Gefährliche Entdeckung
Pogacar holt Sanremo-Sieg auf beschädigtem Rad

Am Samstag füllt Rad-Überflieger Tadej Pogacar mit seinem Sieg bei Mailand-Sanremo eine weitere Lücke in seinem grossen Palmarès. Dabei soll er auf einem beschädigten Rahmen unterwegs gewesen sein.
Kommentieren
1/5
Ein weiterer grosser Sieg: Tadej Pogacar gewinnt am Samstag den Eintagesklassiker Mailand-Sanremo.
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Tadej Pogacar gewinnt Mailand-Sanremo trotz beschädigtem Fahrradrahmen
  • Rahmenschaden bei Sturz 32 Kilometer vor Ziel entstanden
  • Eddy Merckx: «Reaktion eines grossen Champions»
War diese Zusammenfassung hilfreich?
Externe Inhalte
Möchtest du diesen ergänzenden Inhalt (Tweet, Instagram etc.) sehen? Falls du damit einverstanden bist, dass Cookies gesetzt und dadurch Daten an externe Anbieter übermittelt werden, kannst du alle Cookies zulassen und externe Inhalte direkt anzeigen lassen.
Gian–Andri_Baumgartner_Online Redaktor_Blick Ringier_3.jpg
Gian-Andri BaumgartnerRedaktor Sport

Für Bostjan Kavcnik ist der Fall klar: «Wenn Tadej gewusst hätte, in welchem Zustand sich sein Rad befindet, wäre er die Abfahrt sicher nicht so kompromisslos heruntergefahren, dass selbst Tom Pidcock kaum mithalten konnte. Das erklärt der Mechaniker von Tadej Pogacars UAE Team Emirates der slowenischen Zeitung «Delo» wenige Tage nach dem Sieg des 27-jährigen Slowenen bei Mailand-Sanremo.

Der von Kavcnik erwähnte Zustand: ein gerissener Rahmen. Entdeckt worden ist der durchaus gefährliche Makel laut Pogacars Mechaniker aber erst nach der Zieldurchfahrt in Sanremo. «Die Hinterradgabel war beschädigt, hat aber glücklicherweise durchgehalten», führt der 44-Jährige weiter aus.

Externe Inhalte
Möchtest du diesen ergänzenden Inhalt (Tweet, Instagram etc.) sehen? Falls du damit einverstanden bist, dass Cookies gesetzt und dadurch Daten an externe Anbieter übermittelt werden, kannst du alle Cookies zulassen und externe Inhalte direkt anzeigen lassen.

Entstanden ist der Schaden bei einem Sturz in der Anfahrt zur Cipressa-Steigung rund 32 Kilometer vor dem Ziel. Von diesem aufgehalten worden sind unter anderem auch die Pogacar-Konkurrenten Mathieu van der Poel (31) und Wout van Aert (31). Der Slowene fährt im Anschluss mit zerrissenen Hosen und Schürfwunden – und offenbar auch auf einem beschädigten Rad – zum Sieg, indem er sich im Schlusssprint hauchdünn gegen Mit-Ausreisser Tom Pidcock (26) durchsetzt.

Lob von Rad-Legende

Mit dem Sieg beim längsten Rennen des Profi-Kalenders füllt er eine wichtige Lücke in seinem Palmarès – und stellt einmal mehr unter Beweis, dass er auch Widerständen trotzen kann: 2025 hat er sich beim Eintagesrennen Strade Bianche schon einmal nach einem heftigen Sturz aufgerappelt und ist, ebenfalls vor Pidcock, zum Sieg gefahren.

Dafür erhält Pogacar auch Lob vom wohl besten Radfahrer aller Zeiten. «Ich denke, das kann als eine seiner grössten Leistungen angesehen werden. Die Reaktion auf den Sturz war diejenige eines grossen Champions», sagt der siebenfache Sanremo-Sieger Eddy Merckx (80) im Interview mit der «Gazzetta dello Sport»

Externe Inhalte
Möchtest du diesen ergänzenden Inhalt (Tweet, Instagram etc.) sehen? Falls du damit einverstanden bist, dass Cookies gesetzt und dadurch Daten an externe Anbieter übermittelt werden, kannst du alle Cookies zulassen und externe Inhalte direkt anzeigen lassen.
Was sagst du dazu?
Heiss diskutiert
    Meistgelesen