Darum gehts
- Chiara Bättig (16) erreicht in Silverstone erstmals das F4-Podium
- Die Zürcherin startet dank «Reverse Grid»-Regel von der Pole-Position
- Rennen mit 30 Teilnehmern, schnellste Runde bringt Bättig Extrapunkt
Die kleinen Formel-4-Autos gehen auf der grossen Grand-Prix-Strecke von Silverstone (Gb) fast unter, brauchen über zwei Minuten für eine Runde. Doch Chiara Bättig (16) fühlt sich auf der gigantischen Formel-1-Piste richtig wohl. Die Zürcherin rast im zweiten von drei F4-Rennen des Wochenendes erstmals aufs Podest.
Für die Zürcherin, 2026 als einzige Frau in die Nachwuchsakademie von F1-Team Red Bull Racing aufgenommen, ist es in der hochklassigen britischen Formel-4-Meisterschaft die Premiere in den Top 3. Silverstone ist das vierte Rennwochenende der Saison. Den Extrapunkt für die schnellste Rennrunde schnappt sich Bättig auch noch.
In der Quali Zwölfte, bei der Startaufstellung Erste
Losgefahren ist sie von der Pole-Position – allerdings nicht, weil sie in der Quali die Schnellste war. Sie setzte die 12. Zeit im 30-Boliden-Feld. Doch weil in der F4 im zweiten Lauf jeweils die «Reverse Grid»-Regel gilt, geht Bättig von ganz vorn an den Start. Beim Reverse Grid werden in der Startaufstellung die ersten 12 in umgekehrter Reihenfolge aufgestellt, ein im Nachwuchs oft angewendetes Format.
Nach dem Start liegt Bättig auf Rang 2, als es wegen eines Crashs zur roten Flagge kommt. Es geht noch mal von vorn los. Beim zweiten Versuch büsst die Schweizerin zwei Ränge gleich zu Beginn ein. Doch dann findet sie das nötige Tempo für den ersten Podestplatz.