Staudenmann macht mit Zaugg kurzen Prozess
0:16
Schlussgang ist rasch vorbei:Staudenmann macht mit Zaugg kurzen Prozess

Kampfrichter-Boss kontert
Umstrittene Orlik-Entscheidung nervt die Berner

Schwingerkönig Armon Orlik war auf der Schwägalp gleich in zwei umstrittenen Szenen verwickelt.
Kommentieren
1/32
Fabian Staudenmann gewinnt den Schwägalp-Schwinget 2026.
Foto: Sven Thomann

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Armon Orlik gewinnt umstrittenen Kampf am Schwägalp-Schwinget
  • «Königsbonus» Diskussion nach fragwürdigem Kampfrichterentscheid
  • Gangdauer-Verwirrung: SRF korrigiert von sieben auf sechs Minuten
RMS_Portrait_AUTOR_1051.JPG
Nicola AbtReporter Sport

Nach dem Schwägalp-Schwinget dürften die Berner eigentlich wenig zu jammern haben. Schliesslich dominierten sie das Bergfest. Und trotzdem sorgte ein Entscheid für grossen Ärger.

Im vierten Gang trifft Schwingerkönig Armon Orlik (31) auf Remo Rutsch (22). Nach dem Gestellten gegen Dominik Gasser benötigt der Bündner einen Sieg, um im Rennen um den Schlussgang zu bleiben. Rutsch verteidigt stark. Orlik scheint der Verzweiflung nahe.

Königsbonus für Orlik?

Kurz vor Ablauf der Zeit bringt Orlik den Berner doch noch zu Boden. Der Kampfrichter gibt das Resultat. Doch die TV-Bilder werfen eine Frage auf: War Rutsch tatsächlich auf dem Rücken? Schwing-Kenner, mit denen Blick die Szene anschaut, verneinen.

Auch ein noch aktiver Kampfrichter hätte den Sieg nicht gegeben. Unter den Zuschauern macht deshalb ein Begriff die Runde: Königsbonus. Kampfrichterchef Peter Ackermann will davon nichts wissen. «Ein Königsbonus? Das ist ein Witz! Armon wird in keiner Weise bevorteilt.»

Wirrwarr um SRF-Uhr

Den konkreten Entscheid will er nicht beurteilen. Ackermann sagt lediglich: «Es gibt viele knappe Resultate. Die Schwinger bewegen sich derart schnell, dass man den Kampfrichtern nicht unbedingt einen Vorwurf machen kann.» 

Es bleibt nicht die einzige Diskussion um Orlik. Im fünften Gang trifft er auf Michael Moser. Wieder braucht der König einen Sieg. Das Duell endet unspektakulär. Der Gestellte sorgt aber dennoch für Gesprächsstoff. 

SRF blendet ein, dass sieben Minuten geschwungen werden. Als die TV-Uhr noch über 50 Sekunden anzeigt, beendet der Kampfrichter das Duell. Hat er zu früh «Halt» gerufen? Nein, wie der Kampfrichterchef gegenüber Blick erklärt.

Seine Kollegen wurden nie über eine Verlängerung informiert. Es galt weiterhin die Gangdauer von sechs Minuten. Wenig später korrigiert SRF die eingeblendete Dauer der Kämpfe wieder auf sechs Minuten.

Externe Inhalte
Möchtest du diesen und weitere externe Beiträge (z.B. Instagram, X und anderen Plattformen) sehen? Wenn du zustimmst, können Cookies gesetzt und Daten an externe Anbieter übermittelt werden. Dies ermöglicht die Anzeige externer Inhalte sowie von personalisierter Werbung. Deine Entscheidung gilt für die gesamte App und ist jederzeit in den Einstellungen widerrufbar.
Was sagst du dazu?
Heiss diskutiert
    Meistgelesen