Die Übersicht zur WM-Quali
Machtlose Italiener, zitternde Ösis und ein Last-Minute-Schock

Die europäische WM-Qualifikation geht in die finale Phase: Noch bleiben den meisten Nationen zwei Spiele, um den Sprung an die Endrunde zu schaffen. Ein Team ist bereits fix dabei – und Italien weiter nicht zu beneiden.
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England ist das erste europäische Team, welches sich für die WM-Endrunde im kommenden Sommer qualifiziert.
Foto: The FA via Getty Images

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • England qualifiziert sich als erstes europäisches Team für die WM
  • Spannung in Gruppe H: Österreich, Bosnien und Rumänien im Dreikampf
  • England: 6 Spiele, 6 Siege, 18:0 Tore in der Qualifikation
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Gian-Andri BaumgartnerRedaktor Sport

Gruppe A: Deutschland rehabilitiert sich

Nach der Auftaktniederlage gegen die Slowakei hat sich Deutschland fangen können: Gegen Luxemburg und Nordirland setzte es standesgemässe Siege ab, wodurch Deutschland die Gruppe A nun anführt. Aufpassen muss die DFB-Elf trotzdem: Die Slowakei hat trotz Niederlage gegen Nordirland ebenfalls neun Punkte – das zu erwartende Duell um den Gruppensieg steigt am 17. November in Leipzig.

Gruppe B: Kosovo als letzter Schweiz-Verfolger

Die Schweiz hat in Slowenien zwar erstmals Punkte abgegeben, liegt aber nach wie vor auf Kurs für den Gruppensieg und die direkte WM-Quali. Einziger verbliebener Konkurrent ist der Kosovo, zu welchem die Schweiz am 18. November zum Abschluss der Kampagne reist. Mit einem Sieg gegen Schweden könnte die Schweiz mit drei Punkten Vorsprung und der deutlich besseren Tordifferenz aber bereits zuvor praktisch alles klar machen.

Gruppe C: Duell zwischen Dänemark und Schottland

Sowohl Dänemark als auch Schottland haben ihre Pflicht in diesem Zusammenzug erfüllt und grüssen punktgleich noch ungeschlagen von der Tabellenspitze. Beide Teams dürften dem Direktduell vom 18. November entgegenfiebern, wobei die Schotten dann Heimvorteil haben.

Gruppe D: Ukraine bleibt an Frankreich dran

Weil Frankreich in Island nicht über ein 2:2 herausgekommen ist, bleibt die Ukraine mit drei Punkten Rückstand auf Schlagdistanz mit dem WM-Finalisten von 2022. Für die Osteuropäer heisst es im Hinblick auf die Partie im Pariser Parc des Princes am 13. November aber: Verlieren verboten!

Gruppe E: Spanien makellos, aber noch nicht durch

Trotz bislang makelloser Kampagne mit zwölf Punkten aus vier Spielen ist Spanien noch nicht fix an der WM dabei. Der Grund dafür: Die Türkei, welche als erste Verfolgerin auf neun Punkte kommt und Spanien im Direktduell noch abfangen kann. Allerdings: Nach dem 0:6 im ersten Spiel gegen Spanien ist die Tordifferenz eine grosse Hypothek aus türkischer Sicht.

Gruppe F: Last-Minute-Schock für Portugal

Nach drei Siegen aus drei Spielen hätte Portugal das WM-Ticket mit einem weiteren Vollerfolg gegen Ungarn bereits lösen können, der Last-Minute-Ausgleich der Ungarn vermieste dieses Unterfangen aber. Wirklich aus der Ruhe bringen dürfte das die Portugiesen nicht: Der Vorsprung auf Rang 2 beträgt nach wie vor fünf Punkte. Spannender ist der Kampf um die Playoffs: Ungarn, Irland und Armenien sind nur durch zwei Punkte getrennt.

Gruppe G: Tordifferenz als Niederlande-Trumpf

Dank zwei deutlichen Siegen im Oktober bleibt die Niederlande auf WM-Kurs. Drei Punkte beträgt das Polster auf Polen, wo die «Elftal» am 14. November antritt. Ihr Trumpf: Eine gegenüber den Polen um 13 Tore bessere Tordifferenz, wodurch auch bei einer Niederlage die Chancen auf eine direkte WM-Teilnahme gut stünden – am letzten Spieltag kommt das abgeschlagene Litauen nach Amsterdam.

Gruppe H: Hochspannung nach Ösi-Niederlage

In der Gruppe H herrscht Hochspannung: Durch die Niederlage Österreichs gegen Rumänien ist Bosnien wieder bis auf zwei Punkte an die führende ÖFB-Elf herangerückt, wobei das direkte Aufeinandertreffen am 18. November ansteht. Bis dahin muss Bosnien aber noch das drittplatzierte und ebenfalls noch hoffende Rumänien im Direktduell auf Distanz halten – sonst droht gar das Verpassen der Playoffs.

