Darum gehts
- Die Schweizer Nati kämpft in Kansas City mit extremer Hitze
- Argentinien trainiert seit 31. Mai in Kansas City und profitiert
- Messi traf im Arrowhead Stadium bereits dreimal gegen Algerien
Spätestens wenn man in Kansas City den Flughafen verlässt, merkt man es: Hier herrschen ganz andere klimatische Bedingungen, als es die Schweizer Nati bisher gewohnt ist. Temperaturen konstant über 30 Grad und eine hohe Luftfeuchtigkeit.
Für Freitag und Samstag könnte es zudem zu einzelnen starken Gewittern kommen. Der nationale Wetterservice hat in den vergangenen Wochen gleich mehrmals vor extremer Hitze und teils gesundheitsgefährdender Luftfeuchtigkeit in dieser Region gewarnt.
Die Schweizer Nati hatte einen heissen Mittag in Santa Clara, als das erste Gruppenspiel gegen Katar angepfiffen wurde. Doch abgesehen von dieser Erfahrung profitierte das Schweizer Team bisher von milden bis warmen Temperaturen an der Westküste. Rubén Vargas erklärte zu Beginn der Pressekonferenz vor dem Kolumbien-Spiel in Vancouver gar, dass er es draussen gerade etwas kalt finde.
Argentinien hatte das Basecamp in Kansas City
Seit Mittwoch ist das Schweizer Team nun in Kansas City, um sich auf den Viertelfinal gegen Titelverteidiger Argentinien vorzubereiten. Ob die vier Tage reichen, um sich richtig akklimatisieren zu können?
Beim Gegner aus Argentinien ist das ganz anders – und könnte zum Vorteil für Superstar Lionel Messi und Co. werden. Denn die Argentinier sind die Hitze im Bundesstaat Missouri seit Wochen gewohnt. Seit dem 31. Mai hat der Titelverteidiger von 2022 in Kansas City sein Basecamp aufgeschlagen und verbrachte die komplette Gruppenphase hier. Übernachtet wird im Viersternehotel Origini, trainiert auf dem Campus des MLS-Klubs Sporting Kansas City. Auch mit dem Spielort Arrowhead Stadium ist Argentinien bestens vertraut. Lionel Messi erzielte in diesem Stadion zum Auftakt des Turniers einen Hattrick gegen Algerien.
Eine Nation, die seit Wochen auch von klimatischen Herausforderungen begleitet wird und im Viertelfinal steht, ist England. Trainer Thomas Tuchel sagte bereits vor dem Start des Turniers: «Wir sind solche Hitze und diese hohe Luftfeuchtigkeit nicht gewohnt. Diese Weltmeisterschaft wird uns vor viele Herausforderungen stellen. Die Hitze ist eine davon, aber wir haben uns bereits darauf vorbereitet.» Bleibt zu hoffen, dass man auch im Schweizer Camp darauf vorbereitet ist.
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