«Es muss einfach etwas Böses sein»
Diese Seite von Schwingerkönig Orlik kennen nur wenige

Abseits des Sägemehls hat Schwingerkönig Armon Orlik Seiten, die kaum jemand kennt – und die sein Training und seinen Fokus prägen.
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Für was brennt der Schwingerkönig Armon Orlik eigentlich abseits des Sägemehls?
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Armon Orlik verfolgt einige Hobbys, die weit weg vom Sägemehl sind
  • Der Schwingerkönig von 2025 erlebte ein NFL-Spiel in London dank eines Geburtstagsgeschenks
  • Orlik bleiben lange Rad-Ausfahrten oft verwehrt
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Benjamin GwerderRedaktor Sport

Rugby und American Football

Wenn Armon Orlik über Sport spricht, endet das Gespräch längst nicht beim Schwingen. Eine seiner grössten Leidenschaften findet sich nämlich weit weg vom Sägemehl: im Rugby und American Football. Der Schwingerkönig von 2025 verrät Blick: «Ich schaue sehr oft Rugby und auch Football. Eigentlich immer, wenn sich die Gelegenheit bietet.»

Wenn möglich, tut er dies auch gleich vor Ort. Im vergangenen Oktober reiste der 115-Kilo-Koloss nämlich nach London und erlebte im legendären Wembley-Stadion das NFL-Spiel zwischen den Jacksonville Jaguars und den LA Rams live. «Das war richtig cool», sagt der Fan rückblickend.

Ermöglicht wurde ihm das im Rahmen eines Geschenkes zu seinem 30. Geburtstag. Die Faszination für die beiden Sportarten teilt er seit einigen Jahren mit «ein paar Bündner-Schwingkollegen».

Rennradfahren

Mit den steigenden Temperaturen rund um Ostern verlagert sich auch Orliks Fokus wieder stärker nach draussen – und damit nicht nur vom Schwingkeller auf die Schwingplätze, sondern auch auf zwei Räder.

Dass der studierte Bauingenieur im Alltag oft mit dem Velo unterwegs ist, ist zwar vielen klar, doch hinter diesem pragmatischen Nutzen steckt noch viel mehr: die Leidenschaft fürs Rennradfahren. Dennoch sagt Orlik: «Ich würde eigentlich sehr gerne viel mehr Rennvelo fahren.»

Doch warum tut er dies denn nicht? Die einfache Antwort: Als Spitzenschwinger ist Orlik auf seine Masse angewiesen, wie das Velo auf die Kette. Lange Ausdauerbelastungen wären kontraproduktiv. Wie Orlik erklärt, reicht es deshalb im Training oftmals nur für kurze Intervalleinheiten, statt ausgedehnter Passfahrten.

Umso grösser ist deshalb die Sehnsucht nach solchen Ausfahrten vorhanden. Unter Velofans bekannte Pässe wie der «Col du Tourmalet» oder der «Galibier» möchte Orlik unbedingt einmal fahren. Zu Blick sagt er gar: «Am liebsten würde ich mal an einem Etappenort der ‹Tour de France› Ferien machen und einige dieser bekannten Strecken fahren.»

Kein Wunder ist der Schwingerkönig deshalb im Radsport als Zuschauer nah dran, wenn sich die Profis über diese Pässe quälen. Orlik verfolgt die «Tour de France» und auch die «Tour de Suisse» eng und steht nach Möglichkeit auch gerne selber am Strassenrand.

Armon Orlik fährt fast immer mit dem Fahrrad zur Arbeit. Der Schwingerkönig braucht den «Drahtesel» jedoch auch in seiner Freizeit leidenschaftlich.
Foto: Thomas Meier

«Böse Musik»

Wenn es nicht ein böser Gegner ist, den Armon Orlik fordert, dann ist es eben «böse Musik». Kurz bevor Orlik jeweils mit einem anderen Schwinger zusammen greift, hat er gerne so richtig harte Klänge auf seinen Ohren.

Denn der 190-cm-Mann braucht solche Musik, um den mentalen Schalter umzulegen. «Ob Techno oder Metal kommt nicht darauf an. Es muss einfach etwas Böses sein. Etwas, das mich in den Modus bringt, dass ich nicht zu lieb bin», sagt Orlik.

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