Schiri sorgt mit Handgeste für Diskussionen
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Diese Szene gibt zu reden:Schiri sorgt mit Handgeste für Diskussionen

Bei Live-Übertragung
Macht WM-Schiri hier eine rassistische Geste in die Kamera?

Vor der Partie zwischen Deutschland und Curaçao zeigt VAR-Assistent Shaun Evans ein Symbol in die Kamera. Weil es sich dabei um eine rechtsradikale Geste handeln könnte, ist das Aufsehen im Anschluss gross.
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VAR-Assistent Shaun Evans steht wegen einer Handgeste im Mittelpunkt.
Foto: FIFA via Getty Images

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • VAR-Assistent Shaun Evans sorgte beim WM-Auftakt Deutschland-Curaçao (7:1) für Aufregung
  • Handgeste von Evans wurde als mögliches «White Power»-Symbol interpretiert
  • FARE fordert Ausschluss; Fifa reagiert bislang nicht auf Vorfall vom 14. Juni
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Julian SigristRedaktor Sport

Normalerweise sind die Assistenten des VAR nicht diejenigen, die bei Fussballspielen im Mittelpunkt stehen. Und doch sorgt beim WM-Auftakt der Deutschen gegen Curaçao (7:1) Shaun Evans für ordentlich Aufsehen.

Beim Blick in den Video-Raum kurz vor Spielbeginn sitzen Videoschiri Hamza El Fario und der zweite Assistent Nicolas Gallo wie gewöhnlich vor dem Bildschirm, während Evans stehend in die Kamera lächelt und dabei mit einer Handgeste auffällt. Aus Zeigefinger und Daumen formt er einen Kreis, die übrigen Finger sind ausgestreckt.

Und auch wenn die Geste traditionell bloss für «alles okay» steht, ist die Aufregung im Anschluss gross. Auf dem Kopf stehend kann sie nämlich auch als Symbol für «White Power» – also die angebliche Überlegenheit und Forderung nach Vorherrschaft der weissen Menschen – interpretiert werden. Die drei ausgestreckten Finger bilden dabei ein «W» und zusammen mit Daumen und Zeigefinger ein «P».

Meinungen sind gespalten

In den sozialen Medien ist die Diskussion im Anschluss gross. «Der Typ links zeigt das White-Power-Zeichen. Was macht ihr dagegen, Fifa?», schreibt ein User auf X. «Normalerweise poste ich keine kontroversen Dinge, aber das ist inakzeptabel», heisst es von einem anderen. Ein weiterer User findet die Szene einfach nur «seltsam».

Gleichzeitig gibt es viele Leute, die den Australier verteidigen. «Ich glaube, Shaun war sich vielleicht nicht ganz bewusst, wie diese Geste von Amerikanern missverstanden werden könnte», schreibt jemand. Und auch auf das weit verbreitete «Circle Game», bei dem man seinem Gegenüber einen Schlag auf den Oberarm verpassen kann, sollte dieser in das durch Daumen und Zeigefinger geformte Loch schauen, wird verwiesen.

«Sollte bei dieser WM keine Rolle mehr spielen»

Ernster wird die Situation von der FARE-Organisation, die sich gegen Diskriminierung im europäischen Fussball einsetzt, gesehen. In einem am Sonntagabend veröffentlichten Statement heisst es: «Nach Einschätzung unserer Experten ähnelt die Geste eindeutig einem auf den Kopf gestellten Okay-Zeichen, das in rechtsextremen Kreisen weltweit als Symbol für ‹White Power› verwendet wird.

Dass ein Schiedsrichter dieses Symbol bei einem internationalen Fussballturnier verwende, während er weiss, dass gerade die Kameras auf ihn gerichtet sind, könne nur bedeuten, dass er absichtlich ein «rechtsextremes Neonazi-Symbol» zeige. «Dieser Offizielle sollte bei dieser Weltmeisterschaft ganz klar keine weitere Rolle mehr spielen.»

Die Menschenrechtsorganisation ADL warnt derweil auf ihrer Website: «Aufgrund der traditionellen Bedeutung der Geste sowie anderer Verwendungsweisen, die nichts mit weisser Vorherrschaft zu tun haben, muss besonders darauf geachtet werden, keine voreiligen Schlüsse über die Absicht einer Person zu ziehen, die diese Geste verwendet hat.»

Bei der Fifa hat man ebenfalls Kenntnis von dem Vorfall. Man will sich auf Anfrage von «The Athletic» aber nicht genauer dazu äussern.

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WM 2026 Gruppe A
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Mexiko
Mexiko
1
2
3
2
Südkorea
Südkorea
1
1
3
3
Tschechien
Tschechien
1
-1
0
4
Südafrika
Südafrika
1
-2
0
K.o.-Phase
Gruppe B
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Schweiz
Schweiz
1
0
1
2
Kanada
Kanada
1
0
1
3
Katar
Katar
1
0
1
4
Bosnien und Herzegowina
Bosnien und Herzegowina
1
0
1
K.o.-Phase
Gruppe C
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Schottland
Schottland
1
1
3
2
Marokko
Marokko
1
0
1
3
Brasilien
Brasilien
1
0
1
4
Haiti
Haiti
1
-1
0
K.o.-Phase
Gruppe D
Mannschaft
SP
TD
PT
1
USA
USA
1
3
3
2
Australien
Australien
1
2
3
3
Türkei
Türkei
1
-2
0
4
Paraguay
Paraguay
1
-3
0
K.o.-Phase
Gruppe E
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Deutschland
Deutschland
1
6
3
2
Elfenbeinküste
Elfenbeinküste
1
1
3
3
Ecuador
Ecuador
1
-1
0
4
Curacao
Curacao
1
-6
0
K.o.-Phase
Gruppe F
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Schweden
Schweden
1
4
3
2
Japan
Japan
1
0
1
3
Niederlande
Niederlande
1
0
1
4
Tunesien
Tunesien
1
-4
0
K.o.-Phase
Gruppe G
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Belgien
Belgien
0
0
0
2
Ägypten
Ägypten
0
0
0
3
Iran
Iran
0
0
0
4
Neuseeland
Neuseeland
0
0
0
K.o.-Phase
Gruppe H
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Spanien
Spanien
0
0
0
2
Kap Verde
Kap Verde
0
0
0
3
Saudi Arabien
Saudi Arabien
0
0
0
4
Uruguay
Uruguay
0
0
0
K.o.-Phase
Gruppe I
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Frankreich
Frankreich
0
0
0
2
Senegal
Senegal
0
0
0
3
Irak
Irak
0
0
0
4
Norwegen
Norwegen
0
0
0
K.o.-Phase
Gruppe J
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Argentinien
Argentinien
0
0
0
2
Algerien
Algerien
0
0
0
3
Österreich
Österreich
0
0
0
4
Jordanien
Jordanien
0
0
0
K.o.-Phase
Gruppe K
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Portugal
Portugal
0
0
0
2
Demokratische Republik Kongo
Demokratische Republik Kongo
0
0
0
3
Usbekistan
Usbekistan
0
0
0
4
Kolumbien
Kolumbien
0
0
0
K.o.-Phase
Gruppe L
Mannschaft
SP
TD
PT
1
England
England
0
0
0
2
Kroatien
Kroatien
0
0
0
3
Ghana
Ghana
0
0
0
4
Panama
Panama
0
0
0
K.o.-Phase
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