Darum gehts
- Sven Schurtenberger verschiebt Saisonstart wegen hartnäckigen Reizhustens
- Schwinger hustete zeitweise Blut, Lungenentzündung wurde aber ausgeschlossen
- Ziel: Start am 11. April beim Surentaler Frühjahrsschwinget in Sursee
Um einen falschen Eindruck zu vermeiden, stellt Sven Schurtenberger (34) sogleich etwas klar. «Ja, ich war an der Fasnacht, aber ich habe mich zurückgehalten», erklärt der Schwinger. Im Nachhinein wäre ihm ein Kater aber lieber gewesen als das, was er dort stattdessen aufgelesen hat.
Seit Wochen leidet der Luzerner Eidgenosse an einem Reizhusten. «Es ist richtig mühsam und unangenehm», stöhnt er. Deshalb musste der neunfache Kranzfestsieger seinen Saisonstart verschieben. Eigentlich wollte Schurtenberger am letzten Wochenende in Sarnen eine erste Duftmarke setzen.
Spezieller Gegner im Schwingkeller
In seiner aktuellen Verfassung wäre das jedoch gleich in mehrfacher Hinsicht schädlich gewesen. «Zum einen hätte ich meine Gesundheit weiter gefährdet und zum anderen wäre ich mit Sicherheit mit einem schlechten Gefühl nach Hause gekommen.»
Ein angeschlagener Schurtenberger wäre kaum zu einer Glanzleistung fähig gewesen. Die schlimmste Phase scheint Schurtenberger mittlerweile aber überstanden zu haben. «Ich habe zeitweise Blut gehustet. Das ist zum Glück vorbei.»
Rücktritte befördern Schurtenberger ins Rampenlicht
Aufgrund seiner Symptome befürchteten die Ärzte zunächst eine Lungenentzündung. Dieser Verdacht bestätigte sich jedoch nicht, was Schurtenberger freute. Abgesehen vom Husten blieb er von weiteren körperlichen Beschwerden verschont. «Ich konnte im athletischen Bereich mit kleinen Abstrichen immer trainieren, weshalb mich diese Krankheit nur leicht zurückgeworfen hat.»
Der Koloss aus Buttisholz LU nimmt weiterhin Medikamente und hofft, spätestens beim Surentaler Frühjahrsschwinget in Sursee am 11. April in die Saison starten zu können. Nach den Rücktritten von König Joel Wicki und Pirmin Reichmuth gehört Schurtenberger zu den Hoffnungsträgern der Innerschweizer.