Budgetkürzungen, Spielerabgänge, Lohneinbussen
So plant Winterthur schon die Challenge League

Winti steht mit einem Fuss und viereinhalb Zehen in der Challenge League. Diverse Spieler werden nach einem Abstieg wohl nicht mehr für den FCW auflaufen. Zudem plant der Klub mit massiven Einsparungen.
Kommentieren

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
Die Zusammenfassung von Blick+-Artikeln ist unseren Nutzern mit Abo vorbehalten. Melde dich bitte an, falls du ein Abo hast.
War diese Zusammenfassung hilfreich?
Externe Inhalte
Möchtest du diesen und weitere externe Beiträge (z.B. Instagram, X und anderen Plattformen) sehen? Wenn du zustimmst, können Cookies gesetzt und Daten an externe Anbieter übermittelt werden. Dies ermöglicht die Anzeige externer Inhalte sowie von personalisierter Werbung. Deine Entscheidung gilt für die gesamte App und ist jederzeit in den Einstellungen widerrufbar.
RMS_Portrait_AUTOR_1196.JPG
Stefan KreisReporter Fussball

Oliver Kaiser (46) wäre kein guter Sportchef, würde er nicht schon vor der Saison zweigleisig, sprich mit einem allfälligen Abstieg seiner Winterthurer planen. Zu begrenzt sind die Mittel auf der Schützenwiese im Vergleich zur Konkurrenz. Während sowohl GC als auch der FCZ Defizite in zweistelliger Millionenhöhe ausgewiesen haben, hatte der FCW in dieser Saison mickrige fünf bis sechs Milliönchen Franken für die erste Mannschaft zur Verfügung.

1/5
Patrick Rahmen wird den FC Winterthur auch in der Challenge League betreuen.
Foto: keystone-sda.ch

Jener Betrag soll bei einem Abstieg laut Blick-Informationen massiv gekürzt werden, um 30 bis 40 Prozent. Heisst: In der Challenge League hätte der eh schon klamme FCW etwas mehr als zwei Millionen Franken weniger zur Verfügung. Weil Winti weniger TV-Gelder, weniger Sponsoringeinnahmen und weniger Zuschauereinnahmen generieren wird. Und weil man die Personalkosten selbst bei einem Nichtabstieg hätte kürzen müssen. 

In erster Linie wird die erste Mannschaft von den Einschnitten betroffen sein. Und zwar automatisch. Weil ausnahmslos jeder Winti-Spieler, der einen laufenden Vertrag besitzt, Lohneinbussen in Kauf nehmen muss. Weil jeder einen allfälligen Abstieg, sprich einen Challenge-League-Lohn mitunterzeichnet hat. 

13 Verträge laufen aus

Mit jenen 13 Spielern, deren Super-League-Verträge im Juni auslaufen, werden zurzeit Gespräche geführt. Die beiden Leihspieler Andrin Hunziker (FCB) und Rhodri Smith (YB) dürften zu ihren Stammvereinen zurückkehren. Für Randy Schneider, Silvan Sidler, Adrian Durrer, Dario Ulrich, Fabian Rohner, Lukas Mühl, Pajtim Kasami, Luca Zuffi, Roman Buess und Basil Stillhart sind die Zukunftsaussichten düster. Wer Teil einer Mannschaft ist, die in 33 Spielen bloss vier Mal gewonnen hat, muss froh sein, überhaupt einen Verein zu finden. Drum ist es sehr gut möglich, dass einige dem FCW erhalten bleiben werden. Zu massiv reduzierten Bezügen. 

Wohl nicht beim FCW bleiben wird Loïc Lüthi. Der mit Abstand talentierteste Verteidiger im Kader hätte vor einem Jahr bereits zum FCB oder Schalke wechseln können, nun dürfte sich erneut der eine oder andere Klub nach dem 22-Jährigen erkundigen. Zwar fiel Lüthi fast zehn Monate lang aus. Dass der Innenverteidiger aber zu gut für die Challenge League ist, hat er in der Vergangenheit bewiesen. Und weil Winti auf jeden Rappen angewiesen ist, könnte Lüthi den Klub zu einem Schnäppchenpreis verlassen. Auch für Stefanos Kapino, einer der wenigen Winterthurer, die in dieser Saison überzeugen konnten, könnte das eine oder andere Angebot reinschneien. Théo Golliard hat seine Klasse ebenfalls aufblitzen lassen und könnte an einem anderen Ort aufblühen.

Wiederaufstieg wäre das Ziel, aber kein Selbstläufer

Sicher beim FCW bleiben wird Patrick Rahmen. «Bei meiner Rückkehr haben wir klar kommuniziert, dass der Weg ligaunabhängig gemeinsam in die Zukunft geht», sagte der Winti-Coach vor einer Woche im Blick-Interview. Damals, vor dem Spiel gegen GC, glaubte er noch an die Rettung. 

Diese ist fünf Runden vor Schluss praktisch ausgeschlossen. Das Ziel muss nun heissen: sofortiger Wiederaufstieg. Ein Selbstläufer wird das nicht. Zwar wird das Gesamtbudget höher sein als in der Aufstiegssaison 2022. Trotzdem hat beispielsweise Yverdon-Sport massiv mehr Mittel zur Verfügung. 

Externe Inhalte
Möchtest du diesen und weitere externe Beiträge (z.B. Instagram, X und anderen Plattformen) sehen? Wenn du zustimmst, können Cookies gesetzt und Daten an externe Anbieter übermittelt werden. Dies ermöglicht die Anzeige externer Inhalte sowie von personalisierter Werbung. Deine Entscheidung gilt für die gesamte App und ist jederzeit in den Einstellungen widerrufbar.
Brack Super League 25/26 - Meisterrunde
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
32
36
71
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
33
24
60
3
FC Lugano
FC Lugano
33
12
57
4
FC Basel
FC Basel
32
8
53
5
FC Sion
FC Sion
33
16
52
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
33
5
48
Champions League-Qualifikation
UEFA Europa League-Qualifikation
Brack Super League 25/26 - Relegationsrunde
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Luzern
FC Luzern
33
3
40
2
Servette FC
Servette FC
33
0
40
3
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
33
-10
39
4
FC Zürich
FC Zürich
33
-18
34
5
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
33
-25
27
6
FC Winterthur
FC Winterthur
33
-51
19
Relegation Play-Offs
Abstieg
In diesem Artikel erwähnt
Was sagst du dazu?
Liebe Leserin, Lieber Leser
Der Kommentarbereich von Blick+-Artikeln ist unseren Nutzern mit Abo vorbehalten. Melde dich bitte an, falls du ein Abo hast. Noch kein Blick+-Abo? Finde unsere Angebote hier:
Hast du bereits ein Abo?
Heiss diskutiert
    Meistgelesen