«Eure Spieler wissen nicht, wie man bei dem Wetter spielt»
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Katar-Fans wittern Chance:«Eure Spieler wissen nicht, wie man bei dem Wetter spielt»

Die drei wichtigsten Köpfe im Team von Gegner Katar
Der Schweiz-Killer, der vom Rücktritt Zurückgetretene und der Startrainer

Die Namen der katarischen Spieler? Keine Chance! Keiner spielt in einer grossen Liga, alle in der heimischen Stars League. Und dennoch sind sie nicht wirklich Stars. Hier die Geschichte von zweien. Und vom Coach. Der ist ein Star.
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Auf die beiden müssen wir aufpassen: Hassan al-Haydos (l.) und Akram Afif jubeln nach einem Sieg mit ihrem Klub Al-Sadd.
Foto: IMAGO/SOPA Images

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Hassan al-Haydos (35) kehrt nach seinem Rücktritt 2024 ins katarische Team zurück
  • Trotz Roter Karte im Irland-Test bleibt er bei der WM spielberechtigt
  • Trainer Lopetegui führt Katar 2026 erstmals sportlich an eine WM-Endrunde
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Alain KunzReporter Fussball

Katar? Von rund dreissig Personen aus dem Schweizer Fussballbusiness konnte eine einzige einen einzigen Namen nennen. Jenen von Hassan al-Haydos (35), dem Captain. Rekordnationalspieler mit 184 Matches. Seinen ersten bestritt er im August 2008. Katar verlor 1:6 gegen den Iran. Nach dem 3:1-Sieg im Final des Asiencups trat er im März 2024 aus der Nationalmannschaft zurück. Doch Coach Julen Lopetegui holte ihn zurück. Im September letzten Jahres spielte er wieder in Bordeauxrot. «Ich habe gespürt, dass das Team mich in der Garderobe braucht. Auch weil ich die Erfahrung der WM 2022 mitbringe. Ich will den Jungen den nötigen Hunger vermitteln. Und das geht besser, wenn man es vorlebt, als mit Worten.» Welche Rolle wird der Mann, der in seinem Leben keinen anderen Klub gekannt hat als Al-Sadd, einnehmen? Schwierig abzuschätzen. In den beiden Tests gegen Irland und El Salvador spielte er vier und zwölf Minuten.

Trotz Rot für Tätlichkeit im Irland-Test: Al-Haydos darf spielen

Al-Haydos ist überzeugt, dass man ein besseres Katar sehen wird als dasjenige von 2022, das alle drei Spiele verloren hat: «Wir werden besser vorbereitet sein. Aber unsere Gruppe ist schwierig. Die Schweiz ist eines der besten Teams in Europa – ja, auf der ganzen Welt!» Im Testspiel in Irland flog al-Haydos, der durchaus als Hitzkopf bekannt ist, wegen einer Tätlichkeit vom Platz. Konsequenzen hat das nicht. Platzverweise in Testspielen werden nicht auf Endrunden übertragen. Auch wenn eine Tätlichkeit der Grund für Rot war.

Akram Afif und das Tor zu einer Schweizer Blamage

Der zweite einigermassen bekannte Spieler ist Akram Afif (29), Teamkollege des Captains. Wir kennen ihn deshalb, weil er uns im Herbst 2018 mit dem Gefühl einer Blamage in das entscheidende Spiel um den Nations-League-Gruppensieg gegen Belgien steigen liess: 0:1 in Lugano. Tor Afif, 86. Ein Tiefpunkt! Vier Tage später zeigte die Schweiz beim 5:2 gegen den damaligen Weltranglistenersten eine der besten Leistungen aller Zeiten und durfte am Final-Four-Turnier spielen. Müsste man fast sagen: Danke, Afif …?

Immerhin hat es Afif im Ausland versucht

Der Mann mit der gewaltigen Mähne spielte im Rahmen eines Studenten-Austauschprogramms bei Sevilla, später beim belgischen Zweitligisten Eupen. Doch seine Europakarriere, später bei Villarreal und Gijón, kam nie richtig in Schwung. So ging es 2018 zurück in die Heimat. Das Motto dort: fürstliche Entlöhnung, weniger sportlicher Schweiss. Immerhin: Er hat es versucht …

