Hier versuchen die Mechaniker das Auto zu retten
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Ausfall bei 24h-Rennen:Hier versuchen die Mechaniker das Auto zu retten

24-Stunden-Rennen-Traum futsch
Verstappens Nordschleifen-Show endet mit Defektschock

Max Verstappen begeistert 352’000 Fans bei seinem ersten 24-Stunden-Rennen auf der Nürburgring-Nordschleife. Doch ein Defekt an der Antriebswelle zerstört den Siegtraum des Formel-1-Stars und seines Mercedes-Teams.
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Max Verstappen beim Gastspiel auf dem Nürburgring: Lange lief bei den Boxenstopps und im Rennen alles nach Plan.
Foto: IMAGO/DeFodi Images

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Max Verstappen erlebt beim 24-Stunden-Rennen ein bitteres Defekt-Aus
  • F1-Superstar ist schnellster Mann auf der Strecke, auch in der Nacht
  • Rekordkulisse: 352'000 Fans feiern trotz Kälte rund um die Strecke
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Matthias DubachLeiter Reporter-Pool Blick Sport

Für Max Verstappen (28) läuft beim 24-Stunden-Rennen auf der berühmt-berüchtigten Nürburgring-Nordschleife 20 Stunden lang alles wie geschmiert. Der super-schnelle Gastfahrer aus der Formel 1 und seine Teamkollegen liegen auf Siegkurs. Doch kurz nach dem Fahrerwechsel von Verstappen zu Daniel Juncadella (35, Sp) kommt der Riesenschock im deutschen Winward-Rennstall, bei dem der F1-Star sein Langstrecken-Abenteuer bestreitet. 

Juncadella muss mit einem Defekt zurück an die Boxen. Dort zeigt sich: Die Antriebswelle ist beschädigt, die Reparatur wird rund eine Stunde dauern.

352'000 Fans an der Strecke sorgen für Rekordkulisse

Was für ein bitteres Defekt-Out für Verstappen und Co. Der Holländer lernt die Gesetzmässigkeiten von 24-Stunden-Rennen auf die harte Tour kennen. Zwar will das Team mit dem reparierten Boliden nochmals auf die Strecke fahren, doch der Sieg ist natürlich futsch. 

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Zuvor entzückte Verstappen bei seinem ersten 24-Stunden-Start in der Grünen Hölle die Rekordkulisse von rund 352’000 Fans (!), die während des Rennwochenendes trotz bitterer Kälte rund um die 25 km lange Strecke campieren und Party machen. 

Verstappen beweist einmal mehr, dass sein Fahrkönnen gerade im Vergleich zu den vielen Halbprofis und Amateurpiloten im Feld ausserirdisch ist. Er ist der Schnellste. Ganz egal, ob es gerade viel Verkehr hat, ob es gerade regnet, ob es stockdunkel und mitten in der Nacht ist, ob es direkt vor ihm zu einem Crash kommt. Wie ein alter Langstrecken-Hase spult der Superstar seine Runden ab. Auf einer Strecke, die keine Fehler erlaubt. Auslaufzonen gibt es kaum, die Leitschienen lauern wenige Meter neben dem Asphalt. 

Ex-F1-Fahrer Timo Glock disqualifiziert

Verstappen und seine Teamkollegen machen eigentlich alles richtig. Doch um den Sieg fahren bis zum Zieleinlauf um 15 Uhr nun doch andere. 

Während Verstappen lange seine Show abzieht, sorgt mit Timo Glock (44) ein anderer Pilot mit Formel-1-Erfahrung für ein unrühmliches Kapitel. Der Wahl-Thurgauer wird mitten im Rennen seine Lizenz für die Nordschleife los.

Wie man das schafft? Glock raste vor Mitternacht an einer Stelle mit «Code 60» – da gilt wegen arbeitenden Streckenposten auf der Piste ein striktes 60-km/h-Limit – mit 112 km/h durch. Weil das Strafpunkte gibt und weil sich Glock bereits im April beim Quali-Event einen heftigen Tempoverstoss leistete, wird der frühere F1-Fahrer per sofort disqualifiziert.

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