Darum gehts
- Zwei Morddrohungen gegen Messi bei der WM 2026 in den USA
- Verdächtige planten Bombenanschläge in Stadien
- Schiedsrichter Letexier erhielt 6000 Hassnachrichten nach Argentinien-Achtelfinal
Er werde das Stadion in Dallas mit selbst gebauten Bomben und einem Sturmgewehr stürmen, um Lionel Messi zu töten, drohte ein Mann Ende Juni während eines Anrufs beim Flughafen der texanischen Metropole – dies nur kurz bevor der Superstar mit Argentinien in der dortigen Arena zum dritten WM-Gruppenspiel auf Jordanien (3:1) traf.
Es ist eine der beiden konkreten Morddrohungen gegen Messi, die in einem durchgesickerten Polizeidossier mit Unterlagen des FBI und des International Police Cooperation Center (IPCC) erwähnt sind. Über die erschütternden Meldungen hat die spanische «Marca» zuerst berichtet.
Demnach sind vor Argentiniens Achtelfinal-Spiel gegen Ägypten in Atlanta im US-Bundesstaat Georgia weitere Drohungen ausgesprochen worden. Auf Social Media schrieb einer der Verdächtigen: «Ich werde das Atlanta Stadium betreten und Messi mit vier an meinem Körper festgebundenen Bomben in die Luft sprengen.» Noch während der Partie erhielt die Polizei damals einen Hinweis auf mehrere Bomben im Stadion. Dieser entpuppte sich nach einer Spürhund-Suche aber als Fehlalarm.
Alarm in Englands Teambus
Von einem solchen war auch das englische Nationalteam betroffen, wie die britische «Sun» schreibt. So ist der Teambus der «Three Lions» vor dem Halbfinal gegen Argentinien nach einer Bombendrohung auf Sprengstoff untersucht worden, wobei ein Spürhund zunächst tatsächlich fündig wurde. Dies sei aber auf mechanische Probleme rund um ein Öl-Leck zurückzuführen gewesen – die englischen Spieler konnten aufatmen.
Zu einer Verhaftung ist es gemäss den Polizeiberichten im Umfeld von Messi-Dauerrivale Cristiano Ronaldo gekommen. Ein «verdächtiger Mann» habe sich im Teamhotel der Portugiesen nach Details zu Ronaldos Unterbringung erkundigt, ehe er zwei Tage später im gleichen Hotel festgenommen wurde.
In den Berichten erwähnt sind auch Morddrohungen gegen Schiedsrichter, allen voran François Letexier (37). Der Franzose erhielt nach dem Achtelfinal zwischen Argentinien und Ägypten über 6000 Hassnachrichten – zwischenzeitlich wurden er und seine Familie sogar verstärkt geschützt.

