EM-Bronze für Ponti
«Auf den letzten zehn Metern ging mir die Kraft aus»

Über 100 Meter Delfin kommt Noè Ponti keine verrutschte Schwimmbrille in die Quere. Nur ein Ungar und ein Franzose sind im EM-Final schneller als der Tessiner.
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EM-Bronze über 100 Meter Delfin: Noè Ponti (r.).
Foto: AFP
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Yannick PengRedaktor Sport-Desk

Noè Ponti gewinnt seine zweite EM-Medaille auf der Langbahn. Vier Jahre nach Silber in Rom über 100 Meter Delfin holt er in Paris in der gleichen Disziplin Bronze. Der Traum vom ersten Gold bleibt unerfüllt. 

Kristof Milak (49,48 s/Europarekord), der ungarische Olympiasieger von 2024, und Maxime Grousset (49,70 s), der amtierende Weltmeister aus Frankreich, schlagen vor dem Tessiner (49,93 s) an. Dieser glänzte im Vorlauf und im Halbfinal jeweils noch mit der schnellsten Zeit.

Die Bronzemedaille ist für Ponti ein Trost für das verkorkste Rennen über 50 Meter Delfin am vergangenen Dienstag. Da war er chancenlos, nachdem ihm beim Eintauchen die Schwimmbrille verrutscht war.

«Ich habe alles richtig gemacht und keinen Fehler begangen, aber auf den letzten zehn Metern ging mir die Kraft aus», sagt der 25-Jährige, der einen Zehntel über seinem Schweizer Rekord bleibt, gegenüber RSI. «Ich habe bis zu den letzten drei, vier Metern durchgehalten, dann traf mich ein Schlag, der mich umgehauen hat.»

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