Traumtor bricht Basel in der Nachspielzeit das Genick
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Wo sind die Skorerqualitäten hin?
Shaqiri hat unter Lichtsteiner seine Magie verloren

Unter Fabio Celestini und Ludovic Magnin war Xherdan Shaqiri ein Unterschiedsspieler, unter Stephan Lichtsteiner gelingt dem Zauberwürfel nicht mehr allzu viel Entscheidendes. So wie der ganzen Offensive der Basler.
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Stephan Lichtsteiner startet mit nur vier Torschüssen aus den ersten beiden Spielen in die neue Saison.
Foto: Freshfocus

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Xherdan Shaqiri trifft nach Heimpleite gegen Lausanne auf Ex-Teamkollegen Gilles Yapi
  • Unter Trainer Lichtsteiner erst 2 Skorerpunkte in 17 Spielen erzielt
  • FC Basel-Offensive: Nur 4 Torschüsse in 180 Minuten gegen Servette und Lausanne
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Stefan KreisReporter Fussball

Kurz nach Abpfiff hat Xherdan Shaqiri trotz Heimpleite gegen Lausanne sein berühmtes Lächeln wiedergefunden. Weil er in den Katakomben einen alten Bekannten trifft: Gilles Yapi. Mit dem Ivorer wurde Shaq Mitte der Nullerjahre zweimal Meister. Entsprechend herzlich ist die Begrüssung mit dem 44-Jährigen, der mittlerweile bei Lausanne-Sport arbeitet.

Sekunden später steht Shaqiri vor den wartenden Journalisten und wird als Erstes gefragt, warum er den Freistoss in der 6. Minute nicht selbst geschossen und den Ball stattdessen Zan Celar überlassen habe. «Das war im Vorfeld mit dem Trainer so abgesprochen und auch so trainiert», antwortet der 125-fache Schweizer Nationalspieler. Der stehende Ball sei für ihn etwas zu weit links gewesen. «Darum habe ich Celar gefragt, ob er sich gut fühlt. Und ich war überrascht, wie gut er den Ball geschossen hat.»

Lichtsteiner: «Wollten Variationen»

In der zweiten Halbzeit ists dann Leo Leroy, der den Eckball von der linken Seite tritt. Und nicht Standard-Magier Shaqiri. «Wir wollten Variationen drin haben, damit wir nicht immer das Gleiche machen. Lausanne hat sehr grosse Spieler, weshalb bei uns unterschiedliche Schützen die ruhenden Bälle reinbringen sollten», begründet Coach Stephan Lichtsteiner die Entscheidung.

Gefährlich wird es aber nur nach Shaqiri-Eckbällen. So auch in der 76. Minute, als Celar per Kopf für den ersten Torabschluss des gesamten Spiels sorgt. Hätte der Slowene getroffen, es wäre der erst dritte Skorerpunkt von Shaqiri unter Stephan Lichtsteiner gewesen. In 17 Spielen. Zuvor waren es in 32 Spielen unter Ludovic Magnin deren 27. In der Double-Saison vor zwei Jahren unter Fabio Celestini brillierte der Routinier gar mit 43 Skorerpunkten in 39 Spielen.

Von solchen Zahlen ist Shaqiri aktuell weit entfernt. So wie die komplette Offensive der Basler, die in mehr als 180 Minuten gegen Servette und Lausanne nur vier Torschüsse zustande bringt. Und bloss einen Penaltytreffer. Den verwandelt Celar gegen Servette zum Sieg. Shaqiri steht zu jenem Zeitpunkt nicht mehr auf dem Platz. Er wird nach 68 Minuten ausgewechselt. Gegen Lausanne darf er immerhin 77 Minuten auf dem Rasen stehen.

Eine Viertelstunde zuvor hatten sich Lichtsteiner und Shaqiri noch ein kleines Wortgefecht an der Seitenlinie geliefert. Worum gings? «Ich hatte nicht genau verstanden, was er gemeint hatte, als er zuvor etwas zu mir sagte. Doch es gehört im Fussball dazu und ist normal, dass man reden muss, sich in der Lautstärke eines Spiels jedoch auch mal nicht versteht», so der zweifache Champions-League-Sieger.

Lichtsteiner unter Zugzwang

Bei der Nationalmannschaft spielte das Duo jahrelang gemeinsam auf der rechten Seite und schrieb Schweizer Fussballgeschichte. Im Joggeli sind Lichtsteiner und Shaqiri aktuell weit davon entfernt. Erstgenannter steht nach bloss vier Torschüssen in den ersten beiden Spielen am nächsten Sonntag gegen Thun schon unter Zugzwang. Trotz Vertrag bis Juni 2029.

Shaqs Kontrakt läuft im nächsten Sommer aus. Gedanken um seine Zukunft macht sich der bald 35-Jährige nicht: «Ich bin diesbezüglich im Moment sehr relaxt. Ich habe noch ein Jahr Vertrag und bin mit dem FC Basel stets im Austausch.»

Sagts und verschwindet in der Garderobe, um seinem Kumpel Gilles Yapi das FCB-Trikot mit seiner Nummer 10 zu überreichen.

Brack Super League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
BSC Young Boys
BSC Young Boys
2
8
6
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
1:1
2
1
4
3
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
2
1
4
4
FC Lugano
FC Lugano
1
1
3
5
FC Zürich
FC Zürich
2
0
3
6
FC Basel
FC Basel
2
0
3
7
FC Thun
FC Thun
2
-4
3
8
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
1
0
1
9
FC Vaduz
FC Vaduz
1:1
2
-1
1
10
FC Sion
FC Sion
1
-2
0
11
FC Luzern
FC Luzern
1
-2
0
11
Servette FC
Servette FC
2
-2
0
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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