Punkte
- Staudenmann Fabian: 76 Punkte
- Bachmann Janos: 75 Punkte
- Schurtenberger Sven: 75 Punkte
- Schwegler Dominik: 75 Punkte
- Baeriswyl Christoph: 74 Punkte
- Bissig Luc: 74 Punkte
- Glutz Jonas: 74 Punkte
- Signer Andy: 74 Punkte
- Steffen Gustav: 74 Punkte
- Wandeler Roman: 74 Punkte
- Gasser Dominik: 73 Punkte
- Lüscher Elias: 73 Punkte
- Schmutz Simon: 73 Punkte
- Tornare Laurent: 73 Punkte
- Zemp Christian: 72 Punkte
Eidgenössische Anlässe als Punkteschlager, doch auch Berg- und Teilverbandsfeste lohnen sich besonders
Wie beim Tennis fliessen nicht alle Turniere beziehungsweise Kranzfeste in die Wertung ein, sondern nur eine bestimmte Anzahl. Normalerweise sind es die besten sieben, 2026 aufgrund des Kilchbergers jedoch acht. Die meisten Punkte (42) gibts denn auch wenig überraschend bei einem Sieg am Kilchberger oder anderen eidgenössischen Anlässen (ESAF, Unspunnen, Kilchberger, Jubiläum usw.). Wem es «nur» zum Kranzgewinn reicht oder sich bei eidgenössischen Anlässen innerhalb der fiktiven Kranzquote befindet, erhält immerhin noch 27 Punkte.
Davon abgesehen lohnen sich auch Berg- und Teilverbandsfeste, deren Sieg ebenfalls mit 27 Zählern vergütet wird. Für einen Kranz gibts 18, gleich viel wie für einen Sieg an einem Kantonal-/Gauverbandsfest. Mit zwölf Punkten wird dabei ein Kranz honoriert.
Zusätzliche Punkte gibts je nachdem, auf welche «Gegnerklasse» ein Schwinger trifft. Dies wird über die Anzahl Sterne auf dem Notenblatt gekennzeichnet. Pro Stern neben dem Namen des Gegners erhält man einen Punkt, wobei ein Stern einen Kranzgewinner eines Kantonalen markiert. Zwei Sterne erhält, wer einen Kranz bei einem Teilverbands- oder Bergkranzfest gewinnen konnte. Die höchste Anzahl Sterne beträgt drei und wird nur an eidgenössische Kranzgewinner vergeben.
Sollten am Ende einer Saison zwei oder mehr Schwinger dieselbe Anzahl Punkte aufweisen, kommt ein simpler Schlüssel zum Zug. In ungeraden Jahren wird alphabetisch von Z bis A bevorzugt, in geraden Jahren von A bis Z.