«Es war kein Schwächeanfall»
Schurtenberger klärt über Rega-Schock auf dem Stoos auf

Die Aufgabe von Sven Schurtenberger auf dem Stoos löste viele Spekulationen aus. Nun sagt der Eidgenosse, was Sache ist.
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Im Kampf gegen Kilian Kolb ging bei Sven Schurtenberger (oben) plötzlich gar nichts mehr.
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Sven Schurtenberger muss das Stoos-Schwinget nach dem vierten Gang abbrechen
  • Am Tag danach meldete er sich spätabends erstmals auf Instagram zu Wort
  • Erste Diagnose: Verletzung am Halswirbel, Schwarzsee-Teilnahme unwahrscheinlich
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Nicola AbtReporter Sport

Es sind Bilder, die einfahren. Sven Schurtenberger (35) liegt mit einer Sauerstoffmaske auf der Trage und wird zur Rega gebracht. Wenige Minuten zuvor musste der Eidgenosse seinen vierten Gang gegen Kilian Kolb abbrechen.

Seine Familie kann wenig später zumindest eine erste leichte Entwarnung geben: «Sven ist nicht in Lebensgefahr.» Was genau das Problem war, blieb jedoch unklar – bis jetzt. Am Tag danach meldet sich Schurtenberger spätabends erstmals selbst zu Wort.

Auf Instagram schreibt der Luzerner: «Es war kein Schwächeanfall. Ich wollte noch weiter kämpfen, aber es ging verletzungsbedingt nicht. Aufgrund des Sturzes folgen weitere Abklärungen an meinem Halswirbel.» 

Schwarzsee-Teilnahme sehr unwahrscheinlich

Anhand der Bilder ging man davon aus, dass es sich möglicherweise um ein Kreislaufproblem gehandelt haben könnte, welches ihn zur Aufgabe zwang. Diese Annahme führte auf der Tribüne zu spöttischen Kommentaren wie: «Das kommt halt davon, wenn man so schwer ist.»

Wie lange Schurtenberger ausfallen wird, ist nicht klar. Es scheint aber so gut wie sicher, dass er nächsten Sonntag am Schwarzsee nicht teilnehmen wird. Sein grosses Ziel bleiben die 100 Kränze. Mittlerweile steht der Ziegenliebhaber bei 85 Auszeichnungen.

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