«War guter Sparring-Partner»
Lichtsteiner bedauert Stucki-Abgang beim FCB

FCB-Trainer Stephan Lichtsteiner spricht darüber, wie er eine Thuner Meisterparty erneut vertagen will, was wer vom Abgang von Sportchef Daniel Stucki hält und ob seine Mannschaft nun Penaltys trainiert habe. Das FCB-Inside.
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Lichtsteiner (l.) und Stucki: Bald gehen sie getrennte Wege. Lichststeiner sah den Sportchef als guten «Sparring-Partner».
Foto: TOTO MARTI

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Lichtsteiner: «Stucki hatte grossen Anteil am Double-Sieg»
  • Beim Penalty-Thema zeigt er eine grosse Portion Galgenhumor
  • Garderoben-Brand könnte Trainingslager-Pläne verändern

Die News der Woche

Neben dem Umstand, dass Aufsteiger Thun mit einem Sieg den Meister-Titel am Samstag direkt in Basel übernehmen könnte, ist für Stephan Lichtsteiner ein anderes Ereignis dieser Woche schmerzhaft: die bekannt gewordene Trennung von Sportchef Daniel Stucki (44). «Ich bedaure es sehr. Er hat einen grossen Anteil am Double-Sieg vom letzten Jahr. Er war ein sehr guter Sparring-Partner für mich, hat fast alle Trainings gesehen.» Auch im Nachwuchs beim FCB haben sie einst zusammengearbeitet.

Die grosse Frage

Geht die Durststrecke gegen Top-6-Teams weiter? Eigentlich ist es ein Wahnsinn: Der FC Basel wartet seit September auf einen Sieg gegen ein Team aus der oberen Tabellenhälfte. Immerhin: Es klappte zuletzt gegen Thun. Und zwar beim 3:1-Auswärtssieg am 13. September in der Stockhorn-Arena.

Gesagt ist gesagt

«Drei Penaltys in einem Spiel werden auch wir nicht verschiessen.» – Es ist ein trockener Spruch von Lichtsteiner mit einer guten Portion an Galgenhumor. Schon sieben Penaltys haben die Basler in dieser Saison verschossen, zuletzt Pechvogel Moritz Broschinski (erst ein Liga-Tor).

Kurios: Sechs davon verschoss der FCB in der Liga. Mit Winterthur, Servette und Lausanne gibt es drei Teams, die weniger Penaltys zugesprochen erhalten haben, wie der FCB verschossen hat.

Ganz zum Schluss der 30-minütigen Pressekonferenz verrät Lichtsteiner: «Doch, doch, wir haben schon auch Penaltys geschossen im Training.» Dies ist seine Antwort zur Frage, ob Penaltys ein spezieller Trainingsfokus gewesen seien diese Woche.

Mögliche Aufstellung

Hitz; Rüegg, Vouilloz, Daniliuc, Schmid; Metinho, Leroy; Traoré, Koindredi, Salah; Koloto.

Wer fehlt?

«Ich hoffe, dass wir es noch hinkriegen bis zum Saisonende», sagte Lichtsteiner nach der Wadenverletzung von Shaqiri letzte Woche. Für dieses Wochenende gegen den Leader ist er nun schon wieder als «fraglich» gemeldet. Eine weitere Personalie: Omeragic hatte einen Zusammenstoss am Kopf im letzten Spiel. Er darf noch nicht wieder ins Spiel eingreifen.

Omeragic, Tsunemoto, Kaio Eduardo (alle verletzt). Shaqiri (fraglich).

Neben dem Platz

Lichtsteiner bestätigt, dass man im Sommer ursprünglich zu Hause bleiben wollte. Aufgrund des Garderoben-Brands im Joggeli sei die Frage nun plötzlich wieder offener. Möglich, dass der FCB nun doch für ein paar Tage in ein Trainingslager gehe. Aber dies sei noch nicht geklärt.

Hast du gewusst, dass...

... die Spieler für Lichtsteiner oft noch zu wenig verbissen sind? Der ehemalige Vorzeigekämpfer der Nati sagt es offen und direkt: «Es gehört leider ein bisschen zum heutigen Fussball. Mir fehlt manchmal die Bereitschaft, mehr gegen bestimmte Situationen anzukämpfen. Dass die Spieler noch mehr probieren, das Resultat für unsere Farben auf unsere Seite zu ziehen.» Ein Grund für die schlechten FCB-Resultate sieht er zudem in falschen Entscheidungen seines Teams in der Offensive.

Aufgepasst auf

Giacomo Koloto (18). Der Shootingstar der Rückrunde musste zuletzt hinten anstehen – auch hinter Ajeti, der seit Oktober in der Liga nicht mehr getroffen hat. Lichtsteiners Erklärung zu Koloto: «Eine Zeit lang hat immer er angefangen, hat dann zudem zwei Spiele mit der U21-Nati gemacht, es ist alles extrem schnell gegangen. Daneben macht er noch eine Ausbildung. Man hat dann schon gemerkt, dass er die Unbekümmerheit, die er am Anfang hatte, nicht mehr ganz so hatte.» Zudem wolle er bei Stürmern jeweils nicht zu stark rotieren, um Automatismen zu schaffen.

Die Klassenbesten

Blick-Notenschnitt nach 34 Runden:

  1. Daniliuc 4,2
  2. Schmid 4,2
  3. Hitz 4,1

Hier gehts zu allen Basler Noten.

Der Schiedsrichter

Fedayi San.

VAR: Hüseyin Sanli.

Der Gegner

Thun steckt mitten in den erneuten Meisterparty-Vorbereitungen. Gleichzeitig gibts eine bittere Gewissheit. Die Kreuzbandriss-Diagnose bei Abwehr-Terrier Montolio ist da. Alle Infos? Hier gehts zum Thun-Inside.

35

Runde

Sa., Lausanne – Luzern, 18 Uhr
Sa., Winterthur – FCZ, 18 Uhr
Sa., Basel – Thun, 20.30 Uhr
So., St. Gallen – Sion, 14 Uhr
So., GC – Servette, 16.30 Uhr
So., Lugano – YB, 16.30 Uhr

Brack Super League 25/26 - Meisterrunde
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
34
37
74
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
34
25
63
3
FC Lugano
FC Lugano
34
13
60
4
FC Sion
FC Sion
34
18
55
5
FC Basel
FC Basel
34
4
53
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
34
4
48
Champions League-Qualifikation
Conference League Qualifikation
Brack Super League 25/26 - Relegationsrunde
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Luzern
FC Luzern
34
4
43
2
Servette FC
Servette FC
34
2
43
3
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
34
-7
42
4
FC Zürich
FC Zürich
34
-21
34
5
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
34
-26
27
6
FC Winterthur
FC Winterthur
34
-53
19
Relegation Play-Offs
Abstieg
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