Zeitfahr-Weltmeisterin Reusser (34) blickt auf Horrorsturz zurück
«Ärzte dachten, ich hätte einen an der Waffel»

Helm zersplittert, Rahmen gebrochen: Marlen Reusser stürzte am 6. Februar 2026 mit 60 km/h. Die Bernerin hatte Glück – und kehrt am 1. April ins Peloton zurück.
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Weltmeisterin Marlen Reusser hatte bei ihrem Sturz an der UAE-Rundfahrt grosses Glück.
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Marlen Reusser stürzt am 6. Februar 2026 bei UAE-Rundfahrt schwer
  • Trotz zerschmettertem Helm und Rad keine Kopfverletzung, Reusser hatte Glück
  • Comeback am 1. April geplant, Ziel: Tour de France im August
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Mathias GermannReporter Sport

Den 6. Februar 2026 vergisst Marlen Reusser (34) nicht so schnell. Wie auch? Fünf Kilometer vor dem Ziel flog sie mit 60 km/h mit einem Salto in einen Haufen Fahrerinnen. «Es war eine Sprintankunft der UAE-Rundfahrt, die Hektik war gross. Vor mir legten sich einige nieder. Ich hatte keine Chance und stürzte in andere hinein», blickt die Bernerin zurück. 

Reusser erlitt Verletzungen an Hand und Schulter, dazu eine grosse Rissquetschwunde am linken Knie. «Mein Körper tat überall weh, aber ich dachte: Das überlebe ich! Danach, bei den Untersuchungen im Spital, hatte ich grosse Freude. Die Ärzte dachten, ich hätte einen an der Waffel. Aber ich war einfach glücklich, dass es nicht schlimmer gekommen war. Ich hatte wirklich Glück.»

Reusser geht es gut – nur die Schulter macht noch etwas Probleme. Am 1. April will sie bei «Quer durch Flandern» ihr Comeback geben und ihre Form testen. Vier Tage später folgt mit der Flandernrundfahrt ein grosser Klassiker.

Die Tour de France ist ihr grösstes Ziel

«Ich bin nicht in Topform, aber gut unterwegs», so die Zeitfahr-Weltmeisterin des letzten Herbsts. Ihr grösstes Ziel ist die Tour de France im August, davor wird sie auch die Tour de Suisse bestreiten. 

Dass die Movistar-Leaderin diese Rennen überhaupt planen kann, verdankt sie auch Göttin Fortuna. «Bei meinem Sturz brach der Rahmen in zwei Teile. Und der Helm in mehrere Stücke. Seltsam, dass ich nicht mal eine Gehirnerschütterung erlitt. Aber ich bin natürlich sehr froh darüber.»

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