Mega-Puff trotz gültiger Visa
Iran muss USA direkt nach WM-Spielen wieder verlassen

Eigentlich hat die iranische Nationalmannschaft gültige Visa für die Einreise in die USA. Trotzdem bekommt das Team strengste Regeln auferlegt, die die Bedingungen für die Spiele deutlich erschweren.
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Das iranische Nationalteam reist unter besonderen Vorzeichen an die WM-Endrunde.
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Iranisches Team muss bei WM-Spielen in den USA am selben Tag ein- und ausreisen
  • Zahlreichen Funktionären wird Visum verweigert
  • Iran spielt zwei Gruppenspiele in Kalifornien, eins in Washington
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Davide MalinconicoRedaktor Sport

Am Donnerstagabend (Schweizer Zeit) fällt der Startschuss für die Weltmeisterschaft 2026. Die Schweizer Nati hat ihr Einreise-Puff um Breel Embolo mittlerweile lösen können. Andere Teams sind ihre Sorgen mit Blick auf die WM noch nicht los.

Das iranische Nationalteam reist aufgrund des anhaltenden politischen Konflikts zwischen dem Iran und den USA unter ganz besonderen Vorzeichen an die Endrunde. Und offenbar muss das Team auch vor Ort mit schwierigen Umständen klarkommen. Für das Team gelten besonders strenge Vorschriften, wie der Nachrichtensender Al Jazeera unter Berufung auf den iranischen Botschafter in Mexiko berichtet.

Einige Auflagen beeinträchtigen gar direkt die Vor- und Nachbereitung für die WM-Spiele der Iraner. So darf das Team, das sein Trainingslager im mexikanischen Tijuana aufschlägt, erst am Spieltag in die USA einreisen und soll das Land auch gleichentags wieder verlassen.

Dicht gedrängter Zeitplan für Irans Team

Der Iran bestreitet seine ersten beiden Gruppenspiele gegen Neuseeland und Belgien in Los Angeles (Kalifornien), das dritte Gruppenspiel gegen Ägypten findet in Seattle (Washington) statt. Diese letzte Partie wird um 20 Uhr Ortszeit angepfiffen. Die Spieler erwartet nach dem Spiel also ein dicht gedrängter Zeitplan.

Die Komplikationen für Irans Auswahl gehen aber noch weiter: Während die USA allen Spielern der iranischen Fussballnationalmannschaft Visa für die WM ausgestellt haben, bleibt das zum jetzigen Stand mehreren Funktionären und Begleitpersonen verwehrt.

Wie die iranische Nachrichtenagentur Tasnim berichtet, verweigern die US-Behörden Schlüsselpersonen aus dem Umfeld des Teams die Einreise. Davon betroffen sind unter anderem der Teammanager, der Generalsekretär des Fussballverbands, der Geschäftsführer der Nationalmannschaft, der Medienchef sowie Vertreter des Aussenministeriums, der Sicherheitsbehörden und des Internationalen Komitees.

Diese Personen sind mit der Nationalmannschaft von Antalya (Türkei) nach Tijuana gereist. Die Bemühungen um eine nachträgliche Visaerteilung werden laut der Nachrichtenagentur fortgesetzt.

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