Darum gehts
- Infantino greift nach WM auf Instagram Medien und Kritiker scharf an
- Fifa-Chef wirft ihnen vor, «Hass zu verbreiten» und Positives zu ignorieren
- Über 5 Milliarden Zuschauer weltweit, trotz Kontroversen wie Visaproblemen
Fifa-Präsident Gianni Infantino (56) hat nach der Fussball-WM ungewöhnlich scharf gegen seine Kritiker ausgeteilt.
In einem langen Instagram-Statement warf er Medien und Beobachtern eine Woche nach dem Final vor, «Hass zu verbreiten» und Falschinformationen zu streuen, statt die positiven Seiten des Turniers zu sehen.
«Meditiert oder betet»
Die WM habe «die Menschheit von ihrer besten Seite» gezeigt und Milliarden Menschen begeistert. Wer das nicht erkannt habe, sei «von Hass und Kritik so vereinnahmt» gewesen, dass ihm die Freude am Fussball entgangen sei.
Kritikern empfahl Infantino in seinem 15-teiligen Instagram-Karussell-Beitrag , «zu meditieren, zu beten oder ein Fussballspiel zu schauen», anstatt ihre Energie mit Hass zu verschwenden.
Kontroversen
Infantinos Äusserungen erfolgen nach einer von zahlreichen Kontroversen begleiteten WM. Für Kritik sorgten unter anderem Visa-Beschränkungen für Fans und Offizielle einzelner Nationen, Ermittlungen zu Ticketpreisen sowie die kurzfristig aufgehobene Sperre des US-Nationalspielers Folarin Balogun (25).
Diese löste Vorwürfe politischer Einflussnahme aus, zumal sich US-Präsident Donald Trump (80) persönlich für die Aufhebung der Rotsperre eingesetzt hatte.
Infantino wies sämtliche Vorwürfe zurück und erklärte, Fifa habe «100 Prozent Sicherheit» sowie «nur Freude und Glück» gewährleistet.