Gruppe I: Italien trotz Siegesserie machtlos

Italien-Trainer Gennaro Gattuso ist derzeit nicht zu beneiden: Unter seiner Führung hat die «Squadra Azzurra» alle Partien gewonnen, doch das 0:3 zum Quali-Auftakt in Norwegen wiegt nach wie vor schwer. Wegen der deutlich schlechteren Tordifferenz gegenüber den Skandinaviern muss Italien neben einem Sieg im Direktduell am 16. November auf einen Ausrutscher des direkten Konkurrenten gegen Estland hoffen. Immerhin: Dank eines 3:0-Siegs gegen Israel ist die Qualifikation für die Playoffs auf sicher.

Gruppe J: Nordmazedonien überrascht weiter

Überraschungsteam Nordmazedonien sorgt weiter für Aufsehen: Zwar hat es die Tabellenführung an Belgien abgeben müssen, bleibt nach dem 0:0 in Gent aber auf Tuchfühlung mit den «Roten Teufeln». Bei einem Spiel mehr ist es aber auf einen belgischen Fehltritt gegen Kasachstan oder Liechtenstein angewiesen. Gleichzeitig droht Gefahr von hinten: Im Kampf um Rang 2 liegt Wales nur drei Punkte zurück und könnte mit einem Sieg im Direktduell noch vorbeiziehen.

Gruppe K: England schafft Qualifikation

Sechs Spiele, sechs Siege, 18:0 Tore – England hat sich nach einer makellosen Kampagne als erstes europäisches Team das WM-Ticket gesichert. Dahinter tobt ein Kampf um Rang 2, wobei Albanien mit einem Punkt Vorsprung auf Serbien im Vorteil ist. Ein Direktduell zwischen den beiden gibt es keines mehr.

Gruppe L: Inselstaat sorgt für Vorentscheidung

Weil Tschechien den Färöer-Inseln überraschend mit 1:2 unterlag, steht Kroatien mit einem Bein an der WM: Der WM-Dritte von 2022 braucht aus den beiden abschliessenden Partien gegen die Fähringer und Montenegro nur einen Punkt für die direkte Qualifikation. Für Tschechien stehen immerhin die Chancen auf die Playoffs gut: Dafür reicht ein Sieg gegen Fussballzwerg Gibraltar.

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WM 2026 Gruppe A
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Mexiko
Mexiko
0
0
0
2
Südafrika
Südafrika
0
0
0
3
Südkorea
Südkorea
0
0
0
4
Tschechien
Tschechien
0
0
0
Playoffs
Gruppe B
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Kanada
Kanada
0
0
0
2
Bosnien und Herzegowina
Bosnien und Herzegowina
0
0
0
3
Katar
Katar
0
0
0
4
Schweiz
Schweiz
0
0
0
Playoffs
Gruppe C
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Brasilien
Brasilien
0
0
0
2
Marokko
Marokko
0
0
0
3
Haiti
Haiti
0
0
0
4
Schottland
Schottland
0
0
0
Playoffs
Gruppe D
Mannschaft
SP
TD
PT
1
USA
USA
0
0
0
2
Paraguay
Paraguay
0
0
0
3
Australien
Australien
0
0
0
4
Türkei
Türkei
0
0
0
Playoffs
Gruppe E
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Deutschland
Deutschland
0
0
0
2
Curacao
Curacao
0
0
0
3
Elfenbeinküste
Elfenbeinküste
0
0
0
4
Ecuador
Ecuador
0
0
0
Playoffs
Gruppe F
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Niederlande
Niederlande
0
0
0
2
Japan
Japan
0
0
0
3
Schweden
Schweden
0
0
0
4
Tunesien
Tunesien
0
0
0
Playoffs
Gruppe G
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Belgien
Belgien
0
0
0
2
Ägypten
Ägypten
0
0
0
3
Iran
Iran
0
0
0
4
Neuseeland
Neuseeland
0
0
0
Playoffs
Gruppe H
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Spanien
Spanien
0
0
0
2
Kap Verde
Kap Verde
0
0
0
3
Saudi Arabien
Saudi Arabien
0
0
0
4
Uruguay
Uruguay
0
0
0
Playoffs
Gruppe I
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Frankreich
Frankreich
0
0
0
2
Senegal
Senegal
0
0
0
3
Irak
Irak
0
0
0
4
Norwegen
Norwegen
0
0
0
Playoffs
Gruppe J
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Argentinien
Argentinien
0
0
0
2
Algerien
Algerien
0
0
0
3
Österreich
Österreich
0
0
0
4
Jordanien
Jordanien
0
0
0
Playoffs
Gruppe K
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Portugal
Portugal
0
0
0
2
Demokratische Republik Kongo
Demokratische Republik Kongo
0
0
0
3
Usbekistan
Usbekistan
0
0
0
4
Kolumbien
Kolumbien
0
0
0
Playoffs
Gruppe L
Mannschaft
SP
TD
PT
1
England
England
0
0
0
2
Kroatien
Kroatien
0
0
0
3
Ghana
Ghana
0
0
0
4
Panama
Panama
0
0
0
Playoffs
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