«Der vierte Offizielle kam zu mir»
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Yakin über Shirt-Wechsel:«Der vierte Offizielle kam zu mir»

Trotz T-Shirt von Star-Trainer
Yakin trägt sein Shirt, ist aber noch nicht in Guardiola-Form

Murat Yakin und die Nati haben mit dem Gruppensieg ihren Job erfüllt. Doch auch gegen Kanada war noch nicht alles perfekt. Wie gegen Katar funktionierten die Wechsel nicht. Nur mit Glück kassierte die Schweiz nicht den späten Ausgleich.
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Das Yakin-Shirt gibt nach der Partie zu reden.
Foto: TOTO MARTI

Murat Yakin ist immer wieder für eine Überraschung gut. Die erste präsentiert er gestern Mittwoch eine gute Stunde vor dem Spiel gegen Kanada mit seiner Aufstellung, nimmt er doch im Vergleich zum Bosnien-Sieg vier Wechsel in der Startaufstellung vor. Für die zweite ist der Nati-Coach bei Spielbeginn selbst besorgt, als er plötzlich in neuem Look an der Seitenlinie erscheint: ein dunkles T-Shirt mit einem grossen «P» auf der Brust – ein Modell aus der Puma-Kollektion zu Ehren des zehnjährigen Jubiläums von Pep Guardiola bei Manchester City. Ein paar Minuten zuvor hatte Yakin aber noch die weisse Version davon getragen. 

«Ich musste wechseln, weil Kanada in Weiss spielte und ich die Schiedsrichter angeblich irritiert habe», so der Nati-Coach nach dem Spiel. Danach setzt er zu einer Lobeshymne auf Guardiola an. «Ich bin ein Riesenfan von Pep», so Yakin. «Seine Teams spielen sehr erfrischend. Er ist taktisch sehr clever und bereitet seine Spieler extrem gut vor. Ich schaue seinen Mannschaften immer gerne zu.»

Okafor wieder ohne Einsatz

Mit seiner überraschenden Aufstellung lässt Yakin im Vancouver Stadium zumindest ein paar Pep-Vibes versprühen. Bei den Wechseln nach der Pause hat er und sein Staff aber erneut ein weniger gutes Händchen. Kaum bringt Yakin nach der Trinkpause in der zweiten Halbzeit Silvan Widmer und Michel Aebischer, fällt der Anschlusstreffer der Kanadier. Während die Einwechslung des unter der Woche leicht angeschlagenen Dan Ndoye für Ruben Vargas nachvollziehbar ist, sorgt die Hereinnahme von Cedric Itten und Christian Fassnacht in der 85. Minute bei manchem Fan und Experten für Stirnrunzeln.

«Ich habe in der Schlussphase auf Erfahrung gesetzt», gibt Yakin nach dem Spiel als Erklärung ab. Er hätte gerne Noah Okafor für ein paar Minuten gebracht, aber aufgrund der kanadischen Druckwellen habe er sich anders entschieden. «Wir mussten im Kollektiv solidarisch verteidigen.» Dies gelingt der Nati aber nur bedingt. Immerhin: Im Gegensatz zum Startspiel gegen Katar (1:1), als der Nati-Coach kurz vor Schluss die erfahrenen Ricardo Rodriguez und Remo Freuler vom Feld genommen hat, kassiert die Nati dieses Mal in den Schlussminuten nicht mehr den Ausgleich – wenn auch nur mit Glück.

Einmal mehr geliefert

So steht Yakin am Ende als Sieger da. «Wir haben wieder einmal geliefert», findet der Nati-Trainer mit einem leichten Anflug von Stolz. «Denn nach dem Startspiel war der Druck schon immens hoch, weil wir gewinnen mussten.» Nun gelte es, einmal durchzuschnaufen und die richtigen Schlüsse im Hinblick auf das erste K.o.-Spiel in einer Woche zu ziehen. «Vielleicht hat bis dann unser Sponsor noch die Möglichkeit, ein Shirt mit einem M auf der Brust zu entwerfen», sagt Medienchef Adrian Arnold zum Abschluss der Medienkonferenz mit einem Lachen. Ein solches muss sich Yakin an dieser WM aber erst noch verdienen.

Noch näher dran an der Schweizer Nati

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WM 2026 Gruppe A
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Mexiko
Mexiko
3
6
9
2
Südafrika
Südafrika
3
-1
4
3
Südkorea
Südkorea
3
-1
3
4
Tschechien
Tschechien
3
-4
1
K.o.-Phase
Gruppe B
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Schweiz
Schweiz
3
4
7
2
Kanada
Kanada
3
5
4
3
Bosnien und Herzegowina
Bosnien und Herzegowina
3
-1
4
4
Katar
Katar
3
-8
1
K.o.-Phase
Gruppe C
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Brasilien
Brasilien
3
6
7
2
Marokko
Marokko
3
3
7
3
Schottland
Schottland
3
-3
3
4
Haiti
Haiti
3
-6
0
K.o.-Phase
Gruppe D
Mannschaft
SP
TD
PT
1
USA
USA
2
5
6
2
Australien
Australien
2
0
3
3
Paraguay
Paraguay
2
-2
3
4
Türkei
Türkei
2
-3
0
K.o.-Phase
Gruppe E
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Deutschland
Deutschland
2
7
6
2
Elfenbeinküste
Elfenbeinküste
2
0
3
3
Ecuador
Ecuador
2
-1
1
4
Curacao
Curacao
2
-6
1
K.o.-Phase
Gruppe F
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Niederlande
Niederlande
2
4
4
2
Japan
Japan
2
4
4
3
Schweden
Schweden
2
0
3
4
Tunesien
Tunesien
2
-8
0
K.o.-Phase
Gruppe G
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Ägypten
Ägypten
2
2
4
2
Iran
Iran
2
0
2
3
Belgien
Belgien
2
0
2
4
Neuseeland
Neuseeland
2
-2
1
K.o.-Phase
Gruppe H
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Spanien
Spanien
2
4
4
2
Uruguay
Uruguay
2
0
2
3
Kap Verde
Kap Verde
2
0
2
4
Saudi Arabien
Saudi Arabien
2
-4
1
K.o.-Phase
Gruppe I
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Frankreich
Frankreich
2
5
6
2
Norwegen
Norwegen
2
4
6
3
Senegal
Senegal
2
-3
0
4
Irak
Irak
2
-6
0
K.o.-Phase
Gruppe J
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Argentinien
Argentinien
2
5
6
2
Österreich
Österreich
2
0
3
3
Algerien
Algerien
2
-2
3
4
Jordanien
Jordanien
2
-3
0
K.o.-Phase
Gruppe K
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Kolumbien
Kolumbien
2
3
6
2
Portugal
Portugal
2
5
4
3
Demokratische Republik Kongo
Demokratische Republik Kongo
2
-1
1
4
Usbekistan
Usbekistan
2
-7
0
K.o.-Phase
Gruppe L
Mannschaft
SP
TD
PT
1
England
England
2
2
4
2
Ghana
Ghana
2
1
4
3
Kroatien
Kroatien
2
-1
3
4
Panama
Panama
2
-2
0
K.o.-Phase
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