«Es gibt nur etwas, das mir bei der Nati Sorgen macht»
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Dzemaili über die Gruppenphase:«Es gibt nur etwas, das mir bei der Nati Sorgen macht»

Blick-Experte Dzemaili analysiert die WM-Gruppenphase der Nati
«Gut möglich, dass der eine oder andere unzufrieden ist»

Die Nati hat die Gruppenphase überstanden. Dennoch gibt die Nichtberücksichtigung von Noah Okafor zu reden. Blick-Experte Blerim Dzemaili fordert Klarheit – und erklärt, weshalb er dem Sechzehntelfinal gelassen entgegenblickt.
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Blerim Dzemaili schaut voller Zuversicht auf die nächsten Nati-Aufgaben.
Foto: TOTO MARTI

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Dzemaili kritisiert Yakins Wechselpolitik bei der Nati während der WM
  • Okafor ohne Minuten nach starker Saison: Das sorgt für grosse Fragezeichen
  • Testspiel gegen Australien: Okafor wirkte fit, bleibt aber ohne Einsatz
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Carlo Emanuele FrezzaReporter Fussball

Die Nati steht im Sechzehntelfinal, die Stimmung ist entsprechend positiv. Ein Haar in der Suppe lässt sich trotzdem finden. Um was es geht? «Es kann sehr gut sein, dass jetzt der eine oder andere unzufrieden ist», meint Blick-Experte Blerim Dzemaili (40) in der neuesten Folge des Blick-Podcasts «FORZA!». 

Für die FCZ-Legende hat Murat Yakin (50) zu viele Wechsel vorgenommen. «Er möchte vielen Einsatzzeiten geben, um sie zufriedenzustellen. Ich habe aber fast Angst, dass es einen Bumerang-Effekt geben könnte. Etwa bei Fabian Rieder oder Dan Ndoye, die spielen und dann wieder nicht mehr. Oder auch bei Silvan Widmer. Bei ihm glaube ich sowieso, dass sein Selbstvertrauen einige Prozent heruntergefallen ist.»

Ein anderer, der mit seinen Einsatzzeiten kaum zufrieden sein dürfte, ist Noah Okafor (26). Noch hat der Leeds-Star keine einzige Minute auf dem Platz gestanden. Das sorgt für Fragezeichen. Auch Dzemaili kann die Situation nicht nachvollziehen. «Jetzt, wo Okafor nach seiner starken Saison wieder dabei ist und die Probleme mit Murat Yakin geklärt sind, verstehe ich nicht, weshalb er bislang überhaupt keine Rolle spielt.»

Dzemaili nimmt deshalb auch den Nati-Coach in die Pflicht. «Murat muss in den nächsten Tagen sehr gute Gespräche führen», betont er. Schliesslich habe Yakin selbst erklärt, dass er mit Okafor gesprochen und ihm versichert habe, seine Chance werde kommen. «Doch irgendwann reichen Worte allein nicht mehr. Wenn du als Spieler immer wieder hörst, dass deine Chance kommt, du aber nie etwas zurückbekommst in Form von Einsatzzeit, leidet irgendwann auch die Glaubwürdigkeit.»

«Ist Okafor überhaupt fit?»

Gleichzeitig zeigt Dzemaili Verständnis für die Situation des Trainers. «An einer WM kannst du nicht experimentieren. Jetzt müssen die besten Spieler auf dem Platz stehen.» Weil er Okafor aber grundsätzlich zu den Leistungsträgern zählt, bleibt für ihn eine zentrale Frage offen: «Ist Noah Okafor überhaupt zu 100 Prozent fit?»

Falls das nicht der Fall sei, verstehe er die Kadernomination allerdings nicht, so Dzemaili. «Warum nehme ich ihn dann überhaupt mit? Für ein Turnier, das nur wenige Wochen dauert, ergibt das wenig Sinn.» Im letzten Test vor der WM gegen Australien habe Okafor jedenfalls weder angeschlagen noch körperlich im Rückstand gewirkt. «Im Gegenteil: Er hatte sofort Einfluss aufs Spiel. Deshalb muss es einen anderen Grund geben, weshalb er bislang praktisch keine Rolle spielt. Welcher das ist, wissen wir allerdings nicht.»

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Dzemaili über den nächsten Gegner

Gut möglich, dass im Okafor-Dilemma bis zum nächsten Spiel in einer Woche mehr Klarheit herrschen wird. Gegen wen die Nati dann antreten wird, ist allerdings noch offen. Derzeit deutet vieles auf ein Duell mit Algerien oder Österreich hin. «Bei beiden Mannschaften mache ich mir keine grossen Sorgen», sagt Dzemaili.

