Konkurrenz für Lüscher und Co.
Eidgenossen-Duo kehrt am Sonntag zurück

Es gibt tolle Nachrichten für alle Aargauer Schwingfans: Ihre beiden Aushängeschilder kehren beim Heimfest zurück.
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Andreas Döbeli (oben) kann wieder jubeln. Der dreifache Kranzfestsieger kehrt nach einer langen Verletzungspause zurück.
Foto: Marc Schumacher/freshfocus

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Andreas Döbeli und Joel Strebel starten beim Aargauer Kantonalen nach langer Pause
  • Die beiden Eidgenossen kehren damit am Heimfest in das Wettkampfgeschehen zurück
  • Besonders emotional ist dieser Umstand für Döbeli, der fast ein Jahr pausieren musste
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Nicola AbtReporter Sport

Pünktlich zum Heimfest kehren die beiden Eidgenossen Andreas Döbeli und Joel Strebel ins Sägemehl zurück. Gegenüber Blick bestätigen sie ihren Start am Aargauer Kantonalen. Für beide ist es der erste Einsatz bei einem Kranzfest in dieser Saison.

Damit dürfen die lokalen Schwingfans zumindest von einem Heimsieg träumen. Einfach wird dieses Unterfangen allerdings nicht. Mit den formstarken Sinisha Lüscher und Nick Alpiger reisen nämlich mehrere ernsthafte Anwärter auf den Festsieg nach Rohr.

Deshalb geben sich die beiden Rückkehrer zurückhaltend. «Mir fehlt noch die Schwing-Praxis. Das Ziel ist der Kranzgewinn», sagt Döbeli. Ähnlich tönt es bei Strebel, der sich erst nach einem Härtetest im Sägemehl am Dienstagabend für einen Start entschied. Anfang April hatte er sich im Training einen Innenbandanriss im rechten Knie zugezogen.

Hühnerstall steht kurz vor dem Abschluss

Während Strebel «nur» einige Wochen pausieren musste, fiel Döbeli fast ein ganzes Jahr aus. Im vergangenen Sommer riss er sich beim Aufwärmen für das Rigi-Schwinget den Meniskus. Nach der Operation plagte ihn ein Infekt. «Es war ein Albtraum – ich dachte an den Rücktritt.» Mittlerweile sind solche Gedanken zum Glück sehr weit weg. 

Anfang Mai verriet Döbeli gegenüber Blick, dass sein Comeback auch von einem Bauprojekt auf seinem Hof abhängt. Dort entsteht derzeit ein zusätzlicher Stall, mit dem er künftig mehr als die bisherigen rund 25'000 Hühner halten kann.

Erst wenn die Arbeiten kurz vor dem Abschluss stehen, wollte er ins Sägemehl zurückkehren. «Es ist auf einem sehr guten Weg», sagt Döbeli, der nun den Kopf wieder frei fürs Schwingen hat.

Die beiden Kollegen freuen sich darauf, endlich wieder Wettkampfluft zu schnuppern. Viel Zeit zum Herantasten bleibt allerdings nicht. Bereits eine Woche später beginnt auf dem Stoos die Bergfestsaison. 

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