Zukunftsfrage für zwei Weltmeister
Der Satz hat immer noch seine Gültigkeit: «Wer im Mai als Nicht-Weltmeister noch nicht weiss, wo er nächstes Jahr fährt, der könnte ein Problem bekommen!» Das sagte einst der zehnfache GP-Sieger Gerhard Berger (66). Für zwei Champions gilt dieser Satz nicht: Sir Lewis Hamilton (41) und Fernando Alonso (44). Bei ihnen geht es 2027 nur darum: Rücktritt oder nicht? Bei Ferrari könnten die Namen Bearman, Sainz oder Verstappen für Hamilton die rote Türe schliessen. Beim Absteiger Aston Martin-Honda muss man beten, dass der Spanier bleibt und weiter jährlich über 20 Millionen Dollar kassiert. Solange Besitzer-Sohn Lance Stroll (29, 193 Rennen, 3 Podeste) im grünen Albtraum sitzt, bewegt sich nichts vorwärts.
Der lachende Dritte
Hamilton und Alonso haben die Fans jahrelang begeistert. Spätestens seit sich das Duo 2007 bei McLaren-Mercedes so lange bekriegte und nervte, dass Kimi Räikkönen (46) mit zwei Siegen in den letzten zwei Rennen und mit total 110 Punkten Ferrari den letzten Fahrer-Titel schenkte! Fernando sowie Lewis klatschten vor 19 Jahren mit. Beide hatten 109 Zähler und waren froh, nicht dem Teamkollegen gratulieren zu müssen. Zur Erinnerung: 2007 hatte Kimi vor den letzten zwei Rennen 17 Punkte Rückstand – und für einen GP-Sieg gab es damals nur zehn Punkte. Man rechne.
Die Blick-Reporterlegende Roger Benoit kennt die Formel 1 wie kaum ein anderer. Im neuen Buch «Formel Wahnsinn» schaut er zurück auf über 825 Grand Prix und sein verrücktes Leben. Dabei verrät er einzigartige Anekdoten, unglaubliche Skandale und tragische Geschichten.
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Ikonisches Bild in Melbourne
Auch bei den Fans ist die Frage jetzt aktuell: Wer vom Superduo tritt zuerst zurück: Alonso mit bisher 429 Rennen, 32 Siegen, 22 Polepositions, 106 Podestplätzen und 84 Ausfällen? Oder ist es Hamilton mit momentan 384 Einsätzen, 105 Siegen, 104 Polepositions, 203 Podestauftritten und nur 34 Ausfällen? Zuletzt trafen sich die beiden Stars 2023 zweimal auf dem Treppchen. Darunter auch beim Start in Melbourne: Hamilton (Mercedes) als Zweiter und Alonso (Aston Martin) als Dritter. Mit Sieger Max Verstappen (Red Bull) und Ferrari in der Mitte als Champagner-Sponsor!
Nächstes Treffen in Montreal
DIE Sensation, dass sich das Duo nochmals auf dem Podest begegnet, ist gleich null. Jetzt sind beide auf dem Weg nach Montreal, der beliebtesten Stadt im GP-Kalender. Lewis kommt zum 17. Mal auf den Inselkurs am Olympischen Ruderbecken von 1976, sieben Mal hat er bereits gewonnen. Für Fernando ist es nächsten Sonntag ab 22 Uhr MEZ (TV live) der 21. Kanada-Auftritt. Mit nur einem Sieg: 2006 vor Schumi und Räikkönen. Vor einem Jahr in Montreal lag Hamilton im Ferrari als Sechster 0,2 Sekunden vor Alonso im Aston Martin. Knapp dahinter holte der Sauber von Hülkenberg noch drei WM-Punkte. Die Wetteraussichten sind die ganze Woche schlecht: meist Regen und kaum 15 Grad.