Würden unsere Sport-Stars die Zeit zurückdrehen wollen?
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«Froh, wie es gelaufen ist»:Würden unsere Sport-Stars die Zeit zurückdrehen wollen?

Nachwuchssportler geehrt
Was sich Ski-Talent Mathis vom Preisgeld leisten will

Ski-Talent Jasmin Mathis und Tennis-Hoffnung Henry Bernet holen sich den Sporthilfe-Nachwuchspreis 2025 und einen satten Geldbetrag ab. Olympiasiegerin Michelle Gisin bekommt in der Zürcher Swiss-Life-Arena ebenfalls einen warmen Empfang.
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Robert Bernet, in Vertretung seines siegreichen Sohnes Henry, und Jasmin Mathis strahlen mit den Siegerschecks in die Kamera.
Foto: Sven Thomann

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Jasmin Mathis (22) wird Nachwuchssportlerin 2025, plant Hometrainer-Kauf
  • Preisgeld 12’000 CHF für Einzelsieger, 15’000 CHF für Ruder-Team
  • Sporthilfe-Nachwuchspreis seit 44 Jahren verliehen, frühere Sieger beeindruckend
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Ein Hometrainer für Siegerin Mathis

Vor einem Jahr war sie Junioren-Weltmeisterin im Super-G, jetzt ist sie Nachwuchssportlerin des Jahres: Jasmin Mathis (22) räumt in der Frauenkategorie ab – und denkt hinterher laut über einen «neuen Hometrainer» nach, weil sie so den einen oder anderen Gang ins Fitnessstudio vermeiden könnte, so die Nidwaldnerin. Die Siegesprämie von 12’000 Franken sollte hierfür locker reichen. Und obendrauf gibts auch noch einen Tipp von Laudatorin und Ski-Kollegin Michelle Gisin (32): «Eine Karriere ist ein Prozess und braucht Geduld. Aber du hast Zeit – du bist noch so jung!»

Gisin ist ihrem Schutzengel dankbar

Ebendiese Gisin holt sich bei der Preisverleihung in der Swiss-Life-Arena auch noch einen Sonderapplaus ab. Nach ihrem Horrorsturz im Dezember in St. Moritz, bei dem sie einer Querschnittlähmung nur knapp entging, kämpft sich die zweifache Olympiasiegerin allmählich zurück: «Ich darf Riesenfortschritte machen. Und ich bin einfach froh, dass ich hier – wenn auch langsam – auf die Bühne laufen kann.»

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Bernets Vater im Rampenlicht

Tennis-Juwel Henry Bernet (19), der Gewinner auf Männerseite, ist der grosse Abwesende des Abends, weil er am gleichen Tag noch beim Challenger-Turnier in Rom im Achtelfinal stand (und ausschied). Dafür wird er im ZSC-Tempel von Vater Robert vertreten. Dieser nimmt den 12’000-Franken-Scheck dankend entgegen und scherzt: «Er hat uns noch nicht gesagt, dass er grosse Ferien plant – darum wird wohl alles ins Tennis fliessen.» Die 15’000 Franken in der Team-Kategorie gehen an das Ruder-Quartett Constantin Feuerstein (18), Gabriel Hars (19), Matteo Müller (18) und Moritz Petry (18), das an der Junioren-WM Bronze holte.

Kälin in der ZSC-Kluft

Moderator Paddy Kälin (50) trägt bei seinem Auftritt unter dem Sakko eine ZSC-Lions-Weste. Nicht etwa, weil er SRF und dem Sportjournalismus den Rücken gekehrt hätte, sondern weil es schlicht und einfach kühl ist in der Eishockey-Halle: «Und der Klub hat mir netterweise ausgeholfen.»

Werner hat wieder die Haare schön

An den Olympischen Spielen sorgten die Aerials-Helden Noé Roth (25, Einzel und Team), Lina Kozomara (20, Team) und Pirmin Werner (26, Team) nicht nur mit ihren Silbermedaillen für Aufsehen, sondern auch mit ihren radikalen, lustigen Frisuren. Nun: Mittlerweile sind die Seitenhaarschnitte nachgewachsen, wie das Beispiel Werner zeigt. Wobei er im Rahmen der Sporthilfe-Preisverleihung lachend zu verstehen gibt, die Haare seien «erst seit zwei Wochen» wieder vorzeigbar. Beim Apéro versucht er sich im Curling, gibt aber rasch zu Protokoll: «Das ist nix für mich. So viel Feingefühl hab ich nicht.»

Gute Aussichten

Seit 44 Jahren wird der Nachwuchspreis der Sporthilfe mittlerweile vergeben. Und die Sieger vom Jahr 2025 dürfen durchaus von einer grossen Karriere träumen. Die Namen der früheren Gewinner machen auf jeden Fall Hoffnung. Marco Odermatt (28), Nino Schurter (39), Lara Gut-Behrami (34), Fanny Smith (33), Malorie Blanc (22), Loïc Meillard (29), Nicola Spirig (44) oder Belinda Bencic (29) sind nur ein paar Beispiele. Und auch Daniel Albrecht (42), der für die Männer die Laudatio hält, hat 2003 triumphiert.

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