«Müssen uns Gedanken machen, was wir heute geboten haben»
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Abrashi nach nächster Ohrfeige:«Müssen uns Gedanken machen, was wir heute geboten haben»

«Für mich heissts: Klappe halten»
Der GC-Albtraum wird für Zeidler immer schlimmer

Nach zehn Gegentoren in zwei Spielen will Peter Zeidler (64) erst nichts sagen, tut es dann aber doch. Captain Amir Abrashi ist derweil sprachlos.
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Finstere Miene bei GC-Trainer Peter Zeidler.
Foto: Martin Meienberger/freshfocus

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • GC verliert erneut hoch: 1:5 gegen Luzern nach 2:5 gegen Sion
  • Schon 24 Gegentore in neun Spielen, Defensive als grosses Problem
  • Bisher holte man einen Punkt weniger wie vor einem Jahr nach neun Spielen
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Carlo Emanuele FrezzaReporter Fussball

Schon wieder kassiert GC fünf Ohrfeigen. Am Dienstag waren es bereits fünf gegen Sion, nun folgt die nächste Klatsche. Macht zehn Gegentore in vier Tagen. Schlimmer geht es kaum für Peter Zeidler (64) und Co.

Die Hoppers sind die Schiessbude der Liga. Selbst Captain Amir Abrashi (36) ist sprachlos. «So, wie wir heute verteidigt haben, kannst du in der Super League nicht verteidigen.» Zeidler schlägt in die gleiche Kerbe. «Wir haben fünf Tore bekommen – und das heisst auch für mich: Klappe halten.»

Zeidler: «So reicht das nicht»

Ganz so kommentarlos bleibt Zeidler an der Pressekonferenz dann erwartungsgemäss doch nicht. Mehrmals betont er, wie sehr er sich nach der anstehenden Länderspielpause sehnt. «Die drei Wochen brauchen wir dringend. Heute haben wir den Beweis bekommen, dass es so nicht reicht.»

Das gesamte Team erwischt einen rabenschwarzen Abend. Dazu gehört auch Giotto Morandi (27). Nach seinem Tor gegen Sion darf er wieder von Beginn an ran. Doch diesmal ist von ihm gar nichts zu sehen. Zeidler nimmt ihn zur Pause vom Feld. «Ich werde keinen meiner Spieler öffentlich kritisieren», sagt er dazu.

Ähnlich sieht es Abrashi. Ohnehin wäre es das Letzte, was die Hoppers jetzt gebrauchen könnten: sich gegenseitig die Schuld zuzuschieben. Denn die Probleme sind grösser.

Horror-Zahlen in der Defensive

Ein Blick auf die vergangene und die aktuelle Saison zeigt das deutlich. Vor einem Jahr stand GC nach neun Partien bei 9 Punkten. In diesem Jahr sind es nach der Pleite gegen Luzern nur 8. Noch viel bedenklicher ist die Defensive: 13 Gegentore waren es nach neun Spielen in der vergangenen Saison, diesmal sind es bereits 24. Ungemütliche Zeiten für Zeidler.

Gibt es trotzdem einen Hoffnungsschimmer? «Wir haben gute Jungs und wollen daraus ein gutes Team machen. Wir wollen nicht immer fünf Tore bekommen und am Schluss unser Saisonziel erreichen: dass wir in der Saison 2027/28 immer noch in der Super League spielen.»

Brack Super League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Lugano
FC Lugano
8
16
22
2
BSC Young Boys
BSC Young Boys
9
13
19
3
FC Sion
FC Sion
9
9
19
4
FC Basel
FC Basel
8
2
13
5
FC Luzern
FC Luzern
9
-1
12
6
FC Zürich
FC Zürich
9
-6
11
7
Servette FC
Servette FC
9
-2
10
8
FC St. Gallen
FC St. Gallen
8
-5
10
9
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
9
-11
8
10
FC Thun
FC Thun
8
-9
7
11
FC Vaduz
FC Vaduz
8
-2
6
12
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
8
-4
6
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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