Weder Algerien noch Österreich hätten ihn bislang restlos überzeugt. «Die Schweiz wäre gegen beide Teams Favorit.» Einen leichten Wunschgegner hat der ehemalige Nati-Spieler dennoch. «Ein Spiel gegen Algerien hätte schon seinen Reiz. Es würde zum Wiedersehen mit Vladimir Petkovic kommen. Das wäre eine schöne Geschichte. Und ich bin überzeugt, dass er rund um die Partie einige Interviews geben müsste – was er bekanntlich sehr gerne macht», sagt Dzemaili mit einem Augenzwinkern.

Dzemaili ist voller Zuversicht

Erst bei einem möglichen Achtelfinal gegen Portugal oder Kolumbien würde die Aufgabe deutlich anspruchsvoller werden. «Dann sprechen wir von einem ganz anderen Kaliber. Das wäre der erste echte Brocken an diesem Turnier.»

Trotzdem blickt Dzemaili der K.o.-Phase mit viel Zuversicht entgegen. «Jetzt beginnt das Turnier erst richtig», sagt er voller Vorfreude. Entscheidend werde nun vor allem der Zusammenhalt innerhalb der Mannschaft. «Yakin muss das Team in den kommenden Tagen als Einheit formen. Dafür braucht es die richtige Balance zwischen Training und Erholung.»

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WM 2026 Gruppe A
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Mexiko
Mexiko
3
6
9
2
Südafrika
Südafrika
3
-1
4
3
Südkorea
Südkorea
3
-1
3
4
Tschechien
Tschechien
3
-4
1
K.o.-Phase
Gruppe B
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Schweiz
Schweiz
3
4
7
2
Kanada
Kanada
3
5
4
3
Bosnien und Herzegowina
Bosnien und Herzegowina
3
-1
4
4
Katar
Katar
3
-8
1
K.o.-Phase
Gruppe C
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Brasilien
Brasilien
3
6
7
2
Marokko
Marokko
3
3
7
3
Schottland
Schottland
3
-3
3
4
Haiti
Haiti
3
-6
0
K.o.-Phase
Gruppe D
Mannschaft
SP
TD
PT
1
USA
USA
2
5
6
2
Australien
Australien
2
0
3
3
Paraguay
Paraguay
2
-2
3
4
Türkei
Türkei
2
-3
0
K.o.-Phase
Gruppe E
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Deutschland
Deutschland
2
7
6
2
Elfenbeinküste
Elfenbeinküste
2
0
3
3
Ecuador
Ecuador
2
-1
1
4
Curacao
Curacao
2
-6
1
K.o.-Phase
Gruppe F
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Niederlande
Niederlande
2
4
4
2
Japan
Japan
2
4
4
3
Schweden
Schweden
2
0
3
4
Tunesien
Tunesien
2
-8
0
K.o.-Phase
Gruppe G
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Ägypten
Ägypten
2
2
4
2
Iran
Iran
2
0
2
3
Belgien
Belgien
2
0
2
4
Neuseeland
Neuseeland
2
-2
1
K.o.-Phase
Gruppe H
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Spanien
Spanien
2
4
4
2
Uruguay
Uruguay
2
0
2
3
Kap Verde
Kap Verde
2
0
2
4
Saudi Arabien
Saudi Arabien
2
-4
1
K.o.-Phase
Gruppe I
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Frankreich
Frankreich
2
5
6
2
Norwegen
Norwegen
2
4
6
3
Senegal
Senegal
2
-3
0
4
Irak
Irak
2
-6
0
K.o.-Phase
Gruppe J
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Argentinien
Argentinien
2
5
6
2
Österreich
Österreich
2
0
3
3
Algerien
Algerien
2
-2
3
4
Jordanien
Jordanien
2
-3
0
K.o.-Phase
Gruppe K
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Kolumbien
Kolumbien
2
3
6
2
Portugal
Portugal
2
5
4
3
Demokratische Republik Kongo
Demokratische Republik Kongo
2
-1
1
4
Usbekistan
Usbekistan
2
-7
0
K.o.-Phase
Gruppe L
Mannschaft
SP
TD
PT
1
England
England
2
2
4
2
Ghana
Ghana
2
1
4
3
Kroatien
Kroatien
2
-1
3
4
Panama
Panama
2
-2
0
K.o.-Phase
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