Wie gehts nun weiter?
Diese Super-League-Stars sind gratis zu haben

Die Verträge von fünf prägenden Super-League-Figuren laufen Ende Juni aus. Blick wagt einen Blick in die Zukunft.
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Der Vertrag von Lugano-Ikone Mattia Bottani wurde nicht verlängert. Er selbst will weitermachen.
Foto: keystone-sda.ch
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Stefan KreisReporter Fussball

Pajtim Kasami (34, Winterthur)

War schon immer ein Mann, der mit einer robusten Physis gesegnet ist. Verpasste in seiner langen Karriere bloss sieben Spiele wegen Verletzungen. Anfang Juni feierte der Routinier seinen 34. Geburtstag. Und er spielt mit dem Gedanken, seine Karriere fortzusetzen. Wo das sein wird, ist aber ungewiss. Vor einem Jahr wartete Kasami bis Ende September, ehe er beim FC Winterthur unterschrieb. 

Dirk Abels (29, GC)

Der langjährige GC-Spieler ist nicht ganz 100. Das Barrage-Rückspiel gegen Aarau ist sein 95. Einsatz im Dress des Rekordmeisters. Und auch sein letzter. Wohin es den Holländer zieht, ist noch nicht bekannt. Möglich, dass sich Sparta Rotterdam an seinen einstigen Verteidiger erinnert. Für die «Kasteelheren» absolvierte Abels einst 146 Spiele. 

Karlo Letica (29, Lausanne)

Dass der Kroate nicht für immer am Genfersee bleiben wird, wurde schon im letzten Sommer klar, als er einen Transfer erzwingen wollte. Nun wird sich einer der besten Keeper der Super League definitiv ins Ausland verabschieden. Von einer Top-5-Liga träumt der 29-Jährige. Wohlwissend, dass der Goalie-Markt kein einfacher ist. 

Mohamed Mahmoud (26, Lugano)

Hat mit 2,5 Millionen den grössten Marktwert all jener Super-League-Spieler, deren Verträge auslaufen. Ist mit Tunesien an der WM im Einsatz und könnte die Summe dank internationalem Schaufenster noch einmal steigern. Auch er träumt von einer Top-5-Liga, ist aber nicht mehr der Jüngste. Stand für Lugano insgesamt 151-mal auf dem Platz. 

Mattia Bottani (34, Lugano)

Mitte Mai verabschiedet der FC Lugano seine Ikone Mattia Bottani. Die Klubführung hätte zwar eine Option ziehen können, die bei der Verlängerung im Januar 2025 vereinbart worden war. Stattdessen bot man ihm einen Platz im U21-Team sowie eine mögliche Perspektive im Nachwuchs-Trainerstaff an. Bottani aber will weiterkicken. Am liebsten in der Super League. Ob er schon bald gegen seine alte Liebe antreten wird? Wohl keine Option ist eine Rückkehr zu den Wurzeln. Als Kind kickte Bottani für den FC Chiasso. Dieser aber spielt seit dem Konkurs vor drei Jahren in der 2. Liga regional. 

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