An der WM 2026 dürfen Besucher in den Stadien der USA und Kanada nun doch versiegelte Einweg-Wasserflaschen mitbringen. Damit rudert die Fifa wenige Tage nach dem umstrittenen Verbot von wiederverwendbaren Trinkflaschen zurück.
In einem Video erklärt Turnierdirektor Heimo Schirgi, dass nur weiche Einwegflaschen aus Plastik mit maximal 590 Millilitern Inhalt erlaubt sind, sofern sie ungeöffnet sind. «Aus Sicherheitsgründen» sei das Verbot von wiederverwendbaren und starren Flaschen notwendig, um «Risiken und Verletzungen für Spieler und Zuschauer» durch geworfene Gegenstände zu vermeiden.
Das Trinkflaschenverbot hat heftige Kritik ausgelöst, da viele Spiele mittags bei hohen Temperaturen stattfinden und manche Stadien kaum Schatten bieten. Fans und auch lokale Behördenvertreter vermuteten wirtschaftliche Motive hinter der Regel. Fifa-Sponsor Coca-Cola besitzt die Exklusivrechte für den Getränkeverkauf in den Stadien, einschliesslich Wasser.
Dieser Artikel ist zuerst auf «Abola.pt» erschienen. Die portugiesische Newsplattform gehört wie Blick zum Ringier-Verlag.
