«Die Schweiz ist eine grossartige Mannschaft»
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Petkovic über sein Ex-Team:«Die Schweiz ist eine grossartige Mannschaft»

«Liberté, Egalité, Viertelfinalé»
Diese legendären Schlagzeilen bescherte uns die Ära Petkovic

Vladimir Petkovic ist der erfolgreichste Trainer der Schweizer Geschichte. Unumstritten war der Mann aus Sarajevo aber nie. Der 62-Jährige prägte seine Ära mit gleich mehreren grossen Schlagzeilen.
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Petkovic unterm Weihnachtsbaum: So wird der neue Nati-Trainer begrüsst.
Foto: Blick

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Vladimir Petkovic trainierte die Schweizer Nati von 2014 bis 2021
  • Er führte die Schweiz in 78 Spielen zu 1,79 Punkten im Schnitt
  • Am Freitag trifft Petkovic mit Algerien auf seine alte Mannschaft
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Stefan KreisReporter Fussball

Es war eine Exklusivmeldung, die die Verantwortlichen beim Schweizerischen Fussballverband komplett auf dem falschen Fuss erwischte. «Petkovic wird Nati-Coach», titelte Blick am 29. November 2013. Erst drei (!) Wochen später, kurz vor Weihnachten, machte der SFV das Ganze offiziell. «Petko-Päckli ist geschnürt», schreibt Blick und zeigte den zukünftigen Nati-Trainer als Geschenk-Karikatur unterm Weihnachtsbaum. 

Was in den kommenden knapp sieben Jahren folgte, gehörte zum Erfolgreichsten, was der Schweizer Fussball in seiner Geschichte zu bieten hat. Kein anderer Trainer stand öfter an der Seitenlinie der Schweiz. In 78 Spielen holte Petkovic 1,79 Punkte im Schnitt. Auch diese Marke ist unerreicht.

Nächsten Freitag trifft der mittlerweile 62-Jährige mit Algerien auf seine alte Liebe. Zeit für einen Rückblick. Und fünf legendäre Schlagzeilen der Ära Petkovic. 

«Es fehlte slowenig!» (10. Oktober 2014)

Nein, mit Vorschusslorbeeren wird Vladimir Petkovic nicht empfangen. Im Gegenteil. Jene 13 Punkte, die der ehemalige YB-Trainer im Meisterkampf mit Basel veryoungboyst, hallen auch vier Jahre später noch nach. Zwar holt Petkovic mit Lazio Rom die Coppa Italia. Im Bewusstsein der Deutschweizer aber ist er kein Gewinnertyp. Dass er mit zwei Niederlagen in seine Amtszeit startet und sowohl gegen England (0:2) als auch Slowenien (0:1) verliert, macht die Sache für ihn nicht einfacher. Dabei ist bereits im zweiten Spiel erkennbar, in welche Richtung der Pektović-Fussball gehen wird. Die Nati ist die klar bessere Mannschaft, betreibt Chancenwucher. Weshalb «slowenig» zum ersten Punktgewinn fehlt. 

Im zweiten Spiel gibts für Petkovic die zweite Pleite. Eine Handschrift aber ist bereits erkennbar.
Foto: Blick

«Für uns bleibt nur das schönste Tor!» (26. Juni 2016)

Trotz Startschwierigkeiten qualifiziert sich Petkovic für die EM in Frankreich und zeigt vor allem im letzten Gruppenspiel gegen den Gastgeber, was Petkovic aus dieser Mannschaft herausholen kann. Angeführt von einem überragenden Granit Xhaka holt die Nati in Lille ein 0:0. Im Achtelfinal gegen Polen ist die Schweiz dann zwar die bessere Mannschaft, scheitert aber in der Penaltylotterie. Immerhin sorgt Xherdan Shaqiri mit seinem Seitfallzieher für eines der schönsten Tore der Geschichte. 

«Schlamm drüber!» (13. November 2017)

Wie kritisch das Nati-Publikum ist, erfährt Petkovic nach einem 0:0 zu Hause gegen Nordirland. Obwohl sich die Schweiz für die WM qualifiziert, wird Stürmer Haris Seferović gnadenlos ausgepfiffen. Und das, obwohl sich der Mann aus Sursee im Basler Regen aufopferungsvoll in jeden Zweikampf wirft. Weil er aber die Kiste nicht trifft, trifft ihn Volkes Zorn. «Schlamm drüber!», titelt Blick. Und Petkovic sagt: «Ich will jetzt keine Polemik, sondern den Moment geniessen.»

Nach einem 0:0 qualifiziert sich die Schweiz für die WM. Haris Seferović wird gnadenlos ausgepfiffen.
Foto: Blick

«Bleibt Petkovic jetzt Nati-Trainer?» (4. Juli 2018)

Polemik gibts nach dem Aus im Achtelfinal gegen Schweden. Nach einem der grauenhaftesten Spiele der WM-Geschichte steht Petkovic heftig im Gegenwind. «Bleibt Petkovic Nati-Trainer?», fragt Blick und nennt mit Marcel Koller bereits einen möglichen Nachfolger. Der SFV aber hält am Trainer fest und wird mit der souveränen EM-Qualifikation belohnt. Für Nebengeräusche sorgt der unfreiwillige Abgang von Valon Behrami, der sich einen öffentlichen Disput mit Petkovic liefert. Der entschuldigt sich hinterher bei seinem langjährigen Führungsspieler. 

