Sorgte am Afrika-Cup für Eklat
Senegal feuert Coach nach WM-Debakel

Der senegalesische Fussballverband hat Trainer Pape Thiaw entlassen. Der 45-Jährige war seit Dezember 2024 Coach und sorgte am Afrika-Cup 2025 für einen grossen Skandal. Das WM-Aus kostet ihn nun den Job.
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Pape Thiaw ist nicht länger Trainer der senegalesischen Nationalmannschaft.
Foto: FIFA via Getty Images

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Senegal entlässt Trainer Pape Thiaw nach WM-Aus gegen Belgien
  • Thiaw sorgte am Afrika-Cup 2025 für Eklat
  • Als Nachfolger wird Weltmeister Vieira gehandelt
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Blick Sportdesk

Die senegalesische Fussballföderation (FSF) hat sich von Nationaltrainer Pape Thiaw (45) getrennt. Grund dafür ist das Aus der «Löwen von Teranga» im Sechzehntelfinal der Fussball-WM 2026 gegen Belgien. Trotz einer 2:0-Führung kassierte Senegal zwei späte Gegentore und verlor schliesslich 2:3 durch einen Elfmeter in der Verlängerung.

Die FSF erklärte, die Entscheidung sei «nach einer gründlichen Bewertung der sportlichen Ergebnisse und der Perspektiven der Nationalmannschaft» gefallen. Man halte den Schritt für die «beste Option im Interesse des senegalesischen Fussballs». Thiaw, der das Amt im Dezember 2024 übernahm, konnte während des Turniers mit seiner Mannschaft nur bedingt überzeugen. Nach zwei Niederlagen gegen Frankreich und Norwegen rettete ein 5:0-Sieg über den Irak in der Gruppenphase das Weiterkommen als einer der besten Gruppendritten.

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Thiaw sorgte für Skandal am Afrika-Cup

Auch abseits des Platzes war Thiaws Amtszeit nicht unumstritten. Nach dem Ausscheiden kündigte Mittelfeldspieler Pape Gueye an, eine «Pause» von der Nationalmannschaft einzulegen, solange das aktuelle Trainerteam im Amt bleibe.

Zudem sorgte ein Skandal bei der Afrikameisterschaft im Januar 2025 für Unruhe: Nach einem umstrittenen Elfmeter für Marokko liess Thiaw sein Team das Spielfeld verlassen. Obwohl Senegal das Spiel nach einer Unterbrechung und im Elfmeterschiessen gewann, entzog die Afrikanische Fussball-Konföderation (CAF) dem Team später den Titel und erklärte Marokko zum Sieger. Der Fall liegt derzeit beim Internationalen Sportgerichtshof.

Die FSF hat noch keinen Nachfolger für Thiaw benannt, eine Entscheidung könnte aber in den kommenden Wochen fallen. Als Top-Kandidat auf die Nachfolge wird Patrick Vieira (50), Weltmeister von 1998, gehandelt.

Dieser Artikel ist zuerst auf abola.pt erschienen. Die portugiesische Newsplattform gehört wie Blick zum Ringier-Verlag. 

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