Deshalb gibt es das Duell im 1. Gang beim Kilchberger
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König vs. Saison-Dominator:Deshalb gibt es dieses Spitzen-Duell im 1. Gang am Kilchberger

Brisante Kilchberg-Paarungen
Wo Langeweile droht, wer sich nicht beklagen darf

Die Spitzenpaarungen am Kilchberger sind da. Während mehrere Duelle Spektakel versprechen, droht ausgerechnet beim vermeintlichen Kracher Langeweile. Und Samuel Giger darf sich über seine Einteilung nicht beklagen.
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Schwingerkönig Armon Orlik kennt seinen Gegner im ersten Gang am Kilchberger.
Foto: Sven Thomann

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Am Mittwoch präsentierte Fridolin Beglinger die Spitzenpaarungen für den Kilchberger Schwinget
  • Top-Duell: Orlik gegen Staudenmann, dreimal endete das Duell 2026 gestellt
  • Schlegel siegte vier Mal gegen Moser, Giger gewann 2024 gegen Aeschbacher am Schwarzsee
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Nicola AbtReporter Sport

Wochenlang wurde diskutiert und spekuliert. Jetzt herrscht Klarheit. Am Mittwochabend präsentierte Schwing-Boss Fridolin Beglinger die Spitzenpaarungen für das Kilchberger. Der neue Technische Leiter des Verbandes entschied sich für das Gigantenduell Armon Orlik gegen Fabian Staudenmann.

Was sich auf dem Papier hervorragend liest – Schwingerkönig gegen den stärksten Schwinger der Saison –, dürfte sich am Samstag allerdings als fader Zweikampf entpuppen. Dreimal trafen Orlik und Staudenmann in dieser Saison bereits aufeinander.

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Dreimal endete das Duell gestellt. Wirklich in Bedrängnis konnte keiner den anderen bringen. Achtung, Gähn-Alarm! Zum Glück gilt das fast nur für dieses Duell. Denn viele weitere Spitzenpaarungen versprechen Spektakel.

Zwei Könige hätten anders eingeteilt

Allen voran Michael Moser gegen Werner Schlegel. Zwei Youngster, zwei Mitfavoriten und eine erstaunlich klare Vorgeschichte. Viermal sind die beiden bisher aufeinandergetroffen, viermal gab es eine Entscheidung. Und viermal hiess der Sieger Schlegel.

Zuletzt bodigte der Toggenburger Moser in diesem Sommer im Wankdorf am Berner Kantonalen. Schlegel weiss also ganz genau, wie er das Supertalent bezwingen kann. Moser wiederum bietet sich ausgerechnet am Kilchberger die grosse Gelegenheit, erstmals zurückzuschlagen.

Spitzenpaarungen Kilchberger

Fabian Staudenmann – Armon Orlik
Michael Moser – Werner Schlegel
Nick Alpiger – Adrian Walther
Matthias Aeschbacher – Samuel Giger
Matthieu Burger – Marc Lustenberger
Lukas Bissig – Damian Ott
Michael Gwerder – Sinisha Lüscher
Romain Collaud – Joel Strebel
Marcel Bieri – Lario Kramer
Samuel Schwyzer – Lars Zaugg

Fabian Staudenmann – Armon Orlik
Michael Moser – Werner Schlegel
Nick Alpiger – Adrian Walther
Matthias Aeschbacher – Samuel Giger
Matthieu Burger – Marc Lustenberger
Lukas Bissig – Damian Ott
Michael Gwerder – Sinisha Lüscher
Romain Collaud – Joel Strebel
Marcel Bieri – Lario Kramer
Samuel Schwyzer – Lars Zaugg

Mit besonderer Spannung wird die Rückkehr von Samuel Giger erwartet. Experten wie die Schwingerkönige Kilian Wenger und Matthias Sempach wünschten sich eine Einteilung gegen Moser. Beglinger entschied sich anders. Der Titelverteidiger trifft auf ESAF-Schlussgänger Matthias Aeschbacher.

Beide mussten in dieser Saison verletzungsbedingt mehrere Feste auslassen. Für Giger ist die Einteilung dennoch angenehmer als von vielen erwartet. Statt eines der absoluten Schwergewichte der bisherigen Saison wartet ein Gegner, der selbst nicht auf eine optimale Vorbereitung zurückblickt.

Zuletzt trafen Aeschbacher und Giger 2024 am Schwarzsee aufeinander. Damals gewann der Thurgauer. Gleichzeitig löst Beglinger mit dieser Paarung ein Versprechen ein. Der Schwinger-Boss kündigte an, Schwinger zusammengreifen zu lassen, deren letztes Duell länger zurückliegt.

Titelverteidiger ist gefordert

Eine besonders unangenehme Aufgabe wartet auf Adrian Walther. Der Schwarzsee-Sieger bekommt es mit dem stärksten Nordwestschweizer Nick Alpiger zu tun. Dieser hat in dieser Saison mehrfach gezeigt, wie schwierig er zu bezwingen ist. Auf dem Stoos trieb er selbst Schlegel zur Verzweiflung. 

Walther konnte neben seinem Bergfestsieg nicht immer restlos überzeugen. Das letzte Aufeinandertreffen der beiden endete am ESAF vor einem Jahr gestellt. Gut möglich, dass auch diesmal viel Geduld gefragt ist.

Deutlich offensiver dürfte es zwischen Damian Ott und Lukas Bissig zu und her gehen. Auf Titelverteidiger Ott sind besonders viele Augen gerichtet. Ausgerechnet gegen den stärksten Innerschweizer hat er noch etwas gutzumachen. Zweimal trafen die beiden bisher aufeinander: Einmal gewann Bissig, einmal gab es einen Gestellten. Ein Sieg gegen Bissig fehlt Ott also noch.

Mehrere Spektakel-Paarungen

Noch weniger spricht für taktisches Abwarten bei Sinisha Lüscher gegen Michael Gwerder. Beide suchen den Angriff. Lüscher geht nach seiner starken Saison mit zwei Kranzfestsiegen und einem Bergfest-Schlussgang leicht favorisiert ins Duell. Das bisher einzige Aufeinandertreffen gewann Gwerder 2023. Ein Gestellter wäre bei diesen beiden eine Überraschung.

Ähnliches gilt für Matthieu Burger gegen Marc Lustenberger. Der Brünig-Champion geht als leichter Favorit ins Anschwingen – sofern sein zuletzt angeschlagenes Knie hält. Lustenberger dürfte das wenig interessieren. Er kennt ohnehin nur eines, und zwar den Angriff. Keines der beiden bisherigen Duelle konnte Burger für sich entscheiden. Das letzte liegt aber auch drei Jahre zurück. Der Seeländer hat sich prächtig entwickelt. Spektakel ist auch bei dieser Paarung garantiert.

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