Bleiben zwei Kandidaten übrig
Spektakulärer ESAF-Plan in Genf ist gescheitert

Genfer ziehen Bewerbung für das ESAF 2031 zurück. Damit endet ein anderthalbjähriges Projekt mit einer herben Enttäuschung.
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Die Arena der ESAF-Kandidatur Genfs hätte auf dem Plainpalais-Platz aufgebaut werden sollen.
Foto: zVg

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Genfer OK zieht Kandidatur für das ESAF 2031 zurück
  • Stadt gibt den Platz nicht frei – einzig realistische Option für das Fest
  • Zwei Kandidaten bleiben: Wallis und Neuenburg kämpfen um Austragung
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Nicola AbtReporter Sport

Der Traum von einem Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest 2031 in Genf ist geplatzt. Wie Projektleiterin Isabelle Emmenegger Blick mitteilt, zieht das Bewerbungskomitee seine Kandidatur zurück. Ausschlaggebend ist die Weigerung der Stadt Genf, die Plaine de Plainpalais als Austragungsort zur Verfügung zu stellen.

Entsprechend gross ist die Enttäuschung. «Die Weigerung der Stadtregierung von Genf, den Platz Plainpalais für das Projekt zur Verfügung zu stellen, beraubt Genf der einmaligen Gelegenheit, das grösste Sportereignis der Schweiz auszurichten», sagt Emmenegger.

OK kritisiert Stadt Genf

Gemäss der Projektleiterin war die geplante Arena mit 45'000 Plätzen auf der Plaine de Plainpalais die einzige realistische Option für eine erfolgreiche Kandidatur. «Alle anderen Standortoptionen im Kanton wurden geprüft und erwiesen sich als nicht realisierbar.» Ohne Plainpalais habe die Bewerbung keine Chance mehr gehabt.

Besonders bitter ist das Aus, weil während rund anderthalb Jahren intensiv am Projekt gearbeitet wurde. Zahlreiche Vertreter aus Sport, Politik, Tourismus, Verkehr und Sicherheitsbehörden waren involviert. Die technische Machbarkeit sei von sämtlichen Beteiligten bestätigt worden.

Zudem wäre das Fest vollständig eigenfinanziert gewesen und hätte keine Kosten für die Steuerzahler verursacht. Entsprechend deutlich fällt die Kritik des OK aus. «Alle an dem Vorhaben beteiligten institutionellen und technischen Partner unterstützten das Projekt», sagt Emmenegger.

Trotz der Unterstützung des Kantons habe sich einzig die Stadtregierung quergestellt. «Diese Entscheidung bedeutet das Aus für eine Kandidatur, die sich alle beteiligten Akteure von ganzem Herzen für die Stadt und den Kanton Genf gewünscht hatten.»

Bleiben noch zwei Kandidaturen übrig

Das Eidgenössische wurde noch nie auf Genfer Boden durchgeführt. «Wir bedauern zutiefst, dass Genf auf eine Chance verzichtet, die sich mehrere Jahrzehnte nicht wieder bieten wird.»

Mit dem Rückzug Genfs reduziert sich das Rennen um das ESAF 2031 auf zwei Kandidaten. Nach aktuellem Stand duellieren sich nun das Wallis und Neuenburg um die Austragung des grössten Schweizer Sportanlasses.

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