Grosser Verlust für die Berner
Eidgenosse Orlik fällt monatelang aus

Für Curdin Orlik endet die Schwingsaison auf brutale Art und Weise. Eine Verletzung am Schwarzsee zwingt ihn zu einer langen Pause.
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Die Verletzung von Curdin Orlik überschattete den Schwarzsee-Schwinget.
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Curdin Orlik verletzte sich am Schwarzsee-Schwinget an der linken Schulter
  • Die Saison ist für den Bündner im Dienste der Berner vorbei
  • Ausfall trifft Berns Schwingerverband hart, besonders fürs Kilchberger Schwinget
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Nicola AbtReporter Sport

Die schlimmsten Befürchtungen haben sich bestätigt. Curdin Orlik (33) fällt mehrere Monate aus und verpasst somit die gesamte restliche Saison. Damit endet das Schwingjahr für Orlik abrupt. «Die genauen Abklärungen laufen noch, jedoch steht bereits fest, dass eine Operation unumgänglich ist», schreibt er auf Instagram. 

Der Bruder von König Armon hatte sich am Sonntag beim Schwarzsee-Schwinget im fünften Gang gegen Patrick Betschart an der linken Schulter verletzt. Bereits auf dem Festplatz war die Sorge gross. Nun herrscht Gewissheit.

Trainingskollegen leiden mit

Sein monatelanger Ausfall trifft die Berner hart. Orlik gehört seit Jahren zu den wichtigsten Teamstützen des Verbands. Besonders schmerzhaft ist sein Fehlen mit Blick auf das Kilchberger Schwinget im September.

Dort wäre er ein wichtiger Trumpf gewesen. Neben seinen offensiven Qualitäten verfügt Orlik über eine herausragende Verteidigung. Er kann praktisch jeden Gegner stellen. Damit hätte er die Topfavoriten der anderen Teilverbände entscheidend ausbremsen können.

Besonders nah dürfte dieser Ausfall auch seine Trainingskollegen Adrian Walther und Fabian Staudenmann gehen. Die drei schwitzen regelmässig gemeinsam unter der Leitung von Schwingerkönig Matthias Glarner. 

Nächste Saison wieder einsatzfähig

Bereits unmittelbar nach der Verletzung zeigten sie sich betroffen. «Es tut mir brutal leid für ihn», sagte König Glarner am Schwarzsee zu Blick. Auch Walther machte keinen Hehl daraus, wie nahe ihm der Vorfall ging. «Das ist brutal unschön. Solche Momente zeigen einem, wie dankbar man sein muss, wenn man gesund ist.»

Nun müssen die Berner die zweite Saisonhälfte ohne Orlik bestreiten. Immerhin dürfte er zum Start der kommenden Kranzfestsaison wieder voll einsatzfähig sein. Das ist in diesem Moment jedoch nur ein kleiner Trost. 

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