Julen Lopetegui und die verletzte Eitelkeit des Bosses

Die Bezeichnung Star verdient aber nur der Coach Julen Lopetegui (59). 149-mal stand der Baske in Spaniens höchster Spielklasse für Real Madrid, Logroñes, Barcelona und Rayo Vallecano zwischen den Pfosten und machte 1994 ein einziges Länderspiel. Als Coach wurde er mit der spanischen U19 und U21 Europameister. Nach zwei Jahren bei Porto übernahm er die Furia Roja, als Nachfolger des legendären Vicente del Bosque. Er qualifizierte das Team ohne Niederlage für die WM 2018. Am 12. Juni 2018 – das Team war bereits in Russland – wurde bekannt, dass Lopetegui bei Real Madrid unterschrieben hatte. Tags darauf wurde der in 20 Spielen ungeschlagene Coach entlassen und durch Fernando Hierro ersetzt. Was für eine skurrile Geschichte! Die Folge des verletzten Stolzes und der übermässigen Eitelkeit des damaligen Verbandschefs Luis Rubiales. Ach ja, derjenige mit dem Kuss-Skandal an der Frauen-EM 2023 … Doch schon im Oktober endete die Real-Story für Lopetegui, als er wegen Erfolglosigkeit gefeuert wurde.

Mehr als Fussball im Kopf

Nach den Stationen Sevilla, Wolverhampton Wanderers und West Ham United erlag er am 1. Mai 2025 dem Lockruf der Ölmillionen und übernahm Katar. Nun führt er das Team dank eines Erfolgs gegen die Vereinigten Arabischen Emirate erstmals sportlich an eine WM. Durchaus eine Sensation! Auf seiner modernen, inspirierenden Homepage sagt er: «Hello! Ich bin Julen Lopetegui, Fussballtrainer und derzeit Coach des katarischen Nationalteams. Fussball ist mein Weg, das Leben zu verstehen.» Weil er in einem Familienrestaurant aufgewachsen ist, engagiert er sich in einer baskischen Topprodukte-Restaurantkette und ist Botschafter der Special Olympics. Fussball ist nicht das Ende der Fahnenstange. Erfrischend!

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WM 2026 Gruppe A
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Mexiko
Mexiko
1
2
3
2
Südkorea
Südkorea
1
1
3
3
Tschechien
Tschechien
1
-1
0
4
Südafrika
Südafrika
1
-2
0
K.o.-Phase
Gruppe B
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Kanada
Kanada
1
0
1
2
Bosnien und Herzegowina
Bosnien und Herzegowina
1
0
1
3
Schweiz
Schweiz
0
0
0
4
Katar
Katar
0
0
0
K.o.-Phase
Gruppe C
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Brasilien
Brasilien
0
0
0
2
Marokko
Marokko
0
0
0
3
Haiti
Haiti
0
0
0
4
Schottland
Schottland
0
0
0
K.o.-Phase
Gruppe D
Mannschaft
SP
TD
PT
1
USA
USA
1
3
3
2
Türkei
Türkei
0
0
0
3
Australien
Australien
0
0
0
4
Paraguay
Paraguay
1
-3
0
K.o.-Phase
Gruppe E
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Deutschland
Deutschland
0
0
0
2
Curacao
Curacao
0
0
0
3
Elfenbeinküste
Elfenbeinküste
0
0
0
4
Ecuador
Ecuador
0
0
0
K.o.-Phase
Gruppe F
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Niederlande
Niederlande
0
0
0
2
Japan
Japan
0
0
0
3
Schweden
Schweden
0
0
0
4
Tunesien
Tunesien
0
0
0
K.o.-Phase
Gruppe G
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Belgien
Belgien
0
0
0
2
Ägypten
Ägypten
0
0
0
3
Iran
Iran
0
0
0
4
Neuseeland
Neuseeland
0
0
0
K.o.-Phase
Gruppe H
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Spanien
Spanien
0
0
0
2
Kap Verde
Kap Verde
0
0
0
3
Saudi Arabien
Saudi Arabien
0
0
0
4
Uruguay
Uruguay
0
0
0
K.o.-Phase
Gruppe I
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Frankreich
Frankreich
0
0
0
2
Senegal
Senegal
0
0
0
3
Irak
Irak
0
0
0
4
Norwegen
Norwegen
0
0
0
K.o.-Phase
Gruppe J
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Argentinien
Argentinien
0
0
0
2
Algerien
Algerien
0
0
0
3
Österreich
Österreich
0
0
0
4
Jordanien
Jordanien
0
0
0
K.o.-Phase
Gruppe K
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Portugal
Portugal
0
0
0
2
Demokratische Republik Kongo
Demokratische Republik Kongo
0
0
0
3
Usbekistan
Usbekistan
0
0
0
4
Kolumbien
Kolumbien
0
0
0
K.o.-Phase
Gruppe L
Mannschaft
SP
TD
PT
1
England
England
0
0
0
2
Kroatien
Kroatien
0
0
0
3
Ghana
Ghana
0
0
0
4
Panama
Panama
0
0
0
K.o.-Phase
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