Der Tiefpunkt: Nach dem 0:1 im WM-Achtelfinal gegen Schweden steht Petković im Gegenwind.
Foto: Blick

«Liberté, Egalité, Viertelfinalé» (29. Juni 2021)

Es ist das wohl grösste Spiel in der Geschichte des Schweizer Fussballs. Haris Seferović trifft doppelt, Ricardo Rodriguez verschiesst einen Penalty, Christian Fassnacht erobert zwei Bälle, Granit Xhaka spielt einen magistralen Pass auf Mario Gavranović, kurz vor Schluss trifft Kingsley Coman bloss den Querbalken, im Penaltyschiessen wird Goalie Sommer mit einer «Yannsinstat» zum Helden. Empfohlen sei in diesem Moment die 13-minütige Zusammenfassung der Westschweizer Kollegen. Petkovic, der nach der EM zurücktritt, macht sich mit diesem Spiel unsterblich. Einen grösseren Abgang hat in der Geschichte des Schweizer Fussballs noch niemand gehabt. Auch nicht Ottmar Hitzfeld, dessen letztes Spiel der WM-Achtelfinal gegen Argentinien ist und der als «Gottmar» verabschiedet wurde.

Der Höhepunkt: Petkovic steht beim wohl grössten Sieg der Schweizer Geschichte an der Seitenlinie.
Foto: Blick

Der Schatten, den der Welttrainer hinterlassen hat, war riesig. Petkovic aber ist aus jenem getreten, nun will er am Freitag mit Algerien Geschichte schreiben. 

«Freue mich auf das Wiedersehen mit Vlado»
0:34
Yakin über Duell mit Algerien:«Freue mich auf das Wiedersehen mit Vlado»
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WM 2026 Gruppe A
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Mexiko
Mexiko
3
6
9
2
Südafrika
Südafrika
3
-1
4
3
Südkorea
Südkorea
3
-1
3
4
Tschechien
Tschechien
3
-4
1
K.o.-Phase
Gruppe B
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Schweiz
Schweiz
3
4
7
2
Kanada
Kanada
3
5
4
3
Bosnien und Herzegowina
Bosnien und Herzegowina
3
-1
4
4
Katar
Katar
3
-8
1
K.o.-Phase
Gruppe C
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Brasilien
Brasilien
3
6
7
2
Marokko
Marokko
3
3
7
3
Schottland
Schottland
3
-3
3
4
Haiti
Haiti
3
-6
0
K.o.-Phase
Gruppe D
Mannschaft
SP
TD
PT
1
USA
USA
3
4
6
2
Australien
Australien
3
0
4
3
Paraguay
Paraguay
3
-2
4
4
Türkei
Türkei
3
-2
3
K.o.-Phase
Gruppe E
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Deutschland
Deutschland
3
6
6
2
Elfenbeinküste
Elfenbeinküste
0:0
3
2
6
3
Ecuador
Ecuador
3
0
4
4
Curacao
Curacao
3
-8
1
K.o.-Phase
Gruppe F
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Niederlande
Niederlande
3
6
7
2
Japan
Japan
3
4
5
3
Schweden
Schweden
3
0
4
4
Tunesien
Tunesien
3
-10
0
K.o.-Phase
Gruppe G
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Belgien
Belgien
3
4
5
2
Ägypten
Ägypten
3
2
5
3
Iran
Iran
3
0
3
4
Neuseeland
Neuseeland
3
-6
1
K.o.-Phase
Gruppe H
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Spanien
Spanien
3
5
7
2
Kap Verde
Kap Verde
3
0
3
3
Uruguay
Uruguay
3
-1
2
4
Saudi Arabien
Saudi Arabien
3
-4
2
K.o.-Phase
Gruppe I
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Frankreich
Frankreich
3
8
9
2
Norwegen
Norwegen
0:0
3
1
6
3
Senegal
Senegal
3
2
3
4
Irak
Irak
3
-11
0
K.o.-Phase
Gruppe J
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Argentinien
Argentinien
3
7
9
2
Österreich
Österreich
3
0
4
3
Algerien
Algerien
3
-2
4
4
Jordanien
Jordanien
3
-5
0
K.o.-Phase
Gruppe K
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Kolumbien
Kolumbien
3
3
7
2
Portugal
Portugal
3
5
5
3
Demokratische Republik Kongo
Demokratische Republik Kongo
3
1
4
4
Usbekistan
Usbekistan
3
-9
0
K.o.-Phase
Gruppe L
Mannschaft
SP
TD
PT
1
England
England
3
4
7
2
Kroatien
Kroatien
3
0
6
3
Ghana
Ghana
3
0
4
4
Panama
Panama
3
-4
0
K.o.-Phase
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