«Müssen uns Gedanken machen, was wir heute geboten haben»
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Abrashi nach nächster Ohrfeige:«Müssen uns Gedanken machen, was wir heute geboten haben»

«Wir haben alle zusammen versagt»
Abrashi spricht nach Luzern-Klatsche Klartext

GC kassiert gegen Luzern die nächste Pleite und geht mit zehn Gegentoren aus zwei Spielen in die Länderspielpause. Captain Amir Abrashi ist ratlos – und fordert von allen eine schonungslose Selbstkritik.
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Amir Abrashi kann es fast nicht glauben.
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • GC verliert zwei Spiele in Folge mit zehn Gegentoren, Abrashi ratlos
  • Captain fordert Selbstkritik und kündigt längere Videoanalyse mit Trainer Zeidler an
  • In 180 Minuten kassierte GC zehn Gegentore, Defensive besonders gefordert
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Carlo Emanuele FrezzaReporter Fussball

Mit einem schlechteren Gefühl als GC kann man sich wohl kaum in die Länderspielpause verabschieden. Das gibt Captain Amir Abrashi (36) auch unumwunden zu. «Es fühlt sich gar nicht gut an. Richtig schlecht sogar. Es geht eigentlich gar nicht schlechter.» Kein Wunder nach zwei Niederlagen in Folge mit zehn (!) Gegentoren.

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Abrashi ist nach der 1:5-Klatsche gegen Luzern richtig bedient. Noch bevor ihm in der Mixed Zone die erste Frage gestellt wird, sagt er: «Ich habe keine Argumente.» Der Captain ist ratlos. Sein Blick? Leer. Ausgerechnet Abrashi, der sonst immer etwas zu sagen hat. Dass selbst er keine Erklärungen findet, sagt bereits einiges aus. Auf dem GC-Campus sollten deshalb bereits jetzt die ersten Alarmglocken schrillen.

Abrashi redet nicht um den heissen Brei

«Jeder Einzelne muss sich hinterfragen, was er heute geboten hat. Wir haben alle zusammen versagt. Wer nicht selbstkritisch ist, hat hier nichts zu suchen», spricht Abrashi Klartext. Auf einzelne Mitspieler will er dabei ebenso wenig zielen wie auf Trainer Peter Zeidler (64).

Was erwartet Abrashi nun vom deutschen Coach? «Er wird morgen eine Videoanalyse machen, die bestimmt länger geht. Gewisse Sachen müssen da angesprochen werden», sagt er deutlich. Zeidler ist ähnlich konsterniert wie sein Captain. Auch das: kein gutes Zeichen für die Hoppers.

«Wir werden besser sein»

Trotzdem versucht auch der Trainer, in der dunkelsten Stunde etwas Positives zu sehen. «Wir werden in den kommenden drei Wochen fleissig trainieren. Das kann ich versprechen. Es beginnt schon morgen, und dann werden wir in drei Wochen besser sein. Ob das reicht, um gegen YB zu gewinnen, ist eine andere Frage. Aber wir werden besser sein. Und wir müssen natürlich auch besser werden.»

Und das gilt vor allem für die Defensive. Doch dafür sind längst nicht nur die Abwehrspieler verantwortlich. Wer in 180 Minuten zehn Gegentore kassiert, bei dem stimmt vieles nicht. Die gesamte Mannschaft muss gegen den Ball mitarbeiten. Genau das fehlte gegen Sion und auch am Samstag in Luzern. Sinnbildlich dafür steht auch der Auftritt von Giotto Morandi (27), der nach 45 Minuten ausgewechselt wurde.

In den kommenden drei Wochen gibt es auf dem GC-Campus also einiges aufzuarbeiten. Viel zu bereden – und noch mehr zu verändern.

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Brack Super League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
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1
FC Lugano
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8
16
22
2
BSC Young Boys
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9
13
19
3
FC Sion
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9
9
19
4
FC Basel
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8
2
13
5
FC Luzern
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12
6
FC Zürich
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9
-6
11
7
Servette FC
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9
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10
8
FC St. Gallen
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-11
8
10
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8
-9
7
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