Darum gehts
- Schwimm-EM beendet: Schweiz holt zwei Medaillen, Ponti mit Bronze
- Ponti verpasst Medaille über 50 m da Schwimmbrille beim Eintauchen verrutscht
- 4x100-m-Lagenstaffel knackt Schweizer Rekord im Final
Mit dem achten Platz der Schweizer Männer-Lagenstaffel geht die Schwimm-EM in Paris zu Ende. Die Schweiz reist mit zwei Medaillen aus Frankreich nach Hause. Michelle Heimberg (26) sichert sich im Wasserspringen Silber, Noè Ponti (25) über 100 Meter Schmetterling Bronze.
Insbesondere für den Tessiner ist die EM ein Auf und Ab. Als Mitfavorit verpasst Ponti über 50 Meter Schmetterling die angestrebte Medaille und erlebt stattdessen eine bittere Enttäuschung. Mit Rang acht resultiert nämlich der letzte Platz. Der Grund: Dem 25-Jährigen verrutscht beim Eintauchen die Schwimmbrille, so ist er gegenüber der Konkurrenz chancenlos. «Stinksauer», ist er nach dem Wettbewerb.
Schweizer Rekord zum Abschluss
Einen Tag später sieht die Welt schon wieder besser aus. In Paris holt er über 100 Meter Schmetterling Bronze und gewinnt damit seine zweite EM-Medaille auf der Langbahn, nachdem er sich in Rom 2022 Silber sicherte.
Zum Abschluss steht der Tessiner in der 4x100-m-Männer-Lagenstaffel nochmals in einem Final im Einsatz. Roman Mityukov (26, Rücken), Gian-Luca Gartmann (23, Brust), Noè Ponti (Delfin) und Balint Ashton (20, Crawl) knacken im Vorlauf (3:33,33 min) den Schweizer Rekord und verbessern den neuen Bestwert im Final gleich noch einmal (3:32,49 Minuten).
Als Trost über den geplatzten Traum vom ersten Gold darf sich Ponti mit seinen Teamkollegen so zumindest über einen neuen Rekord freuen.